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Die Software AG (ISIN: DE000A2GS401) ist laut eigener aussage in einem Transformationsprozess, heisst eigentlich nur: Das Neue ist noch nicht so stark, wie das Alte schwächer wird - böswillige Version.

Das es "noch etwas hakt" bei der Umstellung, zeigt folgende Aussage: " Das Wachstum bei Cloud & IoT blieb unter den Erwartungen, wobei inzwischen ein bedeutender Fünf-Jahres-Subskriptionsvertrag mit einem internationalen Industrieunternehmen unterzeichnet wurde, der für das vierte Quartal 2019 erwartet worden war. Die Software AG kündigte heute für das Jahr 2020 auch zusätzliche Investitionen an, um das Helix-Transformationsprogramms voran zu treiben." Der Vertrag war bereits im Dritten Quartal für das vierte avisiert worden ("... fehlende große Lizenzabschlüsse, die für das vierte Quartal erwartet.." - 22.10.19 ) und, da er jetzt abgeschlossen wurde zeigt sich einerseits, das man sich schwer tut mit der Umsetzungsgeschwindigkeit, andererseits, das man durchaus die gesetzten Ziele erreichen kann.

UND NICHT VERGESSEN: Die Software AG ist kein Sanierungsfall, sondern ein Unternehmen das trotz grundsätzlicher Umstellung seinen Umsatz hält un dden gewinn nur wenig verringert hat - mit der Basislegung für Wachstum und zukünftig berechenbarere Umsätze und höhere Gewinne - nicht übel. Konkret: Gesamtumsatz von 890,6 (Vj. 865,7) Millionen Euro. Der Lizenzumsatz des Konzerns sank um 4 Prozent auf 245,1 (Vj. 249,4) Millionen Euro. Der Konzern-Wartungsumsatz belief sich auf 435,0 (Vj. 415,4) Millionen Euro, das entspricht einem Wachstum von 3 Prozent. Der Gesamtproduktumsatz (Lizenzen + Wartung + SaaS) der Software AG erreichte im Geschäftsjahr 2019 702,7 (Vj. 682,3) Millionen Euro. Der Gewinn des Unternehmens vor Zinsen und Steuern, EBIT, lag bei 214,8 (Vj. 231,6) Millionen Euro. Das entspricht einer EBIT-Marge von 24,1 (Vj. 26,8) Prozent. Mit 260,3 (Vj. 272,9) Millionen Euro erreichte die Software AG auch ein gutes operatives Ergebnis ( EBITA, Non-IFRS). Die entsprechende Marge lag bei 29,2 Prozent.

Zahlen von denen andere nur träumen können und es soll ja anders - besser werden.

Viel Begeisterung beim Management

"Trotz des laufenden Konzernumbaus verzeichnet die Software AG 2019 insgesamt eine Umsatzsteigerung sowie ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen. Damit bin ich sehr zufrieden. Dies bestätigt unsere Strategie, zeigt die Qualität unserer Produkte und unsere gefestigte Marktposition. Wir haben einige Herausforderungen adressiert und bewältigt, insbesondere in unserem Nordamerikageschäft. Eine Neufokussierung und präzisere Umsetzung ermöglichten ein wirksames Kostenmanagement und gezielte Investitionen in wichtige Wachstumsbereiche, wie unser Partnernetzwerk, sowie die Vereinfachung unseres Produktangebots. Die Umsätze im Cloud- & IoT-Geschäft verzögerten sich, wir konnten jedoch im Berichtszeitraum 79 Neukunden gewinnen und haben einen weiteren richtungsweisenden IoT-Fünf-Jahres-Subskriptionsvertrag abgeschlossen. Als einziger Anbieter auf dem Markt, der IoT-Funktionen, Integration und Integration-Flow-Technologien als Gesamtpaket anbieten kann, haben ausgezeichnete Chancen, im IoT-Segment kontinuierlich zu wachsen - insbesondere, wenn der Markt jetzt an Dynamik gewinnt. Wir sind entschlossen, 2020 Fahrt aufzunehmen. Die Erfahrungen, die wir 2019 gemacht haben, helfen uns, neue Investitionen so einzusetzen, dass sie unser Wachstum unterstützen und sicherstellen, dass wir aus den Chancen, die vor uns liegen, das Beste machen", sagte Sanjay Brahmawar, Vorstandsvorsitzender der Software AG.

