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Die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) ging mit positiven Nachrichten ins Wochenende und das könnte,wenn der Gesamtmarkt mitspielen sollte, diese Woche Spass machen. Und Susanne Steidl lieferte weiteres Futter.

Wirecard verabschiedete sich am Freitag bei XETRA-Schluss leicht unterhalb einer wichtigen, zumindest psychologischen, Kursmarke ins Wochenende: Wirecard unter 100,00 EUR mit einem Minus von -1,84 EUR ( -1,81 %) bei 99,66  EUR. Diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln. Und weshalb sollte das diese Woche wieder nach oben gehen können? Natürlich ist die Gesamtmarktstimmung entscheidend für eine eventuelle weitere Erholung. Ein Beitrag von Susanne Steidl könnte heir eine einfache Erklärung liefern. Die "Director of Wirecard North America" stellt klar, dass Covid-19 die Kaufgewohnheiten weltweit entscheidend ändert respektive eine Entwicklung beschleunigt, die ansonsten viel langsamer vonstatten gegangen wäre.

CEO und Wirecard's offizielles Twitter-Account richten den Fokus

auf die "The second wave of e-commerce is now" eine Entwicklung. die ihrer Meinung nach nicht aufzuhalten ist, die hilft Altersgrenzen zu überwinden, die zuvor gegen eine derart schnelle Marktdurchdringung sprachen.Die Umsätze im e-commerce explodieren förmlich, amazon muss Auslieferungen eingrenzen auf "Wichtige", um überhaupt liefern zu können. eine förmliche Welle, die - nach ihrer Meinung - nicht umkehrbar sein wird. Erklärt natürlich auch den Optimismus der Wirecard-Verantwortlichen, wenn es um die Einhaltung der Prognose für 2020 geht. Wenig verwunderlich, dass Wirecard folgende Aufforderung tweetet: "Read @SusanneSteidl's article about how current situation is shaping the future of #retail" oder der CEO Braun der "natürlich" ihren Beitrag retweetet und vorher äußerte "The way we communicate, spend out free time and consume is more than ever empowered by digital technology" DER BEITRAG KOMPLETT

WOCHENRÜCKBLICK - Auf und ab für Wirecard, Evotec, DIC Asset, zooplus und andere

INDUS - will 2020 (noch) zukaufen, Prognose sieht noch einen Gewinn Ende des Jahres bei reduzeirtem Umsatz

ElringKlinger leifert starkes (relativ) 2019 streichta ber aus gutem Grund die Dividende

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Wirecard könnte...

Shortpositionen kräftig reduziert, §40 Meldungen bestätigen den Trend und die Rückkaufpolitik Wirecards sendet ein interessantes Signal - so lässt es sich zusammenfassen was sonst noch wichtig werden kann. Mit überraschenden 1.07 Mio. Aktien weniger short seit Dienstag letzter Woche scheint endlich die Richtung wieder zu stimmen. 26,95 Mio. Aktien Stand Freitag-Abend sind (noch) short nach noch 28,02 Mio Aktien am 24.03.2020. Der - mögliche Endpunkt - imme weiterer Steigerungen der Positionen: Am Dienstag mussten wir noch konstatieren, dass "FAST 1.000.0000 AKTIEN MEHR SHORT SEIT DEM 19.03.2020 (27,03 Mio. short). WIEDER EIN NEUER HÖCHSTSTAND, zum wiederholten Mal eine Steigerung. Davor ging es in großen Schritten: Am 02.03. waren noch 24,05 Mio. Aktien short - die Trendwende, vorher waren die Positionen leicht zurückgegangen über einige Wochen - WEDER WeChat, GRAB, KLARNA NOCH KPMG TEILKLÄRUNG KONNTEN DEN TREND WIEDER UMKEHREN. Also warten auf den 22.04.2020 - letzter Hoffnungspunkt für eine signifikante Shortreduktion? Alles offen..."

UND JETZT SCHEINT VIELLEICHT SCHON DER KNOTEN GEPLATZT?

Ihan Dusaniwsky von S3 Partners LLC  lieferte Gestern Abend sein Shortupdate: " WDI GR short int is $3.02BN; 26.95MM shs shorted; 23.46% of float; 3.63% borrow fee. Shs shorted up +2.02MM shs, +8.1%,over last 30 days as price fell -18% & down -858K shs, -3.07%,last week. Shorts up +$249MM in 2020 mark-to-market profits; +$93MM on today's -3.08%"(27.03.2020)

Ihor Dusaniwsky von S3 Partners LLC, zuverlässiger Lieferant der Shortpositionsgröße bei Wirecard, nimmt in seinem Twitter Account auch Stellung zu der Frage, wann verstärkte Eindeckungen von Shorts, entweder zur Gewinnsicherung oder Verlustbegrenzung einsetzen könnten. Gerade oft diskutiert in den USA aufgrund fast generell rekordverdächtig hoher Shortquoten bei diversen Aktien, auch Wirecard. "Even a hedge fund has internal loss limits that stop out trader's positions .... smart traders cut their losses and let their winners run and most hedge funds have rick officers and portfolio managers who are ruthless when protecting the fund's assets." (I. Dusaniwsky, 25.03.2020) Klar: Hedgefonds handeln streng rational und nicht emotional. Sollte also die Risikoabteilung eines Fonds zu einer Eindeckungsentscheidung kommen, könnte das Signale senden, die auch andere Risikoabteilungen zum Handeln zwingen würden, der klassische Beginn eines Short Squeeze, für den gilt: Den Letzten kostet es am meißten, also beobachten alle vorsichtig das Verhalten der anderen Marktteilnehmer, um nicht zu spät zu sein. Denn das wird TEUER, sehr TEUER.

