APONTIS PHARMA bestätigt vorläufige Zahlen

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APONTIS PHARMA: Neue Entwicklungspartnerschaft mit Midas Pharma – Erweiterung des Single Pill-Portfolios mit EU-weiten Schutzrechten erschließt zusätzliche Umsatzpotenziale
Die APONTIS PHARMA AG (ISIN: DE000A3CMGM5), ein führendes Pharmaunternehmen für Single Pills im deutschen Markt, hat die im Juli bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen mit der Veröffentlichung des Halbjahresberichts bestätigt. Die Gesellschaft verzeichnete in H1 2023 einen Gesamtumsatzrückgang von 32 % auf EUR 19,1 Mio. (6M 2022: EUR 28,1 Mio.). Neben dem Auslaufen von Co-Marketing-Vereinbarungen für die Produkte Jalra und Icandra im September 2022 machten sich insbesondere die Ausschreibungen zu Atorimib und Caramlo sowie die weiterhin nicht ausreichende Belieferungssituation für das Produkt Atorimib bemerkbar.

Der Single Pill-Umsatz reduzierte sich hauptsächlich wegen der Auswirkungen der genannten Ausschreibungen sowie der nicht ausreichenden Belieferungssituation des Produktes Atorimib um 32 % auf EUR 12,1 Mio. (6M 2022: EUR 17,7 Mio.). Dabei hielten die Lieferengpässe des beauftragten Herstellers für Atorimib an. Der Umsatz mit Atorimib reduzierte sich um EUR 5,3 Mio. auf EUR 4,1 Mio. Darüber hinaus wirkte sich zudem das gegenüber den Erwartungen schwächere Wachstum des Single Pill-Geschäfts insgesamt aus. Eine stärkere Nachfrage verzeichneten Tonotec HCT mit 41 %, Tonotec Lipid mit 88 %; Biramlo, Losamlo und Iltria legten zwischen 7 % und 13 % zu. Der Single Pill-Umsatzanteil erhöhte sich auf 63,4 % (6M 2022: 62,9 %).

Im Kooperationsgeschäft erzielte APONTIS PHARMA Umsatzerlöse von EUR 5,9 Mio. (6M 2022: EUR 9,1 Mio.). Den Effekten aus der planmäßigen Beendigung des Co-Marketings für Jalra/Icandra (EUR 3,8 Mio.) im Vorjahr stand in H1 2023 ein Umsatzanstieg aus Fee-for-Call-Aktivitäten von EUR 0,9 Mio. gegenüber. Hier machten sich die Erfolge mit dem AstraZeneca-Produkt Trixeo sowie die im April 2023 gestartete Kooperation mit der Puren GmbH für das Produkt Pentalong positiv bemerkbar.

Die Rohmarge stieg aufgrund des höheren Anteils der Single Pills an den Umsatzerlösen auf 63,6 % (6M 2022: 61,3 %). Demgegenüber war das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von EUR -4,0 Mio. im Wesentlichen von der Umsatzentwicklung geprägt (6M 2022: EUR 3,2 Mio.).

Verlust und höheres Working Capital reduzieren Liquidität

Der negative Cashflow aus operativer Tätigkeit von EUR 9,0 Mio. (6M 2022: Mittelzufluss EUR 5,0 Mio.) resultierte insbesondere aus der negativen Ergebnisentwicklung sowie dem Anstieg des Working Capitals. Das Working Capital stieg insbesondere durch die Zunahme des Vorratsvermögens. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit von EUR 1,0 Mio. spiegelt weitere Milestone-Zahlungen für Auftragsentwicklungen und Einlizenzierungen wider. Mit einer Eigenkapitalquote von 71,2 % sowie liquiden Mitteln von EUR 26,3 Mio. verfügt APONTIS PHARMA über eine solide Vermögens- und Finanzlage zur Finanzierung der bereits beauftragten und geplanten Produktentwicklungen sowie des weiteren Unternehmenswachstums.

Konzernzahlen (ungeprüft)

in EUR Mio.   6M 2023   6M 2022  
Single Pill-Umsatz 12,1 17,7 -31,7 %
Gesamtumsatz 19,1 28,1 -32,2 %
EBITDA -4,0 3,2 -223,0 %
EBITDA-Marge (in %) -21,0 % 11,6 % -3.260 bps
EBIT -4,9 2,4 -307,1 %
EBIT-Marge (in %) -26,0 % 8,5 % -3.450 bps
Nettoergebnis -3,5 2,4 -249,8 %

Hinweis: Die Zahlen für den Sechs-Monatszeitraum 2023 sind ungeprüft. Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

Prognose für 2023 sowie Mittelfristplanung 2026 zurückgenommen – Vorbereitung eines Programms zur Steigerung operativer Performance und Effizienz begonnen

Im Wesentlichen aufgrund des langsameren Wachstums des Single Pill-Geschäfts hat der Vorstand am 27. Juli 2023 die aktuelle Prognose für das Geschäftsjahr 2023 und auch die Mittelfristplanung für 2026 zurückgezogen. Dazu zählen verzögerte Einführungen von zwei Single Pills im zweiten Halbjahr 2023 als auch eine schwächere Umsatz-Entwicklung der drei in 2022 neu eingeführten Single Pills.

Um die Profitabilität in den Folgejahren zu verbessern, hat die Gesellschaft mit der Vorbereitung eines Programms zur Steigerung der operativen Performance und Effizienz begonnen. Dabei sollen strategische Optionen für die Vertriebs- und Marketingaktivitäten zur Absatzsteigerung einerseits sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstrukturen andererseits evaluiert werden.

Thomas Milz, Chief Product Officer der APONTIS PHARMA AG: „2023 ist wie angekündigt ein Übergangsjahr. Die aktuelle Geschäftsentwicklung spiegelt das Auslaufen des Co-Marketing-Vertrages für die Diabetes-Produkte Jalra/Icandra sowie die Ausschreibungen zu Atorimib und Caramlo sowie Lieferprobleme zu unserem Produkt Atorimib wider. Nach Zusage des Atorimib-Herstellers ist ab November wieder mit einer normalen Belieferung zu rechnen.

Insgesamt sind wir von der Transformation unseres Geschäftsmodells auf den Schwerpunkt Single Pills überzeugt: Der Markt ist da und die Akzeptanz wächst – aber die Umsetzung des geplanten Wachstums dauert länger als erwartet. Gleichzeitig liegt der Ausbau des Single Pill-Portfolios über Plan: Wir werden in diesem Jahr nicht drei, sondern vier Single Pills auf den Markt bringen.

Festzuhalten ist, dass Single Pill-Therapien angesichts der medizinisch-wissenschaftlich fundierten Überlegenheit ein Wachstumsmarkt bleiben und dass das Single Pill-Geschäftsmodell von APONTIS PHARMA intakt ist. Unser Fokus liegt nun darauf, unsere Vertriebs- und Vermarktungsaktivitäten zu verbessern. Klares Ziel der APONTIS PHARMA ist es nun, auf den Pfad der Profitabilität zurückzukehren und dabei unsere Vision, ‘Single Pill als Goldstandard‘ zu etablieren, umzusetzen.“


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