wrapper

Die Hamburger Hafen- und Logistik AG (ISIN: DE000A0S8488) konnte im Geschäftsjahr 2017 ihre Marktposition in einem herausfordernden Umfeld stärken und teilweise ausbauen.

Wesentliche Finanzkennzahlen wurden deutlich verbessert. Der Umsatz des Konzerns erhöhte sich dank gestiegenen Containerumschlags und Containertransports sowie einer erfolgreichen Bewirtschaftung des Immobilienportfolios auf 1,25 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg ungeachtet von Einmalbelastungen für einen Organisationsumbau und für die Harmonisierung bestehender Altersversorgungssysteme um 5,6 Prozent. Erneut lieferte das Intermodal-Segment einen wesentlichen Beitrag zur Geschäftsentwicklung der HHLA.

Hamburger Hafen und Logistik AG ist Bestandteilt unseres wikifolios "Nebenwerte Magazin - MDAX & mehr" - JETZT INFORMIEREN >>>

Angela Titzrath, HHLA-Vorstandsvorsitzende: "Der erfolgreiche Verlauf des Geschäftsjahres 2017 gibt uns Kraft und Auftrieb, weiter konsequent an der Umsetzung unserer ambitionierten Wachstumsziele zu arbeiten. Alle Segmente haben dazu ihren Beitrag geleistet. Die HHLA steht auf einem soliden Fundament. Das betrifft sowohl die Finanzausstattung als auch unsere Zukunftsperspektiven als Motor des digitalen Wandels im Hafen. Wir bewegen uns weiterhin in einem herausfordernden Marktumfeld, das von uns Agilität, Flexibilität und Innovationskraft fordert. Diesen Anforderungen begegnen wir durch eine auf Wachstum ausgerichtete Unternehmensstrategie. Unser Anspruch ist es, Qualität, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern, um so das Vertrauen unserer Kunden in die Leistungsfähigkeit der HHLA zu rechtfertigen. Mit dem vereinbarten Erwerb des estnischen Terminalbetreibers Transiidikeskuse AS bekräftigen wir unsere Ambitionen, auch international zu wachsen. Diesem Ziel dient auch die Übernahme der übrigen Anteile an der Metrans."

Ausblick 2018

Für das Jahr 2018 geht die HHLA von einem im Bereich des Vorjahres liegenden Containerumschlag aus. Beim Containertransport wird ebenfalls ein Volumen im Bereich des Vorjahres erwartet, da die polnischen Intermodalverkehre im Zuge der Integration in die Metrans neu ausgerichtet werden. Auf Konzernebene sollte dies zu einem Umsatz führen, der im Bereich des Vorjahres liegt.

Für das Betriebsergebnis (EBIT) des Teilkonzerns Hafenlogistik wird im Jahr 2018 eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Die Ergebnisentwicklung wird dabei maßgeblich durch die Segmente Container und Intermodal bestimmt. Das Betriebsergebnis (EBIT) im Teilkonzern Immobilien wird aufgrund geplanter, nicht aktivierungsfähiger Großinstandhaltungen im Bereich von 15 Mio. Euro erwartet. Auf Konzernebene ist mit einem deutlichen Anstieg des Betriebsergebnis (EBIT) zu rechnen.

Teilkonzern Hafenlogistik

Der börsennotierte Teilkonzern Hafenlogistik erzielte im Geschäftsjahr 2017 dank gestiegenen Containerumschlags und Containertransports Umsatzerlöse von 1,22 Mrd. Euro (im Vorjahr: 1,15 Mrd. Euro) und ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 157 Mio. Euro (im Vorjahr: 148 Mio. Euro). Aufgrund gesunkener Finanzierungskosten stieg der den A-Aktionären zustehende Jahresüberschuss um 11,7 Prozent auf 71,2 Mio. Euro.

Dividendenvorschlag für das Jahr 2017

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen auf der Hauptversammlung am 12. Juni 2018 eine Dividende von 0,67 Euro je dividendenberechtigter A-Aktie vor. Damit würde die Dividende um 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen. Die Ausschüttungsquote von 66% liegt erneut im oberen Bereich der Zielbandbreite von 50 bis 70 Prozent.

Lesen sie auch: HHLA erwirbt größten estnischen Terminalbetreiber

Aktuell (28.03.2018 / 08:06 Uhr) notieren die Aktien der Hamburger Hafen und Logistik AG im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +0,20 EUR (+1,02 %) bei 19,74 EUR.


Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0S8488

Anzeige

Über uns

Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

weiterlesen...

Partner

goyax logo 600x128 weiss

finanzrichten 600x114

wo logo partner

 Partner ARIVA.DE

Partner Boersennews.de