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Passend dazu findet sich am 26.02.2020 im Bundesanzeiger ein erster Schritt, der die Negativrekorde der Shortpositionen in den letzten Tagen möglicherweise zum Abschmelzen bringen könnte. Startet hier ein Dominoeffekt? Coatue Management LLC reduzierte am 26.03.2020 im Handelsverlauf seine Shortposition von 0,72% auf 0,48% - ein Drittel weniger und möglicherweise realisiert man heute weiter die Ergebnisse der seit langem gehaltenen Shortpositionen. Vielleicht mit Signalwirkung für die anderen? Jedenfalls...

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... scheinen die starken Rückschläge für

Wirecard erstmal vorbei zu sein. Charttechnisch stehen die Zeichen wieder auf grün. Die Aktie hat erfolgreich - bisher - die Tiefs hinter sich gelassen und handelt im Moment mit wild um die 100,00 EUR-Marke. Starkes Signal. auch wenn der Markt in den nächsten Tagen bei negativen Nachrichten wieder weiter Richtung Süden drehen sollte, hat die Aktie doch eine relative Stärke bewiesen und möglicherweise setzt sich langsam die Überzeugung am Markt durch, dass Wirecard durch die Corona-Krise operativ nicht so stark geschädigt wird als andere DAX-Werte. Respektive sogar eine allgemeine Verhaltensänderung der Konsumenten zu mehr Onlinekonsum dauerhaft die Geschäfte Wirecards beschleunigen sollte. Einen Hinweis in diese Richtung lieferte am 22.03.2020 der CEO Braun mit seinem Tweet: "The world is rapidly adapting to the new reality caused by the arrival of #COVID19. The way we communicate, spend out free time and consume is more than ever empowered by digital technology"

Und wird wohl dauerhaft die Geschäfte von HelloFresh, amazon, Zalando, zooplus und wie sie alle heißen befeuern. Und wer verdient daran mit, mit jeder Zahlung ? Der eingeschaltete Paymentdienstleister. Und das ist in vielen Fällen Wirecard, die kräftig ihre Kundenbasis ausbreiten und weiter ausbreiten werden. der Vertrieb läuft selbst jetzt rund, wie die regelmäßigen Erfolgsmeldungen über neue Kooperationen und Kunden zeigen: KLARNA, GRAB, Canal22, WeChatPay-Ausbau waren in den letzten Tagen auf der Liste und man muss kein Hellseher sein, um zu sagen, dass die Pipeline voll ist.

Und die Lieferanten der Aktien für die Shorts scheinen langsam weniger engagiert

Freitag gab es Meldungen von Morgan Stanley, die am 19.03.2020 (leider sind die §40 Meldungen immer zeitverzögert, was ihreAussagekraft reduziert - sie bestätigen eigentlich nur Annahmen oder eben nicht) die ihren Anteil an Wirecard von 10,67 auf 9,85 % reduziert haben - sowohl physsich als derivativ. Ebenso meldete Goldman Sachs für den 20.03.2020 eine Reduktion von 14,29 auf 13,55%, auch hier sowohl physisch und derivativ. Vielleicht eine Tendenz, die fortgesetzt zu weniger Spekulation auf fallende Kurse führen könnte oder eher die ein Zeichen für eine reduzierte Spekulation auf fallende Kurse der Wirecard sein könnte.

DIE GANZE REIHE

MuM, DataGroup und MBB - Werte denen Lukas Spang einiges zutraut - TEIL1 unserer Reihe Aktien in Crashzeiten

Encavis, Evotec und Wirecard - Werte denen Wir einiges zutrauen - TEIL2 unserer Reihe Aktien in Crashzeiten

SBF, DIC Asset und PNE - Werte denen Udo Kissig einiges zutraut - TEIL 3 unserer Reihe Aktien in Crashzeiten

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Auch der Rückkauf sendet ein klares Signal

Die Meldung über die aktuellen Aktienrückkäufe lässt auch einigen raum für Spekulationen - überraschend und abweichend vom bisherigen Muster reduzierte man die Rückkaufbeträge je Tag beim Überschreiten eines Kursniveaus von rund 90,00 EUR - waretet man auf Rückschläge, um wieder günstiger "zurückzukaufen" oder will man einfach das "Pulver trocken halten" für weitere Kursturbulenzen?  Offene Frage, deren Beantwortung jeder für sich selber finden sollte. Die Angaben;

"Die Gesamtzahl der im oben genannten Zeitraum zurückgekauften Aktien, der volumengewichtete Durchschnittskurs sowie das Volumen in Euro sind wie folgt:

Datum
(MMTTJJJJ)
Gesamtzahl
zurückgekaufter
Aktien (Stück)
Volumengewichteter Durchschnittskurs (Euro) Volumen (Euro)
03192020 14.445 83,2064 1.201.916
03202020 14.738 87,3268 1.287.022
03232020 14.217 85,7412 1.218.983
03242020 8.597 90,5664 778.599
03252020 12 95,8600 1.150
03262020 7.910 99,1964 784.644

 

Die Gesamtzahl der bislang im Rahmen des Aktienrückkaufs erworbenen Aktien beläuft sich auf 769.538 Stück Aktien"

Aktuell (30.03.2020 / 09.56 Uhr) notieren die Aktien der Wirecard AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -2,40 EUR ( -2,41 %) bei 97,26  EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln

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Chart: Wirecard AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005664809, DE0007472060

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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