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Die SAP SE (ISIN: DE0007164600) meldet hervorragende Geschäftszahlen für das Q4 und somit auch für 2019. wir finden kein Haar in der Suppe außer der gesunkene Gewinn - Boni und Personalumbau kosteten, aber

insbesondere die Clouderlöse in 2019 - das erklärte Zukunftsmodell - lagen mit 23,01 Mrd. EUR (IFRS) im Zielkorridor - höher als erwartet. die Clouderlöse steigen in 2019 um 39 % (IFRS) bzw. 40 % (Non-IFRS). Die Cloudbruttomarge erhöhte sich um 4,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 63,5% (IFRS) beziehungsweise um 5,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 68,2% (Non-IFRS).

So weit, so gut. Man kommt sogar so weit, dass man die Prognose für 2020 anhebt: Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) zwischen 8,7 - 9,0 Mrd.EUR (2019: 7,01 Mrd.EUR). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 24% bis 28%. Man erwartet weiterhin, dass die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) zwischen 24,7 - 25,1 Mrd.EUR liegen werden (2019: 23,09 Mrd. EUR). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 7% bis 9%. Umsatzerlöse (s.o.) sollen zwischen 29,2 - 29,7 Mrd.EUR liegen (2019: 27,63 Mrd.EUR). Das Betriebsergebnis (s.o.) soll in einer Spanne zwischen 8,9  und 9,3 Mrd. EUR liegen (2019: 8,21 Mrd. EUR). Clouderlöse sollen auf 70% Umsatzanteil steigen. ZUR ERINNERUNG DIE ALTE PROGNOSE:"... für das Geschäftsjahr 2020. Die SAP erwartet nach wie vor, dass die Clouderlöse in einer Spanne zwischen 8,6Mrd. EUR und 9,1Mrd. EUR und die Umsatzerlöse in einer Spanne zwischen 28,6Mrd.€ und 29,2Mrd.€ liegen werden. Das Betriebsergebnis soll in einer Spanne zwischen 8,8Mrd. EUR und 9,1Mrd. EUR liegen."

Schon eine Schippe drauf...

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Führung zufrieden, aber...

„Die Strategie der SAP, sich als ‚Experience Company powered by the Intelligent Enterprise‘ zu etablieren, findet großen Anklang. Immer mehr Kunden setzen auf SAP und Qualtrics, um ihre eigenen Kunden noch besser zu verstehen und ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Gleichzeitig verzeichnen wir weiterhin eine starke Nachfrage nach SAPS/4HANA als Kern des intelligenten Unternehmens in allen Betriebsmodellen.“ Jennifer Morgan und Christian Klein, Co-CEOs

HIER: DIE aktuelle Analyse zu SAP - Wird das neue CEO-Team McDermott vollständig ersetzen können? Ist der Wechsel etwa sogar gut für die weitere Entwicklung? 2019 ist ncoh vom altenm geprägt worden, aber 2020...

„Das fünfte Jahr in Folge haben wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr erreicht. Besonders stolz bin ich auf unseren starken Anstieg der Non-IFRS-Ergebnisse und ­Margen bei einem weiterhin bemerkenswerten Umsatzwachstum. Dieser Erfolg wäre ohne das Engagement, die Innovationskraft und Disziplin unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht möglich gewesen.“ Luka Mucic, Finanzvorstand

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... teure Zukäufe und hohe Boni

Die Aktienkursentwicklungs-gebundene Bonuspolitik führte neben der Umgruppierung von Personal innerhalb der SAP-Gruppe zu hohen Aufwendungen, die auf das Ergebnis durchschlagen: "Für das Gesamtjahr sank das Betriebsergebnis (IFRS) um 21% auf 4,50 Mrd. EUR und die operative Marge verringerte sich um 6,8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 16,3% (IFRS). Das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) betrug 7,96 Mrd. EUR. Damit wurde das Gesamtjahresziel erreicht (7,85 Mrd. EUR bis 8,05 Mrd. EUR, Non-IFRS, währungsbereinigt)."

Die Übernahmen McDermotts - insbesondere Qualtrics - müssen erst noch zeigen, dass sie ihren Preis wert waren. Ansonsten drohen Abschreibungen auf die Unternehmenswerte, die die Bilanz verhageln könnten. Aber bisher stimmt - noch - alles: Die Umsätze steigen, die "gewünschte" Cloudisierung läuft wie geplant und die Berechenbarkeit und Planbarkeit der Umsätze nimmt dadurch zu. Und Bonuszahlungen gehören nun mal dazu - Leistung, die in der aktienkursentwicklung gemessen wird - sollte belohnt werden. Ob die aktienkursentwicklung die richtige Maßgröße ist? Was wäre besser? Der Aktienkurs sollte auf Dauer die Erwartungen an die zukünftige Ertragskraft und Wachstumsperspektive eines Unternehmens widerspiegeln - zumindest theoretisch, wenn keine Sonderfaktoren "stören" wie Übernahmegerüchte, Skandale o.a....

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Und das ein Umbau innerhalb des Unternehmens Geld kostet - besser rechtzeitig umbauen, als später...

Rakete startet dann erst richtig

Für den Zeitraum von 2018 bis 2023 erwartet die SAP nach wie vor eine Erhöhung der Clouderlöse um mehr als das Dreifache (2018: 5,03 Mrd. EUR), ein Wachstum der Umsatzerlöse auf mehr als 35 Mrd. EUR (2018: 24,74 Mrd. EUR), eine Erhöhung des Anteils der besser planbaren Umsätze auf fast 80% und eine Cloud-Bruttomarge von bis zu 75%. WENN DAS KLAPPT, IST SAP WEIT VORNE.

SAP spielt in einer anderen Liga

SAP ist Marktführer für Geschäftssoftware und bietet für Unternehmen jeder Größe und Branche eine potentielle Lösung: 77 % der weltweiten Transaktionserlöse durchlaufen SAP-Systeme. SAP's Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren werden den Kunden zur Verfügung gestellt. SAP's End-to-End-Suite aus Anwendungen und Services ermöglicht es mehr als 437.000 Kunden, "profitabel zu sein, sich stets neu und flexibel anzupassen und etwas zu bewegen".

Aktuell (28.01.2020 / 09.31 Uhr) notieren die Aktien der SAP SE im Xetra-Handel mit einem Minus von -2,30 EUR (-1,88 %) bei 120,16 EUR.

 

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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