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sdax news nebenwerte magazin30.07.2019 - Der Saatgutspezialist KWS SAAT SE (ISIN: DE0007074007) hat sechs neue Maishybridsorten für seine beiden brasilianischen Marken KWS und Riber auf den Markt gebracht. Sie bieten eine marktführende Kombination aus höchstem genetischem Potenzial und Insektenschutz. "Wir sind sehr stolz darauf, brasilianischen Landwirten diese innovativen Maishybridsorten anbieten zu können", sagt Marcelo Salles, Regionalleiter bei KWS für Brasilien und Argentinien. "Die neuen Hybriden sind in hohem Maße wettbewerbsfähig in Bezug auf Ertrag, Toleranz gegen weitverbreitete Herbizide sowie in der Widerstandsfähigkeit gegen eine Reihe von Raupenschädlingen."

Die neuen Maishybriden bringen die neuste urheberrechtlich geschützte Genetik von KWS mit dem von Syngenta entwickelten Trait-Stack VIP3 (lizenziert an KWS) zusammen. Nachdem die von KWS in Brasilien akquirierten Züchtungsaktivitäten zusammengeführt wurden, hat sich die Leistungsfähigkeit der lokalen Genetik enorm weiterentwickelt, auch dank Austauschmöglichkeiten mit dem internationalen KWS Netzwerk. Somit beinhalten die neuen Hybriden den letzten Stand des KWS Züchtungsfortschritts. Die VIP3 Technologie von Syngenta versorgt die Pflanzen während der gesamten Vegetationsperiode mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegen ein breites Spektrum von Lepidoptera-Schädlingen. Diese sind in Brasilien weit verbreitet und sind mit konventionellen Pflanzenschutzmitteln nur mit hohen Aufwandmengen zu bekämpfen.

Mit seinem Züchtungsprogramm für Mais baut KWS sein Saatgut-Sortiment mit einer großen Vielfalt von Hochleistungs-Hybriden in den kommenden Jahren in Brasilien weiter aus: "KWS nimmt mit seinem Züchtungsprogramm stark an Fahrt auf und plant die Einführung zahlreicher neuer Maishybriden in den nächsten Jahren. Unsere züchterischen Fortschritte und unsere Verkaufszahlen geben uns die Zuversicht, mittel- bis langfristig ein führender Anbieter von Maissaatgut in Brasilien zu werden", sagt Alexander Drotschmann, Leiter der Business Unit Mais und Ölsaaten Amerika.

Brasilien?

KWS agiert seit der Übernahme des brasilianischen Maissaatgutanbieters Riber im Jahr 2012 auf dem brasilianischen Markt. Seitdem baute KWS seinen Marktanteil bei Maissaatgut von rund drei Prozent auf etwa sieben Prozent aus und nimmt damit derzeit den fünften Rang ein. Mit einer Maisanbaufläche von rund 15 Millionen Hektar ist Brasilien weltweit der drittgrößte Markt für Mais, nach den USA und China mit jeweils rund 36 Millionen Hektar Maisanbaufläche.

KWS macht

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Mehr als 5.000 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 1.068 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 133 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit mehr als 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um die Erträge der Landwirte zu steigern sowie die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr rund 200 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.
* Alle Angaben ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS LLC., AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG - KWS SEEDS CO., LTD.

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Aktuell (30.07.2019 / 09.59 Uhr) notieren die Aktien der KWS Saat SE im Frankfurter-Handel mit einem Minus von +0,20 EUR (+0,33 %) bei 61,40 EUR.


Chart: KWS Saat SE | Powered by GOYAX.de

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