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Die Nanogate SE (ISIN: DE000A0JKHC9), ein weltweit führendes Technologieunternehmen für designorientierte, multifunktionale Komponenten und Oberflächen,

hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre dynamische Geschäftsentwicklung fortgesetzt: Der Konzern übertraf dabei seine Umsatzprognose und erreichte sein EBITDAZiel. Vor dem Hintergrund der dynamischen Auftragsentwicklung in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres bestätigt Nanogate die Prognose für 2019 sowie die Mittelfristziele für 2025.

Ralf Zastrau, CEO der Nanogate SE: „2018 haben wir die Marktposition und das Absatzpotenzial von Nanogate gestärkt. Zugleich haben wir weitere Märkte erschlossen und unsere Design- und Engineering-Kompetenz erheblich ausgeweitet sowie unsere Innovationsoffensive umgesetzt. Der Konzern erreichte wichtige strategische, finanzielle und operative Ziele und verzeichnete eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung.

Auftragsbasis von mehr als 600 Mio. Euro

Die Auftragsbasis verbesserte sich 2018 und in den ersten Monaten des neuen Jahres erneut und lag im April 2019 bei mehr als 600 Mio. Euro, bezogen auf das laufende und die kommenden beiden Jahre. Der Umsatz 2018 erhöhte sich im Berichtszeitraum um rund 28,4 Prozent auf 239,2 Mio. Euro (Vj. 186,2 Mio. Euro). Die Exportquote stieg auf 69 Prozent (Vj. 60 Prozent). Die Gesamtleistung (Umsatz, Bestandsveränderungen, aktivierte Eigenleistungen, sonstige betriebliche Erträge) erhöhte sich auf 251,2 Mio. Euro (Vj. 190,9 Mio. Euro).

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Ungeachtet der besonderen Belastungen des Geschäftsjahres, beispielsweise durch die Innovationsoffensive und Anlaufkosten für neue Großaufträge sowie Transaktions- und Integrationskosten, erhöhte sich das operative Ergebnis (EBITDA) auf rund 24,2 Mio. Euro (Vj. 21,6 Mio. Euro). Die Investitionen, Kaufpreisallokationen sowie die Innovationsoffensive spiegeln sich in gestiegenen Abschreibungen sowie in erhöhten aktivierten Eigenleistungen wider. Das EBITA lag bei 10,8 Mio. Euro (Vj. 10,6 Mio. Euro), während sich das EBIT auf 6,8 Mio. Euro (Vj. 7,3 Mio. Euro) belief. Das Konzernergebnis betrug 1,4 Mio. Euro (Vj. 2,8 Mio. Euro), entsprechend einem Ergebnis von 0,29 Euro je Aktie (Vj. 0,64 Euro je Aktie).

Der Expansionskurs prägte plangemäß auch die Finanzlage des Konzerns. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 18,4 Mio. Euro (Vj. 14,9 Mio. Euro) und war unter anderem vom Aufbau von Working Capital für die Vorbereitung neuer Aufträge beeinflusst. In diesem Zusammenhang wurden 2018 zudem hochwertige Produktionsmittel (sog. Werkzeuge) von Nanogate in Auftrag gegeben, die jedoch erst zeitversetzt vom Kunden vergütet werden und das Working Capital in 2018 signifikant beeinflusst haben. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei -40,9 Mio. Euro (Vj. - 51,4 Mio. Euro). Auch angesichts der neuen Standorte erhöhte sich die Bilanzsumme auf 338,4 Mio. Euro (Vj. 235,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote lag bei 33,2 Prozent (Vj. 39,9 Prozent).

Zukunftsprogramm gestartet

Seit Jahresbeginn setzt Nanogate das Zukunftsprogramm Nanogate Excellence International (NXI) um. Ziel ist es, den Konzern effizienter aufzustellen, Synergien zu heben und die Internationalität zu stärken. Mit den weitreichenden Maßnahmen aus dem Zukunftsprogramm NXI, einer weiteren internationalen Markterschließung, der starken Auftragsbasis und dem breiten Technologieportfolio möchte der Konzern nach anfänglichen finanziellen Belastungen mittelfristig operatives Ergebnis und Free Cashflow deutlich stärker steigern als den Umsatz, der bis zum Jahr 2025 auf mehr als 500 Mio. Euro wachsen soll. Hierbei möchte Nanogate ferner das Industriegeschäft überproportional auf 200 Mio. Euro ausbauen. Parallel soll sich das operative Ergebnis (EBITDA) auf mindestens 75 Mio. Euro erhöhen, so dass sich die EBITDA-Marge gleichfalls auf 15 Prozent verbessern würde. Im gleichen Zeitraum rechnet Nanogate auch mit einem steigenden Free Cashflow.

Ausblick 2019

Für 2019 rechnet Nanogate in einem herausfordernden Markt mit einem Übergangsjahr und einem organisch geprägten Umsatzanstieg auf mehr als 250 Mio. Euro. Angesichts steigender Anlaufkosten für den Start zahlreicher neuer Großaufträge und der Umsetzung des Zukunftsprogramms NXI sowie möglicher nicht cash-wirksamer Belastungen wird ein negatives Konzernergebnis im niedrigen einstelligen Millionenbereich erwartet. Das operative Ergebnis (EBITDA) soll dennoch stabil auf Vorjahresniveau bleiben. Ab 2020 möchte der Konzern wieder einen klar profitablen Wachstumskurs erreichen und erwartet eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBITDA) sowie ein positives Konzernergebnis.

„In diesem Übergangsjahr stellen wir den Konzern durch vielfältige Maßnahmen effizienter auf. Ab dem Jahr 2020 werden sich die starke Auftragslage und die Maßnahmen aus unserem Zukunftsprogramm NXI bereits in Form steigender Profitabilität auszahlen. Als ein international führendes Technologieunternehmen für designorientierte, multifunktionale Komponenten und Oberflächen sehen wir Nanogate gut aufgestellt. Dabei konzentrieren wir uns auf aussichtsreiche Wachstumsmärkte wie Artificial Metals auf Basis metallisierter Kunststoffe, New Mobility sowie intelligente Oberflächen. Dank der exzellenten Auftragsbasis verfügen wir über einen guten Überblick über den Geschäftsverlauf“, erläutert CEO Zastrau den Ausblick.

Aktuell (02.05.2019 / 08:04 Uhr) notieren die Aktien der Nanogate SE im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +0,50 EUR (+1,65 %) bei 30,80 EUR.


Chart: Nanogate SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0JKHC9

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