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Vor rund zwei Jahren hatte Bayer seinen Kunststoff-Bereich abgespalten und unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht.

Seit dieser Zeit haben die Leverkusener ihren Anteil an Covestro immer weiter abgebaut. Und auch am gestrigen Dienstag gab es wieder eine entsprechende Meldung.

Diesmal hat Bayer dabei mächtig Gas gegeben und 19 Millionen Covestro-Aktien zu 63,25 Euro je Aktie an institutionelle Investoren verkauft.

Damit erhöht sich der Streubesitz immer weiter. Da dies, neben der Marktkapitalisierung, ein wichtiges Kriterium für einen möglichen DAX-Aufstieg ist, steigen die Chancen für Covestro, dass die Top-30 schon im Jahr 2018 erreicht wird. Denn erst im September des kommenden Jahres folgt die nächste reguläre Überprüfung für das bekannteste deutsche Aktienbarometer.

Normalerweise fallen Aktien, wenn es zu größeren Umplatzierung kommt. Bei Covestro war dies aber nicht der Fall. Speziell die DAX-Fantasie, aber auch die Tatsache, dass solch eine große Weitergabe von Anteilscheinen am Kapitalmarkt nahezu geräuschlos über die Bühne gehen kann, beflügelte nun das Papier, welches am Mittag rund 3,4 Prozent auf 67,92 Euro zulegen kann.

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Covestro AG
Chart: Covestro AG | Powered by GOYAX.de
 
 

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Wolfgang Raum | PlusvisionenWolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins Capital, die Capital Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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