Deutsche Beteiligungs AG: Schwaches Weihnachtsquartal – Bewertungen verhageln operative Entwicklung der Beteiligungen.

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Deutsche Beteiligungs AG: Veränderte gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen prägen Geschäftsjahr 2021/2022, positiver Ausblick
Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt ihr Geschäftsjahr zum 30.09. eines Jahres ab, so dass jetzt das schwache Q1 in den Folgemonaten durchaus noch „gedreht werden könnte“ für das Jahresergebnis. Auf jeden Fall erwartet man ein „Bruttobewertungsergebnis“ von Minus 5 bis Minus 10 Mio EUR im Q1 des Geschäftsjahres 23/24. Während der Nettovermögenswert, um die Dividende bereinigt, im letzten Jahr noch ein zweistelliges Wachstum in Höhe von mehr als 18 Prozent aufweisen konnte, geht es jetzt erstmal in den roten Bereich.

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Momentaufnahme bei Deutsche Beteiligungs AG sagt noch nichts aus, aber…

… die Zahlen zeigen, wie abhängig das Unternehmen von der allgemeinen Marktstimmung, von den Markterwartungen ist. Auch wenn man bei den Beteiligungen in der operativen Entwicklung punkten kann, muss man die schwächere Bewertung seiner Beteiligungen durch Dritte hinnehmen. Es zeichnet sich auf jeden Fall laut DBAG ab, dass sich auf Basis der von den Portfoliounternehmen vorgelegten Budgets für 2024 ein deutlich positiver Wertbeitrag aus der operativen Entwicklung (Saldo aus Ergebnis- und Verschuldungsveränderung) ergeben wird, der jedoch von negativen Effekten aus dem Kapitalmarkt überkompensiert wird, so dass sich insgesamt ein negativer Wertbeitrag ergibt.

Die DBAG geht daher von einem Brutto-Bewertungs- und Abgangsergebnis zwischen -5 und -10 Millionen Euro aus. Im ersten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres betrug das Brutto-Bewertungs- und Abgangsergebnis 42,6 Millionen Euro. Damals war der Wertbeitrag im Wesentlichen durch den Einfluss deutlich gestiegener Kurse auf die Vergleichsmultiplikatoren getrieben. Bis zur Bilanzaufstellung zum 30.09.2024 kann sich das Bild natürlich komplett drehen oder weiter verfinstern.

Analysten trauen der Deutschen Beteiligungs AG einiges zu – bleibt das nach der heutigen Meldung so?

Von insgesamt 6 covernden Analysten sagen 5 KAUFEN und einer kommt immerhin zu HALTEN. Und das mit einem mittleren Kursziel von 44,18 EUR, was zum aktuellen Kurs ein Potential von über 50% lässt. Zuletzt sah Anfang Dezember eine Analystin von Hauck Aufhäuser ein Kursziel von 50,00 EUR. Die aktionärsfreundlichere Ausschüttungspolitik war eins der Argumente für das hohe Kursziel. Im November letzten Jahres hatte der Vorstand eine neue Dividendenpolitik verkündet. Zukünftig will man die Aktionäre an finanziellen Überschüssen eines Geschäftsjahres in Form stabiler Dividenden in Höhe von mindestens 1,00 Euro je dividendenberechtigter Aktie beteiligen.

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Darüber hinaus soll in Zukunft regelmäßiger die Möglichkeit des Aktienrückkaufs in Betracht gezogen werden, um so auf flexible Weise die Aktionäre zusätzlich an einer positiven Entwicklung des Unternehmens teilhaben zu lassen. Dadurch soll die langfristige Orientierung des Geschäftsmodells der DBAG in der Dividendenpolitik reflektiert werden. In Umsetzung dieser „aktualisierten“ Dividendenpolitik hatte der Vorstand der DBAG beschlossen, dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2022/2023 die Ausschüttung einer Dividende von 1,00 Euro je dividendenberechtigter Aktie (Geschäftsjahr 2021/2022: 0,80 Euro) vorzuschlagen. Die Höhe des Dividendenvorschlags vom 20.11. 23 lag seinerzeit unterhalb der Markterwartungen für das Geschäftsjahr 2022/2023 von 1,26 Euro je Aktie.


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