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Die JOST Werke AG (ISIN: DE000JST4000), einer der weltweit führenden Hersteller und Lieferanten von sicherheitsrelevanten Systemen für Nutzfahrzeuge,

bestätigt heute im Rahmen der Bilanzvorlage die am 28. Februar 2019 veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse. JOST konnte im Geschäftsjahr 2018 alle wirtschaftlichen Ziele erreichen oder sogar übertreffen.

Lars Brorsen, Vorstandsvorsitzender der JOST Werke AG, sagt: "2018 war das beste Jahr in unserer Firmengeschichte. Alle unsere Regionen haben sich positiv entwickelt. Trotz eines unsicheren Marktumfelds mit zahlreichen Herausforderungen konnten wir unseren Umsatz und unser Ergebnis auf ein neues Rekordniveau bringen. Unser Anspruch bleibt es, die erfolgreiche Geschäftsentwicklung 2019 fortzusetzen und sowohl den Umsatz als auch das bereinigte EBIT gegenüber 2018 zu steigern."

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Starkes Umsatzwachstum in allen Regionen

Währungsbereinigt stieg der organische Umsatz von JOST im Geschäftsjahr 2018 um 9,9%. Der ausgewiesene Konzernumsatz wuchs um 7,7% auf 755,4 Mio. EUR (2017: 701,3 Mio. EUR). Alle Segmente trugen zu dieser guten Entwicklung bei. Nordamerika ist mit einem organischen Anstieg von 28,4% gegenüber dem Vorjahr am stärksten gewachsen. JOST konnte die sehr gute Marktlage in der Region für sich nutzen und auch weitere Marktanteile gewinnen. Der ausgewiesene Umsatz in Nordamerika auf Eurobasis stieg um 22,8% auf 145,6 Mio. EUR (2017: 118,5 Mio. EUR). In Europa erhöhte sich der Umsatz 2018 um 5,1% auf 463,8 Mio. EUR (2017: 441,2 Mio. EUR). Auch in Asien-Pazifik-Afrika (APA) konnte JOST trotz einer rückläufigen Marktentwicklung den organischen Umsatz um 7,8% gegenüber dem Vorjahr steigern. Der ausgewiesene Umsatz stieg in APA um 3,1% auf 146,0 Mio. EUR (2017: 141,6 Mio. EUR).

Gute Profitabilität trotz Kostenbelastungen

Das konzernweite bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Geschäftsjahr 2018 um 5,3% auf 99,7 Mio. EUR (2017: 94,7 Mio. EUR). Die bereinigte EBITDA-Marge belief sich auf 13,2% (2017: 13,5%). Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 6,3% auf 81,2 Mio. EUR (2017: 76,4 Mio. EUR). JOST konnte durch Investitionen in Automatisierung und weitere Effizienzmaßnahmen einen großen Teil der Kostenbelastungen kompensieren, die durch höhere Materialkosten, insbesondere hervorgerufen durch die gestiegenen Stahlpreise, sowie steigende Personal- und Frachtkosten entstanden sind. Trotz der Kostenbelastung konnte die bereinigte EBIT-Marge 2018 mit 10,7% nahezu stabil gehalten werden (2017: 10,9%).

In Europa erhöhte sich das bereinigte EBIT um 3,7% auf 43,9 Mio. EUR (2017: 42,4 Mio. EUR). Die bereinigte EBIT-Marge lag mit 9,5% nahezu auf Vorjahresniveau (2017: 9,6%). In Nordamerika stieg das bereinigte EBIT um 18,4% auf 13,5 Mio. EUR (2017: 11,4 Mio. EUR). Die Veränderungen im Kunden-Mix zu Gunsten des stark wachsenden Geschäfts mit Erstausrüstern (OEMs) und die erheblich gestiegenen Stahlpreise führten zu einem leichten Rückgang der Marge auf 9,3% (2017: 9,6%). In der APA-Region wuchs das bereinigte EBIT im Geschäftsjahr 2018 um 1,2% auf 20,7 Mio. EUR (2017: 20,4 Mio. EUR) zu. Die bereinigte EBIT-Marge belief sich auf 14,1% (2017: 14,4%). Der gedämpfte Anstieg des bereinigten EBIT ist überwiegend auf die Anlaufkosten im Zusammenhang mit der Verlagerung der chinesischen Produktion nach Wuhan sowie auf die Gründung eines Produktionsstandortes in Thailand und einer Vertriebsgesellschaft in Neuseeland zurückzuführen.

