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Das zweite Quartal hat sich bei Osram (ISIN: DE000LED4000) erwartungsgemäß entwickelt.

So sank der Umsatz auf vergleichbarer Basis im Zeitraum von Januar bis Ende März um 13,5 Prozent auf 862 Mio. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte 8,1 Prozent. Bei der Ende März erfolgten Veröffentlichung vorläufiger Eckdaten hatte der Lichtkonzern für das zweite Quartal einen Umsatzrückgang von rund 15 Prozent sowie eine bereinigte EBITDA-Marge im mittleren bis höheren einstelligen Bereich prognostiziert. Wie seinerzeit mitgeteilt ist für den Rückgang unter anderem die anhaltende Marktschwäche in der Automobilindustrie, der Allgemeinbeleuchtung und bei mobilen Endgeräten verantwortlich. Dies hat zu hohen Lagerbeständen insbesondere in China geführt. Zudem wird die Geschäftsentwicklung durch die allgemeine konjunkturelle Abkühlung beeinträchtigt.

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Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA lag mit 70 Millionen Euro 56 Prozent unter dem Vorjahreswert, das Nettoergebnis betrug aufgrund von Transformationskosten und einer Wertminderung im Steuerungsgeschäft minus 91 Mio. Euro. Wie Ende März ad hoc kommuniziert, reagiert der Vorstand konsequent auf die Entwicklung der Märkte und sieht bis 2021 über 200 Millionen Euro an Einsparungen vor.

"In unserer 113-jährigen Geschichte haben wir immer wieder herausfordernde Zeiten erlebt, aus denen wir aber jeweils gestärkt hervorgegangen sind. Unsere langfristige Strategie mit der Umsetzung neuer Anwendungen im LED-Bereich bleibt intakt. Der Schwerpunkt liegt auf optischen Halbleitern, Automobil und digitalen Anwendungen", sagte Olaf Berlien, Vorstandsvorsitzender der OSRAM Licht AG.

Im abgelaufenen Quartal verzeichnete der Bereich Opto Semiconductors einen Umsatzrückgang auf vergleichbarer Basis von rund 18,8 Prozent. Hier schlägt sich neben den konjunkturellen Effekten auch die Schwäche in der Automobilindustrie und der Allgemeinbeleuchtung nieder. Hohe Lagerbestände in Asien drosselten die Entwicklung zusätzlich. Die Umsätze des Bereichs Automotive lagen 10,6 Prozent niedriger, bedingt durch die weltweit reduzierten Erwartungen im Automobilbau. Im Geschäftsbereich Digital sank der Umsatz um 8,5 Prozent, begründet durch die Schwäche in der Allgemeinbeleuchtung und dem Geschäft mit Vorschaltgeräten.

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet der Vorstand im fortgeführten Geschäft wie im März mitgeteilt einen Umsatzrückgang von 11 bis 14 Prozent, eine bereinigte EBITDA-Marge von 8 bis 10 Prozent und einen negativen Free Cash Flow zwischen 50 Millionen und 150 Millionen Euro.

Mitte Februar hat Osram darüber informiert, dass sich das Management in vertieften Gesprächen mit Bain Capital und Carlyle über eine mögliche Übernahme befindet. Die Due-Diligence-Prüfung dauert an. Wie von Anfang an kommuniziert, ist weiterhin offen, ob es zu einer Übereinkunft kommen wird. Der Vorstand führt die Gespräche im Interesse des Unternehmens und damit der Aktionäre, der Mitarbeiter und weiterer Stakeholder wie Geschäftspartner und Kunden.

Aktuell (08.05.2019 / 09:09 Uhr) notieren die Aktien der Osram Licht AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,86 EUR (+2,90 %) bei 30,51 EUR.


Chart: OSRAM Licht AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE000LED4000

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