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Das wirtschaftliche Umfeld der ersten drei Quartale war charakterisiert von einer nachfragebedingt guten Auftragslage der europäischen Stahlhersteller.

Gleichzeitig stiegen als Folge der US-Zoll-politik die Importe aus Drittstaaten in die EU auf ein Rekordniveau und übten damit einen negativen Einfluss auf das Mengengefüge im EU-Stahlmarkt aus. Um die Balance im europäischen Stahlmarkt auch zukünftig nicht zu gefährden, ist die finale Implementierung der im Juli seitens der EU-Kommission eingeführten vorläufigen Schutzmaßnahmen zwingend erforderlich.

Der Salzgitter-Konzern (ISIN: DE0006202005) übertraf mit 284,6 Mio. € Gewinn vor Steuern das in den ersten neun Monaten 2017 erzielte Resultat (174,5 Mio. €) erheblich. Maßgeblich hierfür ist – neben der dynamischen Ergebnisperformance des Geschäftsbereiches Flachstahl – der Turnaround des Segments Grobblech / Profilstahl insbesondere dank der erfreulichen Ergebnisverbesserung der Peiner Träger GmbH. Die Geschäftsbereiche Mannesmann und Technologie bauten ihre jeweiligen Vorsteuergewinne aus, während der Geschäftsbereich Handel einen wiederum sehr vorzeigbaren, freilich unter dem herausragenden Vorjahresresultat auskommenden Beitrag erwirtschaftete.

„Das Ergebnis der ersten neun Monate 2018 unterstreicht die Validität der von uns vorangetriebenen Weiterentwicklung des Salzgitter-Konzerns. Deren konsequente Umsetzung spiegelt sich in rund 100 Mio. € erstmalig realisiertem, zusätzlichem Ergebnisverbesserungspotenzial im Berichtszeitraum wider. Auch aus diesem Grund blicken wir im aktuellen Geschäftsjahr der fünften Ergebnissteigerung unseres Konzerns in Folge entgegen. Die Rahmenbedingungen für die kommenden Monate bewerten wir überwiegend optimistisch, verkennen dabei aber nicht, dass die Prognosesicherheit darüber hinaus angesichts mannigfaltiger Herausforderungen eher abnehmen dürfte.“, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann.

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Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns blieb in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018 gegenüber dem Vergleichswert nahezu stabil (6.931,2 Mio. €; 9M 2017: 6.813,2 Mio. €). Das vor allem erlösbedingte Umsatzwachstum des Geschäftsbereiches Flachstahl glich dabei den Rückgang des Handelssegments mehr als aus. In den 284,6 Mio. € Gewinn vor Steuern (9M 2017: 174,5 Mio. €) sind 29,2 Mio. € Ergebnisbeitrag nach Steuern der at-equity einbezogenen Beteiligung an dem führenden europäischen Kupferhersteller Aurubis AG enthalten (9M 2017: Beitrag Aurubis-Engagement: –8,7 Mio. € inkl. –80,0 Mio. € Bewertungseffekten aus der damaligen Aurubis-Umtauschanleihe). Das Nachsteuerergebnis betrug 194,0 Mio. € (9M 2017: 112,6 Mio. €). Hieraus errechnen sich 3,51 € Ergebnis je Aktie (9M 2017: 2,01 €) sowie 11,6 % Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE; 9M 2017: 7,9 %). 36,4 % Eigenkapitalquote sowie 177,9 Mio. € Nettofinanzposition (30.09.2017: 131,8 Mio. €) bilden die solide finanzielle und bilanzielle Basis des Salzgitter-Konzerns.

Ausblick

Die Salzgitter AG bekräftigt ihre am 19. September 2018 angehobene Prognose für das Geschäftsjahr 2018. Wir rechnen nach wie vor mit:

  •     einem geringfügig gesteigerten Umsatz oberhalb 9 Mrd. €,
  •     einem Vorsteuergewinn zwischen 300 Mio. € und 350 Mio. € sowie
  •     einer im Vergleich zum Vorjahr (8,6 %) leicht gesteigerten Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) zwischen 9 % und 11 %.

Aktuell (14.11.2018 / 15:02 Uhr) notieren die Aktien der Salzgitter AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,01 EUR (-0,03 %) bei 33,85 EUR.


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  • ISIN: DE0006202005

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