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Die TeamViewer AG (ISIN DE000A2YN900) überzeugt nach einem holprigen Börsengang bereits seit einiger Zeit - und Corona eröffnete Teamviewer neue Kundenkreise - kräftiges Wachstum ist die Folge, profitables Wachstum.

Nach einem Rekordergebnis im ersten Quartal, das auf eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Fernzugriffs- und Homeoffice-Lösungen in Folge der COVID-19-Pandemie zurückzuführen war, stiegen die Billings (fajturierte Umsätze) im abgelaufenen Vierteljahr um 45% auf 105,9 Mio. EUR (Q2 2019: 73,1 Mio. EUR). Daraus ergeben sich für das erste Halbjahr fakturierte Umsätze von 225,7 Mio. EUR, was einem Anstieg um 59% entspricht (H1 2019: 141,6 Mio. EUR). Das Adjusted EBITDA erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert um 60% auf 57,3 Mio. EUR (Q2 2019: 35,8 Mio. EUR), die Adjusted EBITDA-Marge stieg damit auf 54% (Q2 2019: 49%). Das Adjusted EBITDA stieg in den ersten sechs Monaten um 78% auf 131,1 Mio. EUR im Vergleich zu 73,5 Mio. EUR in H1 2019.

Oliver Steil, CEO von TeamViewer, sagte bei Vorlage der Quartaslzahlen: "TeamViewer wächst weiterhin stark bei gleichzeitig hoher Profitabilität. Mit unseren strategischen Wachstumsinitiativen sind wir gut positioniert, um von Megatrends wie der Flexibilisierung der Arbeit und der weltweiten Digitalisierung zu profitieren. Unser Angebot für große Unternehmenskunden wird weiter gestärkt durch die Übernahme von Ubimax, dem führenden Anbieter von Wearable-Computing- und Augmented-Reality-Lösungen für Facharbeiter in der Industrie."

Stefan Gaiser, CFO von TeamViewer, sagte: "Dank unserer äußerst starken Performance haben wir den Schuldenabbau schneller als ursprünglich erwartet vorangetrieben. Dies gibt uns zusätzlichen Spielraum, um in weiteres Wachstum zu investieren und gleichzeitig unsere Profitabilität über dem Marktniveau zu halten."

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Der MDAX-Neueinsteiger Teamviewer überzeugt und hat im Moment das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt

Seit dem 23.12.2019 MDAX-Mitglied. einer der wenigen Kursgewinner in der Covid 19 - Aktienkorrektur. Lässt die ganzen Kursturbulenzen kurz nach dem - seinerzeit als verkorkst bezeichneten Börsnegang - vergessen. Und Teamviewer erlebt zwar nun eine durch die Pandemie beschleunigte Nachfrage, aber das neue Geschäft sollte auf Dauer eine Verhaltensänderung lediglich beschleunigt haben, die sich sonst wahrscheinlich langsamer fortgesetzt hätte. Wie bei den Online-Händlern, Lebensmittelfieferdiensten trifft auf ein sowieso schon kräftig wachsendes Geschäft auf einen Katalysator. Klar dass die Aktie in Regionen des Allzeithochs (erreicht am 09.07.2020 mit 55,08 EUR) handelt - so lange ist die Börsengeschichte des Unternehmens ja auch noch nicht. Jedenfalls eine langfristig bestimmt perspektivische Aktie, die derzeit relativ hoch handelt. Ist aber auch einer der Werte, der derzeit eine makellose Wachstumsstory vorweisen kann. Die mitgeteilte Prognoseerhöhung - relativ zurückhaltend erscheinend - sollte die Kursentwicklung stützen.

Unsere Reihe über Wasserstoffaktien:

H2TEIL1: Ballard Power Systems Inc - Kursrakete steigt weiter oder...

H2TEIL2: Plug Power Inc. - Kursdelle+Kaufkurse oder geht es weiter runter?

H2TEIL3: Nel Asa - Elektrolyse, Tankstellen und mehr, Milliardenmarkt. Für Nel?

H2TEIL4:NIKOLA Corp. - TESLA Nachfolger auf dem Weg?

H2TEIL5:SFC Energy AG. - Deutschlands Ballard Power?

Update vom 18.07.2020: Update Wasserstoffaktien NEL, Ballard, NIKOLA und Plug

Update vom 25.07.2020: Update Wasserstoffaktien NEL, Ballard, NIKOLA und Plug - Kurseinbrüche, Shorts

Update vom 01.08.2020: Update Wasserstoffaktien - Ballard Power, NEL, SFC Energy, Plug Power und NIKOLA - alles was in der letzten Woche wichtig war

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UNGLAUBLICHES Wachstum - Ubimax-Übernahme soll weiteren Schub geben

