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Thyssenkrupp AG (ISIN: DE0007500001) und K+S AG (ISIN: DE000KSAG888) haben beide schon bessere Zeiten gesehen, beide wollen 2020 für die Aktionäre daran etwas ändern.

Beide waren schon einmal im DAX, beide haben wesentlich höhere Kurse in der Vergangenheit gesehen. Beide leiden unter operativen Schwierigkeiten - Zyklik des Stahlgeschäfts, Oligopolmarkt Düngemittel. Und beide haben Unternehmensteile oder Beteiligungen, die für sich allein genommen mehr wert sind, als derzeit der Makt den Gesamtunternehmen zugesteht. Hier könnte man durchaus Potential im nächsten Jahr sehen. Insbesondere da beide Unternehmensführungen für das nächste Jahr hier die "Werthebung" der Beteiligungsperlen angekündigt haben.

ThyssenKrupp will die Aufzugsparte...

... entweder verkaufen an einen der bisher 5 genannten ernsthaften Interessenten ODER an die Börse bringen und teilverkaufen. Am 11.12.2019 präsentierte ThyssenKrupp die Aufzugsparte auf einem Kapitalmarkttag in London. dort sagte Johannes Dietsch, CFO der thyssenkrupp AG: „Bei der Vorbereitung des Carve outs der Sparte liegen wir voll im Zeitplan. Wie attraktiv unser Elevator-Geschäft ist, zeigen die ersten indikativen Angebote von Finanz- und strategischen Investoren im Rahmen des laufenden Verkaufsprozesses. Am Ende werden wir uns für die Option entscheiden, die für den Konzern, seine Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter, aber auch für das Aufzuggeschäft das Beste ist.“

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Es wurde klar auch ein Zeitlimit vorgegeben, so dass sich die Anleger positionieren können: "Der Kapitalmarkttag in London ist ein wichtiger Meilenstein: Bis Ende 2019 wird der „Carve out“, also die eigenständige Aufstellung der Sparte, plangemäß abgeschlossen sein. Im Zuge seiner strategischen Neuausrichtung (newtk) hatte die thyssenkrupp AG im Mai 2019 bekanntgegeben, möglicherweise ihre Business Area Elevator Technology im Geschäftsjahr 2019/2020 im Zuge eines Initial Public Offering (IPO) an die Börse zu bringen, um so die finanziellen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der übrigen Geschäfte zu schaffen. Gleichzeitig prüft der Konzern einen potenziellen Verkauf oder Teilverkauf der Sparte. Eine Entscheidung darüber, ob Elevator an die Börse gebracht, in Teilen oder ganz verkauft wird, fällt im ersten Quartal 2020."

Konsenswert der SPARTE AUFZÜGE: 15.000.000.000,00 EUR, Börsenkapitalisierung der 100% Mutter - Thyssenkrupp AG - rund 7.000.000.000,00 EUR, dass heisst die Stahlsparte und die ganzen anderen - profitablen - Beteiligungen sind geschenkt, selbst wenn ein Teil der Verkaufserlöse für Sanierung oder Restrukturierungsaufwendungen "wegfällt", bleibt...

ODER WIE Peter Walker, CEO der thyssenkrupp Elevator AG sagt: „Der globale Markt für Aufzüge und Fahrtreppen ist äußerst attraktiv. Wir erwarten, dass der Markt langfristig wachsen wird. Bereits in der Vergangenheit hat sich dieser als robust gegenüber konjunkturellen Schwankungen erwiesen. Als einer der weltweit führenden Anbieter mit einem starken Fokus auf das Servicegeschäft glauben wir, dass wir in einer hervorragenden Ausgangsposition sind, um von diesem wachsenden Markt nachhaltig zu profitieren. Wir wissen, mit welchen Maßnahmen wir die Profitabilität unserer Geschäfte steigern können. Das setzen wir jetzt um.“

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K+S AG sieht allein im US-Geschäft...

... ein Vielfaches an Wert, als derzeit die Börse dem Gesamtkonzern an Wert zugesteht. Am 10.12.2019 stellte die K+S AG klar, dass man die Profitabilität und die Synergien innerhalb des Konzerns gehoben hat und weiter heben wird. UND DAS MAN DEN WERT DER BETEILIGUNGEN HEBEN WIRD. Es heisst: "Trotz der erzielten Fortschritte bei der Umsetzung von Shaping 2030 behindern die aktuell schwierigen externen Rahmenbedingungen die Erreichung der Finanzziele. K+S hat daher ein Maßnahmenpaket zur raschen Wertgenerierung erarbeitet. Allein das neue Kaliwerk in Bethune, Kanada, hat einen Wert von fast fünf Milliarden Euro. Dazu kommt das margenstarke Portfolio an Düngemittelspezialitäten aus deutscher Produktion und die operative Einheit Americas als kontinuierlicher Cash‑Lieferant."

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Konkret allein die Miene Bethune (Kanada) habe einen Wert von 5.000.000.000,00 EUR, während die Kapitalisierung der 100%-Mutter K+S AG eine Marktkapitalisierung von rund 2.000.000.000,00 EUR errreicht. Auch hier eine riesige Diskrepanz, die man erkannt hat und kurzfristig in 2020 ändern will. Es heisst auch hier konkret vom Unternehmen in der Presseerklärung vom 1012.2019 bestätigend: "Das Maßnahmenpaket zielt darauf ab, Teile dieser Werte kurzfristig zu realisieren und ist ein starkes Bekenntnis zum schnellen Abbau der Verschuldung. Es wird in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet und dann Zug um Zug umgesetzt. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Maßnahmen zur Wertgenerierung richtet sich auf die operative Einheit Americas. Nach dem Erwerb der chilenischen SPL im Jahr 2006 und von Morton Salt/Windsor Salt im Jahr 2009 ist die operative Einheit Americas im internationalen Salzgeschäft hervorragend aufgestellt. Starke Cashflows zeichnen diese operative Einheit aus. Mit kundennahen Produktions- und Vertriebsstandorten in Nord- und Südamerika in Verbindung mit starken Consumer-Marken ist das Geschäft einzigartig. Das „Umbrella Girl“ von Morton Salt ist als Markenzeichen seit mehr als einem Jahrhundert in Millionen von amerikanischen Haushalten präsent. Auch die Marken Windsor, Sal Lobos und Biosal besitzen einen starken Markenwert in den entsprechenden Regionen."

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Eine inteessante Situation bei beiden Unternehmen, die beide in 2020 Perspektiven über das Operative hinaus bieten - Anschauen, Bewerten und dann Reagieren

Aktuell (22.12.2019 / 15:35 Uhr) notieren die Aktien der ThyssenKrupp AG im XETRA-Handel zum Handelsschluss 17:35 Uhr, Freitag bei 12,01 EUR, die der K+S AG bei 11,24 EUR.


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Chart: K+S AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0007500001, DE000KSAG888

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