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Die CORESTATE Capital Holding S.A. (ISIN: LU1296758029) traute sich ja Anfang des Monats zu einer Prognose, die Corona-bedingt die sonst üblichen "Zuckerstücke" der transaktionsbedingten Erträge für 2020 stark reduziert sah. Der Fremdkapitalhebel soll/wird auch reduziert und dennoch kommen langsam wieder "die Deals":

Nach dem am 17.09.2020 mitgeteilten Kauf in Paris von 2 Objekten mit insgesamt 13.000 qm Nutzfläche für den Fonds Madeleine, gibt es heute einen Kauf in Nürnberg für einen Fonds der Bayerischen Versorgungskammer: 300 Mio. EUR Gesamtvolumen für den Hauptabschnitt der Trophy-Quartiersentwicklung "The Q" in Nürnberg. Das Objekt wird von der Düsseldorfer Gerchgroup als Verkäuferin zu einem der modernsten urbanen Stadtquartiere Deutschlands entwickelt. . Corestate baut konsequent seinen neuen Produktschwerpunkt für Stadtquartiere aus und intensiviert seine Investmentaktivitäten im "Core"-Segment. Die Gerchgroup wird das Projekt ab dem kommenden Jahr bauen und nach Fertigstellung an den Käufer übergeben.

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Riesenerfolg zeigt, dass ja doch noch was geht!

Lars Schnidrig, CEO Corestate: "Diese Stadtquartiersentwicklung zählt derzeit zu den größten in Deutschland und ist ein gutes Beispiel für neue Nutzungsarten urbaner Bauflächen in Bestlage in Verbindung mit der steigenden Nachfrage auf Kundenseite nach innovativen Mischkonzepten für Wohnen, Infrastruktur und Gewerbe. Wir entwickeln hier auf Basis unseres exzellenten Produktzugangs zu großen Immobilienprojekten in A-Städten und mit unserer sehr breiten Erfahrung im aktiven Asset Management nachhaltige und rentable Investmentlösungen für unsere institutionellen Kunden. Durch den Megatrend Urbanisierung und die damit verbundene Nachverdichtung in den Ballungsgebieten wird die Asset-Klasse Stadtquartiere kontinuierlich an Bedeutung gewinnen und wir werden mit weiteren spannenden Projekten aus unserer Pipeline den modernen Wohn-, Lebens- und Arbeitsraum in den deutschen Großstädten aktiv mitgestalten."

"Ein Verkauf dieser Größenordnung in diesen bewegten Zeiten ist ein Beleg dafür, dass sich Qualität am Ende immer durchsetzt und wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den Umständen zum Trotz den ersten Bauabschnitt dieser Quartiersentwicklung zu veräußern", so Marc K. Thiel, Vorstand der Gerchgroup. Die weiteren Baufelder des Gesamtprojektes mit knapp 200.000 m² Bruttogeschossfläche, die überwiegend zur Wohnnutzung entwickelt werden, sollen ebenfalls mit Fertigstellung veräußert werden.

Prognose blieb vorsichtig

Corestate erwartet laut der am 09.09.2020 veröffentlichten Prognose nun für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz zwischen EUR 185 Mio. und EUR 210 Mio., EBITDA zwischen EUR 55 Mio. und EUR 80 Mio. und einen bereinigten Konzerngewinn zwischen EUR 25 Mio. und EUR 50 Mio. Naja, lässt noch Luft nach oben, falls doch noch einige Transaktioenn dieses Jahr "kommen sollten" - vieles hängt von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und einer eventuellen zweiten Welle mit möglicherweise wieder notwendig werdenden Shut Downs ab, was die Chancen auf eine Prognoseüberschreitung wahrscheinlich obsolet machen würde und möglicherweise auch die heutige Prognose. So führte Corona bereits jetzt zu Wertberichtigungen oder wie es schön formuliert heisst: "durch COVID-19 induzierte Wertanpassungen bei einzelnen (Co-) Investments in den Anlageklassen Retail und Serviced Apartments."

Lars Schnidrig, CEO Corestate, kommentierte seinerzeit: "Wir haben wahrscheinlich die schwierigste Marktphase hinter uns, die Veränderungen im Kundenverhalten dürften jedoch deutlich länger anhalten. Dies haben wir aktiv aufgegriffen und unsere Portfolioausrichtung schneller angepasst als ursprünglich vorgesehen. Unser Neugeschäft in den Risikosegmenten Core/Core+ entwickelt sich erfreulich. Darüber hinaus hat für uns angesichts des kurzfristigen Profitabilitätsrückgangs vor allem die substanzielle Reduzierung unserer Nettoverschuldung oberste Priorität. Wir rechnen hier bis Jahresende mit ersten Ergebnissen"

Abschliessend macht der CEO Hoffnung auf ein wieder "normales" 2021:"Wir haben unsere Hausaufgaben für die strategische Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells zügig in Angriff genommen sowie operativ ein umfassendes Effizienzprogramm auf den Weg gebracht, das bereits Ende des vierten Quartals seine Wirkung entfalten wird. Ich bin daher fest davon überzeugt, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Wir werden uns weiter auf den Ausbau unseres institutionellen und nachhaltigen Geschäfts fokussieren. Für das kommende Jahr erwarten wir eine klare Erholung des Gesamtmarktes und für uns auch wieder steigende Erlöse aus Transaktionsgebühren, Warehousing und Alignment Capital sowie eine sehr starke Performance unseres Mezzanine-Geschäfts.""