"Unsere finanzielle Performance im Geschäftsjahr 2019 war solide. Wir haben im Verlauf des Jahres bei der Umstellung auf ein Subskriptionsmodell gute Fortschritte gemacht; dank unserer stabilen Finanzlage können wir in die Bereiche des Helix-Programms investieren, die unser Wachstum im Jahr 2020 unterstützen werden", kommentierte Arnd Zinnhardt, Finanzvorstand der Software AG

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Cloud und Iot-Geschäft soll's werden, wird auch, aber...

...zeigte mit 38 Prozent ein starkes Wachstum, erfüllte aber aufgrund zeitlicher Verschiebungen bei Vertragsabschlüssen die Erwartungen für das Jahr nicht, wobei inzwischen ein bedeutender Fünf-Jahres-Subskriptionsvertrag mit einem internationalen Industrieunternehmen unterzeichnet wurde, der für das vierte Quartal 2019 erwartet worden war. Die Umsätze des Geschäftsbereichs lagen im Gesamtjahr 2019 bei 42,3 (Vj. 30,3) Millionen Euro. Im vierten Quartal stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 11,3 (Vj. 9,6) Millionen Euro. Dabei erhöhten sich die Wartungsumsätze um 35 Prozent auf 2,0 Millionen Euro und die SaaS-Umsätze um 31 Prozent auf 6,6 Millionen Euro. Die Lizenzumsätze für das Geschäftsjahr 2019 verbesserten sich um 44 Prozent auf 12,6 (Vj. 8,7) Millionen Euro.

report wirecard

Ausblick 2020 und mittlefristig offensivere Vorstellungen - PLUS 15% statt 10%

"Ein Jahr nach dem Start des Helix-Programms beginnen Investitionen in das Produktportfolio, den Vertrieb, das Go-to-Market-Modell, die Umstellung auf Subskriptionen und in das Partnernetzwerk sich auszuzahlen und der weitere Weg des Unternehmens wird deutlich erkennbar. Dies bestärkt die Unternehmensführung in der Überzeugung, dass der richtige Moment gekommen ist, um weitere Investitionen für das Jahr 2020 anzustoßen, ohne die mittelfristigen Ziele des Unternehmens aus den Augen zu verlieren. Auch die Erfahrungen aus dem Jahr 2019 werden beim Umfang und der Ausrichtung dieser zusätzlichen Investitionen berücksichtigt, die letztendlich darauf ausgerichtet sind, früher als ursprünglich geplant das angestrebte höhere Umsatzwachstum zu erreichen.

Um dies zu erreichen, ist der Vorstand davon überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um in folgende wichtige Bereiche verstärkt zu investieren:

- Vertriebsmaßnahmen - zur Stärkung und Erweiterung der Präsenz des Konzerns in Schwerpunktregionen

- Subskription - aufbauend auf den Erfolgen des Jahrs 2019 werden Projekte, wie der Aufbau der neuen Customer-Success-Funktion beschleunigt

- Marketing - Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen, um konzernweit zur weiteren Verbesserung der Vertriebs-Pipeline beizutragen

- Partnerschaften - Investitionen um den indirekten Vertriebskanal im wachsenden Partnergeschäft voran zu treiben

Aufgrund der erwarteten Geschäftsentwicklung geht der Vorstand der Software AG für das Geschäftsjahr 2020 von einer operativen Ergebnismarge (EBITA, Non-IFRS) zwischen 20 und 22 Prozent aus. Für den Auftragseingang im Bereich Digital Business Platform (exkl. Cloud & IoT) werden 10 bis 15 Prozent Wachstum gegenüber Vorjahr erwartet. Im Bereich Cloud- & IoT soll der Auftragseingang das Vorjahr um 40 bis 60 Prozent übersteigen. Das Ziel für den Auftragseingang im Adabas & Natural-Datenbankgeschäft liegt zwischen -3 und +3 Prozent gegenüber Vorjahr."

Konkret: Umsatzziele für Digitalgeschäft werden von Plus 10% auf Plus 15 % angehoben - mittelfristig, während weiterhin ein anteil von 80-85% an wiederkehrenden Umsätzen im Produktgeschäft angestrebt wird. Vorsichtiger wird amn bei der Marge: Von fixen 30%+ geht man auf einen Zielkorridor von 25-30%, Etwas enttäuschend, wenn man bedenkt, das vor dem Helixprogramm bereits eine EBIT-Marge von über 26% erreicht werden konnte, aber mal schauen, Mittelfristplanungen können auch wieder erhöht werden...

Aktuell (29.01.2020 / 07:34 Uhr) notieren die Aktien der Software AG im Xetra-Handel zum Handelsschluß gestern um 17:35 Uhr mit einem Plus von +0,30 EUR (+0,92 %) bei 32,96 EUR.


Chart: Software AG | Powered by GOYAX.de

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