Starkes 4. Quartal unterstützt erfolgreichen Jahresabschluss

Das Unternehmenswachstum beschleunigte sich im Laufe des 4. Quartals 2018 weiter. Der starke Jahresendspurt in Nordamerika und APA konnte die übliche saisonale Abschwächung des 4. Quartals ausgleichen. Der Konzernumsatz stieg in den letzten drei Monaten des Jahres um 11,5% auf 187,3 Mio. EUR gegenüber 2017 (Q4 2017: 168,0 Mio. EUR). Auch operativ konnte sich JOST im 4. Quartal gegenüber dem Vorjahr stark verbessern. Das bereinigte EBIT stieg um 26,3% auf 15,9 Mio. EUR (Q4 2017: 12,6 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich auf 8,5% (Q4 2017: 7,5%).

Finanzstärke weiter ausgebaut

JOST konnte im Geschäftsjahr 2018 erneut die starke Cash-Generierung seines Geschäftsmodells unter Beweis stellen. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 waren die liquiden Mittel von JOST mit 66,1 Mio. EUR nahezu auf Vorjahresniveau (31.12.2017: 66,3 Mio. EUR), obwohl das Unternehmen im Laufe des Geschäftsjahres eine Dividende in Höhe von 7,5 Mio. EUR ausgeschüttet hat und weitere 30,2 Mio. EUR zur Darlehensrückzahlungen einsetzte. Dadurch sank die Nettoverschuldung um 24,8% auf 85,2 Mio. EUR (2017: 113,3 Mio. EUR). Das Verhältnis von Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA (Leverage) verbesserte sich auf 0,85x (2017: 1,20x). Das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz verbesserte sich auf 18,5% (2017: 18,6%) und lag somit, wie prognostiziert, unter der angestrebten Zielmarke von 20%.

Zum Bilanzstichtag stieg die Eigenkapitalquote des Konzerns um 6,9 Prozentpunkte auf 40,6% (31.12.2017: 33,7%). Neben dem Anstieg des Eigenkapitals aufgrund des höheren Konzerngewinns hat auch die Reduktion der langfristigen Schulden zur Verbesserung der Eigenkapitalquote maßgeblich beigetragen.

Konzerngewinn und Ergebnis je Aktie deutlich erhöht

Der Konzerngewinn erhöhte sich im Geschäftsjahr 2018 auf 53,5 Mio. EUR (2017: -62,8 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie stieg auf 3,59 EUR (2017 pro forma: -4,22 EUR). Neben der guten operativen Performance haben die Verbesserung des Finanzergebnisses und die Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge entscheidend zum Anstieg des Ergebnisses nach Steuern beigetragen.

Bereinigt um Sondereffekte verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern um 15,7% auf 51,6 Mio. EUR (2017: 44,6 Mio. EUR). Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg analog um 15,7% auf 3,46 EUR (2017 pro forma: 2,99 EUR).

JOST will seine Aktionäre am Unternehmenserfolg beteiligen. Daher schlägt der Vorstand eine Erhöhung der Dividende auf 1,10 EUR je Aktie (2017: 0,50 EUR) vor. Für inländische Aktionäre ist die Dividende steuerfrei.

Dr. Christian Terlinde, Finanzvorstand der JOST Werke AG, sagt: "Wir sind stolz auf die erzielten Ergebnisse im Geschäftsjahr 2018. JOST konnte seine Unternehmensstrategie erfolgreich umsetzen und schneller als der relevante Markt wachsen. Wir haben operativ und finanziell gute Voraussetzungen geschaffen, um weiter profitabel wachsen zu können."

Ausblick für das Geschäftsjahr 2019

Unterstützt von einer breiten internationalen Präsenz und starken Marken will JOST seine Wachstumsinitiativen im Geschäftsjahr 2019 fortsetzen und den relevanten Markt für Nutzfahrzeuge erneut übertreffen. JOST rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber 2018. Diese Prognose basiert auf der Annahme eines weiterhin stabilen gesamtwirtschaftlichen und politischen Umfelds. Das bereinigte EBIT soll 2019 im Einklang mit dem Umsatz ebenfalls in einem niedrigen einstelligen Prozentbereich steigen.

Aktuell (26.03.2019 / 09:24 Uhr) notieren die Aktien der Jost Werke AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,40 EUR (+1,42 %) bei 28,60 EUR.


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