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Die CECONOMY AG (ISIN: DE0007257503) hat gerade eine überraschende Meldung veröffentlicht: EBIT des am 30.09.2020 endenden Geschäftsjahres wird DEUTLICH oberhalb der Unetrnehmnsprognsoe und dem Analystenkonsens liegen.

Das Unternehmen selber hatte bisher einen aktualisierten Ausblick von einem bereinigten Konzern-EBIT zwischen 165 Mio. EUR und 185 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2019/20 benannt, die Analysten gingen im Mittel von 176 Mio. EUR aus (11 Analysten berücksichtigt). Und jetzt heisst es: "...erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019/20 auf Basis vorläufiger Zahlen ein bereinigtes Konzern-EBIT, das deutlich oberhalb des Prognosekorridors und der Markterwartung liegt. Dies ist maßgeblich auf eine besser als erwartete Umsatzentwicklung im vierten Quartal, insbesondere aufgrund einer fortgesetzt starken Kundennachfrage sowie der weiterhin erfolgreichen Online-Aktivitäten, zurückzuführen."

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Die Aktie wird wieder richtig interessant,

wenn bereits jetzt, ohne dass derTransformationsprozess seine Wirkung entfaltet,  die Gewinne wieder sprudeln, was wird dann erst... wenn...

Denn die Ceconomy befindet sich gerade im Umbau, um zu alter Profitabilität zurückzukehren - und diesmal ziehen sowohl die Metro als auch die Familie Kellerhals an einem Strang - der oftmals lähmende Streit der beiden Gesellschafter aus der vergnagenheit scheint geschichte im Interesse gemeinsamer Ziele. Am 12.08.2020 teilte man der Öffentlichkeit den Ansatz für einen digitaleren, flexibleren und kundenorientierteren Konzern mit:

Die CECONOMY AG  und die MediaMarktSaturn Retail Group („MediaMarktSaturn") haben in den letzten Jahren einige operative Fortschritte unter anderem in der Digitalisierung, dem Ausbau des Services & Solutions-Geschäfts und in der Verbesserung der Kosteneffizienz erzielt. Um die Transformation zu beschleunigen, führen CECONOMY und MediaMarktSaturn nun konzernweit eine einheitliche Organisationsstruktur („Operating Model") ein. Im Mittelpunkt des neuen Operating Model stehen über alle Länder hinweg einheitliche Führungsstrukturen und standardisierte, effiziente Prozesse und Abläufe. Dies gilt für die Verwaltungsfunktionen in den Landesgesellschaften ebenso wie für die Organisation der Märkte. Das neue Operating Model trägt dabei auch der fortschreitenden Zentralisierung der Prozesse Rechnung. Die neue, einheitliche Führungsstruktur für die Stores und die Entlastung von administrativen Aufgaben ermöglicht eine maximale Fokussierung der Mitarbeiter auf das Kundenerlebnis.

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„Wir haben in der Bewältigung der Krise gezeigt, dass wir schnell auf grundlegend veränderte Bedingungen reagieren können. Dabei erwies sich eine agile Aufstellung mit zentralen Steuerungsfunktionen als äußerst wirksam und erfolgreich. Eine solche Herangehensweise wollen wir nun konzernweit verankern, um wichtige Voraussetzungen für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens zu schaffen", sagte im August Dr. Bernhard Düttmann, CEO von CECONOMY.

Die neue Zielorganisation soll die Standardisierung von Prozessen vereinfachen und die Effizienz in den Landesgesellschaften erhöhen. Darüber hinaus werden regionale Ländercluster gebildet und bestimmte Länder organisatorisch zusammengelegt. Auch in den Märkten wird MediaMarktSaturn die Führungsstrukturen europaweit harmonisieren. In jedem der derzeit rund 1.000 Stores wird eine Standardorganisation eingeführt, die von einem Chief Customer Officer geleitet wird. Dies schafft die organisatorischen Voraussetzungen für ein einheitlich überzeugendes Kundenerlebnis. Die Märkte werden zudem von administrativen Aufgaben entlastet, um ihre Kapazitäten noch stärker auf die Kunden auszurichten. Die Verlagerung dieser Tätigkeiten in die Hauptverwaltungen der Landesgesellschaften unterstützt zudem die zentrale Steuerung wichtiger Prozesse, unter anderem im Sortimentsmanagement, im Einkauf und in der Logistik.

