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Evotec SE (ISIN: DE0005664809) und Celmatix Inc. gaben heute eine Partnerschaft zur Entwicklung präklinischer Programme für verbreitete aber unterversorgte Erkrankungen bekannt, die sich auf die reproduktive Gesundheit von Frauen auswirken.

Zielmarkt ist allein in den USA ein Behandlungsvolumen von 78 Mrd. USD jährlich und es gibt bisher keine Therapie, die allen Betroffenen eine erfolgversprechende Behandlung bietet. Bisher. Evotec und das in der Präzisionsmedizin tätige Unternehmen mit einer proprietären Multi-Omics-Plattform: Celmatix Inc.

Zwei starke Partner wollen es gemeinsam schaffen

Dr. Cord Dohrmann, Chief Scientific Officer von Evotec, kommentierte: "Wir freuen uns sehr, in dieser Initiative Celmatix als Partner zu haben. Bei Evotec konzentrieren wir uns auf patientenzentrierte Ansätze. Die Nutzung von Humangenetik und Big Data für die spezifische Wirkstoffforschung im Bereich Frauengesundheit ist längst überfällig. Wir sind überzeugt davon, dass unsere vereinten Bemühungen zu innovativen Ansätzen führen werden, die das Potenzial haben, den ungedeckten medizinischen Bedarf von Frauen umfassend zu beeinflussen."

 

"Etwa 30% der weiblichen Weltbevölkerung sind von Erkrankungen der Reproduktionsgesundheit betroffen, und damit auch anfälliger für spätere Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Allein Endometriose verursacht in den USA Kosten von etwa 78 Mrd. $ jährlich und die derzeit verfügbaren Behandlungsoptionen sind nur von begrenztem Nutzen. Es ist an der Zeit, die schrittweisen Verbesserungen des Versorgungsstandards in diesen Indikationen gegen wirkliche Innovationen einzutauschen", sagte Dr. Piraye Yurttas Beim, CEO und Gründerin von Celmatix. "Durch die Kombination unserer tiefgehenden Expertise und umfassenden Datensätze in der Frauengesundheit mit Evotecs Erfahrung in der therapeutischen Wirkstoffforschung sind wir dafür gerüstet, eine wirkliche Änderung herbeizuführen und Frauen Zugang zu den Therapien zu verschaffen, die sie verdienen."

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Wie wird es laufen?

Die Verknüpfung der Kompetenzen von Evotec und Celmatix bietet das Potenzial, das Leben von Millionen Frauen, die mit diesen Erkrankungen leben, durch längst überfällige Innovationen in Form von Therapien mit neuartigen Wirkmechanismen zu verbessern. Im Rahmen dieser Forschungszusammenarbeit übernimmt Evotec die Verantwortung für die Medizinalchemie, in vitro- und in vivo-Pharmakologie. Celmatix bringt ihre proprietäre Multi-Omics-Plattform Reproductive Atlas(TM) zur Entdeckung neuartiger Zielstrukturen in die Partnerschaft ein.

Die dritte gute Nachricht im Oktober

Die Kooperation mit Celmatix, die Takeda Kooperation und Forschungserfolge im Bereich Darmkrebsmedikation sind das Bild von evotec im Oktober - nicht übel.

DIE aktuelle Analyse zu Evotec. Werden die News Einfluss auf den Aktienkurs haben? Sieht alles wirklich so gut aus, wie die Nachrichtenlage vermuten lässt? Was passiert gerade mit dem Kurs: Leerverkäufer oder charttechnische Reaktionen?

Während die Celmatix-Kooperation und der Finanzierungsdeal mit Takeda erst mittel- bis langfristig die Geschäftszahlen direkt beeinflussen werden- und zwar positiv - zeigen die Darmkrebsmedikationsforschungsergebnisse jetzt im Moment, dass die Forschungen von evotec erfolgreich sind und machen so die Chance auf zukünftige positive Überraschungen aus der Produktpipeline wahrscheinlicher- natürlich auch hier meißtens mittel- bis langfristig. Und dagegen stehen....

Aktuell (09.10.2019 / 08:05 Uhr) notierten die Aktien der Evotec AG im Tradegate-Handel im Plus mit +1,17 % bei 19,77 EUR. Mal schauen, was heute passieren wird.

 

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  • ISIN: DE0005664809

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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