Am 15.07.2020 meldete Teamviewer die Übernahme von Ubimax - eine ergänzung für Teamviewers Angebot - nach eigenen Angabne erhöhe der Erwerb den potentiellen Markt für das kombinierte Unternehmen von 30 auf 40 Mrd. EUR - noch sehr viel Wachstum in einem sich stark entwickelnden Markt. Ubimax - 2014 in Bremen gegründet - einem führenden Anbieter von Wearable-Computing-Technologien und Augmented-Reality (AR)-Lösungen für Facharbeiter in der Industrie, hat Teamviewer aufgekauft, bevor explodierende Umsätze (9,1 Mio. EUR zum 30.06.2020 in 12 Monaten) den Preis "nach oben getrieben haben" - ein Preis von 136,5 Mio. EUR (in cash und Aktien) erscheint angemessen.  Mit der Akquisition erweitert TeamViewer das Angebot für große Unternehmenskunden in den Bereichen Industrie 4.0 und Internet der Dinge (IoT) deutlich. Mit den branchenspezifischen Ubimax-Lösungen können Kunden, darunter viele internationale Blue-Chip-Unternehmen(u.a. Deutsche Post DHL, BMW oder Coca-Cola Hellenic Bottling Company), ihre Arbeitsprozesse optimieren und so das Potenzial der Industrie 4.0 ausschöpfen. Mit dem Zukauf wird sich TeamViewers Zielmarkt um 10 Milliarden Euro auf 40 Milliarden Euro im Jahr 2023 vergrößern.

Wenig überraschend die Prognoseanhebung vom 12.05.2020 - eigentlich von der Höhe her ziemlich konservativ, - aber wo gibt es überhaupt noch Unternehmen derzeit, die ihre Prognose anheben können. Die Ungewissheit über die wirtschaftliche Entwicklung nach Aufhebung der Pandemiemaßnahmen mag zu einer gewissen Vorsicht führen und allemal besser sind erfüllte konservative Prognosen, als unerfüllbare Traumbilder. Deshalb: "TeamViewers strategische Positionierung führte zu einer sehr starken Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2020. Im April hielt diese sehr gute Entwicklung weiter an, auch wenn sich die COVID-19-bedingte Nachfrage gegen Monatsende abschwächte. Das gute Geschäft während der ersten vier Monate stimmt das Unternehmen optimistisch, seine ursprüngliche Ganzjahresprognose zu übertreffen, wobei allerdings die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit die Vorhersehbarkeit für den Rest des Jahres einschränkt. Vor diesem Hintergrund und unter der Annahme, dass sich die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen normalisieren, hat das Unternehmen die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nach oben korrigiert. Die neuen Ziele lauten wie folgt:

- Billings in Höhe von ca. 450 Mio. EUR (zuvor: 430 - 440 Mio. EUR)

- Umsatzerlöse von mindestens 450 Mio. EUR (zuvor: 420 - 430 Mio. EUR) aufgrund signifikant höherer Billings im ersten Quartal 2020 und im Verlauf des Jahres abnehmender abgegrenzter Umsatzerlöse.

Darüber hinaus rechnet TeamViewer mit einer Adjusted EBITDA-Marge im Bereich von 56 % (zuvor: Adjusted EBITDA zwischen 240 und 250 Mio. EUR) und leicht höheren Investitionsausgaben von 25 bis 30 Mio. EUR aufgrund der COVID-19-Pandemie-bedingten Verzögerungen des neuen ERP-Rollouts und der Modernisierung der neuen Unternehmenszentrale."

UND DIESESPROGNOSE BESTÄTIGT DER KONZERN BEI VORLAGE DER HALBJAHRESERGEBNISSE AUSDRÜCKLICH.

Teamviewer hat das Zeug ...

... die Deutschen Top-Werte im Softwarebereich zu ergänzen, klar von der Größe her keine SAP, aber starker Anbieter im eigenen Spezialgebiet. Wer weiss wohin der Zug von Teamviewer noch geht. Indexorientierte Fonds werden kaufen und weitere Verkäufe des Aktionärs Permira wären dabei nicht schädlich für die weitere Entwicklung und diese werden mit großer Wahrscheinlichkeit folgen nach der "Stillhaltephase". Solange Abgaben aus dieser Seite bevorstehen, wird der Kurs natürlich darunter im gewissen Sinne leiden, aber fundamentale Gründe sprechen für diesen Wert: Permira hat Teamviewer 2014 für 850 Mio. EURO übernommen und durch den Börsengang hat man im ersten Schritt gut 2 Mrd. eingenommen, für nicht einmal die Hälfte (je nach Zuteilung maximal 42%). Mittlerweile hat sich Permiras Anteil auf 39% reduziert, weitere Verkäufe wahrscheinlich...

Aktuell (04.08.2020 / 08:01 Uhr) notieren die Aktien der Teamviewer AG im Tradegate Handel im Plus bei 48,51 EUR (28,74 EUR). In Klammern, die Kurse bei erstem Favoritenartikel, 14.12.2019 - wir sahen u.a. Teamviewer als Favoriten im MDAX. Auch diese Aktie können Sie bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.

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Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2YN900, NL0012169213 , DE000A2E4K43

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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