Unsere Reihe über Wasserstoffaktien:

H2TEIL1: Ballard Power Systems Inc - Kursrakete steigt weiter oder...

H2TEIL2: Plug Power Inc. - Kursdelle+Kaufkurse oder geht es weiter runter?

H2TEIL3: Nel Asa - Elektrolyse, Tankstellen und mehr, Milliardenmarkt. Für Nel?

H2TEIL4:NIKOLA Corp. - TESLA Nachfolger auf dem Weg?

H2TEIL5:SFC Energy AG. - Deutschlands Ballard Power?

H2TEIL6: Linde und Air Liquide - zwei Großkonzerne, die Wasserstoff in der DNA haben oder eben zukaufen können 

NEU!NEU!NEU!NEU!H2TEIL7: Bloom Energy Corp. die bessere Plug Power? Knapp 1 Mrd. USD Umsatz mit Brennstoffzellen und jetzt "green" mit Elektrolystechnik zusätzlich

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Weniger Schulden, warten auf Wiederanlaufen des Transaktionsmarktes - so sah die Bilanz der ersten sechs Monate aus

Wir erinnern uns noch an den Kursschock am 22.04.2020 als aus Ende März "Prognose 2020 bleibt erreichbar" damals "Dividende gibts nicht" und "Prognose ist auch nicht zu halten" und auch zukünftig "müssen wir Schulden reduzieren, damit das Ratio sicherer wird, deshalb wird sich auch die Dividendenpolitik ändern" wurde. Am 11.08.2020 bestätigten sich die Ergebnisse des ersten Quartals im nachfolgenden Quartal: Natürlich nicht gut, aber unter dem Strich blieb immerhin auch ein Gewinn, die Umsatzentwicklung wurde "im Höhenflug" durch Corona seit Anfang März auf den Boden zurückgeholt. Gut blieb die Höhe des verwalteten Vermögens, was auch in der Krise sichere Einnahmen garantiert - fehlt halt die Sahne der Bilanz der letzten Jahre, als Einzelabschlüsse den Gewinn in andere Regionen hoben. "Das Kerngeschäft, die Real Estate Assets under Management, sind organisch um 3,4 % auf € 24,9 Mrd. gestiegen. Das verwaltete Fondsvermögen, das auch Nicht-Immobilien-Assets umfasst, lag am 30. Juni 2020 bei € 28,2 Mrd. In der Krise ihre marktführende Position behaupten konnte die Corestate-Tochter Helvetic Financial Services (HFS). Das Mezzanine-Fondsvolumen liegt bei über € 1,3 Mrd. und liefert stabile Margen und Erträge."

Insgesamt: Im ersten Halbjahr erreichte Corestate einen Umsatz von 95,6 Mio. EUR (Vj: 121 Mio. EUR), EBITDA von 25,9 Mio.EUR (Vj: 68,9 Mio. EUR) und ein bereinigtes Konzernergebnis von 11,4 Mio. EUR (Vj: 47,8 Mio. EUR) erwirtschaftet

Die Nettofinanzverschuldung lag Ende Juni bei 530 Mio. EUR(VJ: 607 Mio.EUR) und soll in den kommenden Quartalen durch planmäßige Platzierung von Co-Investments und Warehousing Assets deutlich auf unter 400 Mio. EUR gesenkt werden. Der Verschuldungsgrad, d.h. das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA, lag Ende des Halbjahres bei 4,0x. Das Unternehmen bestätigt auf Basis der geplanten Entschuldung den mittelfristigen Zielkorridor von 2x bis 3x. Fragich ob diesem reduzierten Hebel wirklich wieder die "alten" Transaktionszahlen erreicht werden können. Risikoreduktion ist in den Covid-19 Zeiten sinnvoll, aber es ist immer eine Balance zwischen Risiko und Ertrag notwendig. Ob die mit dem angestrebten Faktor erreicht werden kann, wird die Entwicklung zeigen.

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Aktuell (18.09.2020 / 09.05  Uhr) notierten die Aktien der Corestate Capital Holding S.A. im XETRA-Handel im Minus mit 0,32 EUR (-1,67 %) bei 18,82  EUR. Auch diese Aktie können Sie bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.

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Chart: CORESTATE Capital Holding S.A. | Powered by GOYAX.de

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