wrapper

Die Sixt SE (ISIN: DE0007231326) schreibt das umsatzstärkste Halbjahr in ihrer Unternehmensgeschichte.

Europas größter Mobilitätsdienstleister steigerte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres seinen operativen Umsatz des Konzerns um 14,3 Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment Mobility (vorher: "Autovermietung") das um 18,1 Prozent wuchs und das mit SIXT rent, SIXT share und SIXT ride das gesamte Mobilitätsangebot des Unternehmens umfasst, und hier insbesondere das US-Geschäft.

Erich Sixt, Vorstandsvorsitzender der SIXT SE: "Ich freue mich über das beste Halbjahr in unserer Firmengeschichte. Wir konnten unsere Position als größter europäischer Mobilitätsdienstleister weiter ausbauen. In den USA wachsen wir nicht nur am schnellsten, sondern auch weiter profitabel. Unsere Flotte ist mit mehr als 270.000 Fahrzeugen so groß wie nie zuvor. Besonders freut mich, dass Kunden unsere digitalen und innovativen Mobilitätsangebote so gut annehmen. SIXT entwickelt sich hier über unseren Erwartungen, sodass wir im zweiten Halbjahr möglicherweise noch stärker in diese Zukunftsmärkte investieren werden."

Wichtigster Wachstumstreiber im Geschäftsbereich Mobility waren erneut die USA, wo SIXT seinen Umsatz um rund 30 Prozent steigern konnte. SIXT ist in den USA inzwischen an 19 der 25 wichtigsten Flughäfen präsent. Die Mietstationen an den Flughäfen Miami, Los Angeles und Orlando zählen sogar zu den fünf größten SIXT-Stationen weltweit. Mittelfristig sieht Europas Marktführer in dem 31 Mrd. US-Dollar-Markt ein Umsatzpotential in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Damit würden die USA Deutschland als größten Einzelmarkt ablösen.

Neben der internationalen Expansion entwickelt sich auch das digitale Angebot von SIXT sehr erfolgreich, allen voran die im Februar gelaunchte SIXT App. Diese integriert SIXT rent, SIXT share und SIXT ride, um Kunden individuelle Mobilitätsangebote aus einer Hand zu bieten. Die Beliebtheit der SIXT App zeigt sich auch im App-Store, wo sie in der Kategorie Reisen weiterhin vor anderen Miet- und Carsharing-Apps liegt. Ebenso hat das Unternehmen in der Berichtsperiode seine neuen Auto-Abo- Modelle erfolgreich im Markt etabliert und ist mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden. SIXT will dieses Wachstumstempo auch künftig beibehalten. Deshalb investiert das Unternehmen Rekordsummen in die Flotte, in die internationale Expansion und in digitale Mobilitätskonzepte der Zukunft. Dabei blieb die Ertragslage mit einem EBT von 127,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr auf hohem Niveau nahezu stabil.

 - SIXT wächst, aber der Gewinn hält nicht mit: DIE aktuelle Analyse hier.

Zahlen - kurz:

  • Der operative Umsatz (ohne Erlöse aus dem Verkauf von Leasing-Rückläufern) erhöhte sich um 14,3 % auf 1,35 Mrd. Euro (H1 2018: 1,18 Mrd. Euro). - TOP
  • Die operativen Erlöse im Geschäftsbereich Mobility legten um 18,1 % auf 1,13 Mrd. Euro zu (H1 2018: 954,5 Mio. Euro). Größter Wachstumstreiber war das Auslandsgeschäft, wo die Erlöse um 26,3 % auf 675,5 Mio. Euro (H1 2018: 534,8 Mio. Euro) stiegen. Damit erreichte der Auslandsanteil am Umsatz des Geschäftsbereichs erstmals die Marke von 60 %. Wichtigster Wachstumsmarkt sind die USA, die weiterhin ein erhebliches Potenzial bieten. Im ersten Halbjahr konnte SIXT in diesem Markt eine Umsatzsteigerung von rund 30 % erzielen. Auch in Deutschland wächst SIXT mit 7,7 % weiterhin schneller als der Markt und erwirtschaftete einen Umsatz von 452,2 Mio. Euro (H1 2018: 419,7 Mio. Euro). - TOP
  • Der Geschäftsbereich Leasing weist für das erste Halbjahr 2019 operative Umsatzerlöse von 226,4 Mio. Euro aus. Das sind 1,7 % weniger als im Vorjahreszeitraum (230,3 Mio. Euro). Der Vertragsbestand liegt mit rund 126.200 Verträgen wieder über dem Wert zum Ende des ersten Quartals 2019 (125.600 Verträge). - NAJA
  • Der Gesamtumsatz des SIXT-Konzerns (inklusive der Erlöse aus Fahrzeugverkäufen im Geschäftsbereich Leasing) stieg auf 1,55 Mrd. Euro und damit um 15,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (H1 2018: 1,35 Mrd. Euro). - TOP
  • Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) erreichte in den ersten sechs Monaten 127,5 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang um 2,6 % gegenüber dem Vorjahreswert (H1 2018: 130,8 Mio. Euro), der um den Einmalertrag aus dem Verkauf der Beteiligung an DriveNow bereinigt ist (ausgewiesener Wert: 326,9 Mio. Euro). Grund dafür sind Rekordinvestitionen in digitale Angebote, in die Fahrzeugflotte und in Marketingmaßnahmen. Trotz dieser Investitionen liegt die EBT-Marge beider Geschäftsbereiche auf ihrem langfristigen Zielniveau von mindestens 10 % (Mobility) bzw. 6 % (Leasing). - NAJA, wohl der Preis der Expansion. Wachstum mit entsprechenden Scalenvorteilen macht Sinn, aber lmittelfristig muss auch der Gewinn mithalten. Größe ist kein Selbstzweck.
  • Rekordinvestitionen in die Fahrzeugflotte: SIXT steuerte von Januar bis Juni 2019 rund 157.600 Fahrzeuge (H1 2018: rund 148.800 Fahrzeuge) mit einem Gesamtwert von 4,45 Mrd. Euro (H1 2018: 4,02 Mrd. Euro) in die Vermiet- und Leasingflotte ein. Damit steigt die Anzahl der Fahrzeuge um 5,9 %, das Investitionsvolumen erhöht sich sogar um 10,7 %. Für das Gesamtjahr geht der Vorstand unverändert von Rekordinvestitionen von rund 8 Mrd. Euro aus.- TOP, aber...

Ausblick bestätigt

Nach dem Verlauf des ersten Halbjahres bestätigt der Vorstand seine wirtschaftlichen Ziele für das Gesamtjahr 2019. Unter der Voraussetzung, dass sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld nicht wesentlich verschlechtert, erwartet er für den SIXT-Konzern im Vergleich mit den Vorjahreswerten einen deutlich steigenden operativen Umsatz sowie ein stabiles EBT (ohne Berücksichtigung des Verkaufs der DriveNow-Beteiligung im Vorjahr).

Aktuell (13.08..2019 / 08:33 Uhr) notieren die Stamm-Aktien der Sixt SE im Frankfurter-Handel mit einem Minus von +0,50 EUR (-0,75 %) bei 83,00 EUR.


Chart: Sixt SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0007231326

Über uns

Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

weiterlesen...

Partner

goyax logo 600x128 weiss

finanzrichten 600x114

wo logo partner

 Partner ARIVA.DE

Partner Boersennews.de

valora effekten partner