„Wir kommen planmäßig weiter voran. Mit dem neuen Operating Model schaffen wir die organisatorischen Grundlagen, um unsere strategischen Initiativen gezielt voranzutreiben. Mit einer europaweit einheitlichen, strafferen Führungsorganisation werden wir insgesamt kundenorientierter und schneller", erklärte parallel Ferran Reverter, CEO von MediaMarktSaturn. „Zudem werden wir noch intensiver als bisher in die umfassende Weiterbildung unserer Mitarbeiter investieren. So soll das von uns neu aufgesetzte Programm „Passion4Customer" wesentlich dazu beitragen, die Beratungs- und Servicekompetenz in den Märkten weiter auszubauen."

Das Unternehmen wird den Mitarbeitern zusätzliche digitale Tools zur Verfügung stellen, um die Servicequalität und die Effizienz weiter zu verbessern und ihnen viele Tätigkeiten zu erleichtern. Dazu zählt beispielsweise die Mitarbeiter-App, welche unter anderem Informationen zu Produktverfügbarkeiten und Mitbewerberpreisen, sowie Coupons und Video-Produktinformationen beinhaltet.

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Verlustbringer wurden bereits geschlossen - insgesamt 100 Mio. jährliches Einsparvolumen

Angesichts rückläufiger Kundenfrequenzen infolge von COVID-19 überprüfte MediaMarktSaturn auch europaweit das Store-Portfolio. Die Unternehmensgruppe hat bereits entschieden, 14 defizitäre Märkte dauerhaft zu schließen. Die Zahl der europäischen Märkte könne sich in den kommenden Monaten darüber hinaus gehend nochmals leicht verringern.

Im Zuge der Umsetzung des neuen Operating Models wird es in den kommenden 24 bis 36 Monaten vorwiegend im europäischen Ausland zu einem Abbau von voraussichtlich bis zu 3.500 Vollzeitstellen kommen. Zum Stichtag 30. Juni 2020 beschäftigte das Unternehmen europaweit rund 45.000 Mitarbeiter auf Vollzeitbasis. Einzelheiten sind Gegenstand von Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern, die zeitnah beginnen sollen.

CECONOMY erwartet durch die Implementierung der Maßnahmen nachhaltige Einsparungen von knapp über 100 Mio. Euro pro Jahr, die mehrheitlich ab dem Geschäftsjahr 2022/23 wirksam werden sollen. Die Aufwendungen für die Umsetzung der Maßnahmen werden sich voraussichtlich auf insgesamt circa 180 Mio. Euro belaufen, wovon ein signifikanter Teil noch im laufenden Geschäftsjahr 2019/20 erwartet wird. Die am 16. Juli 2020 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 bleibt davon unberührt.

Prognose ist erledigt - es wird besser

Für das Geschäftsjahr 2019/20 erwartete CECONOMY eigentlich seit Juli gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Wachstum des währungsbereinigten Gesamtumsatzes und ohne Berücksichtigung von Ergebniseffekten aus nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen ein EBIT zwischen 445 Mio. Euro und 475 Mio. Euro. Darin sollte voraussichtlich ein positiver Effekt zwischen 5 Mio. Euro und 15 Mio. Euro bedingt durch die Einführung von IFRS 16 enthalten sein. Das Segment DACH sollte zu dem daraus resultierenden Wachstum bei, während sich die Segmente West-/Südeuropa und Osteuropa auf Vorjahresniveau bewegen sollten.

Aktuell (12.10.2020 / 17:21  Uhr) notierten die Aktien der Ceconomy AG im XETRA-Handel mit einem KRÄFTIGEN Plus von +0,26 EUR (+6,27 %) bei 4,41  EUR. Gibt noch viel Luft nachoben für die Aktie, wenn man sich die alten Hochs aus besseren Zeiten anschaut - Tendenz stimmt, Ansatz scheint erfolgversprechend, Trendwende scheint vollzogen - lassen wir uns überraschen von den konkreten Zahlen am 23.10.2020!


Chart: CECONOMY AG | Powered by GOYAX.de

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