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Die DEUTZ AG (ISIN: DE0006305006) hat am 14. März ihre Konzern-Geschäftszahlen für das Jahr 2017 bekanntgegeben.

Der Auftragseingang belief sich auf 1.556,5 Millionen Euro und lag damit 23,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.261,4 Millionen Euro. Dabei legten alle wesentlichen Anwendungsbereiche einschließlich des Servicegeschäfts zu.

Mit knapp 162.000 verkauften Motoren hat sich der Absatz um 22,0 Prozent erhöht. Der Absatz in den Anwendungsbereichen Material Handling, Baumaschinen und in der Landtechnik wuchs signifikant. Der Umsatz lag mit 1.479,1 Millionen Euro um 17,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.260,2 Millionen Euro. Dabei stiegen die Umsatzerlöse in den Regionen EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) um 21,9 Prozent und Amerika um 11,9 Prozent. In der Region Asien/Pazifik lag der Umsatz auf Vorjahresniveau.

Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) hat sich im Geschäftsjahr 2017 um 81,2 Prozent auf 42,4 Millionen Euro erhöht. Die EBIT-Rendite (vor Sondereffekten) belief sich auf 2,9 Prozent nach 1,9 Prozent im Geschäftsjahr 2016. Das Konzernergebnis ist von 16,0 Millionen Euro im Vorjahr auf 121,2 Millionen Euro gestiegen. Somit belief sich das Ergebnis je Aktie auf 1,00 Euro nach 0,14 Euro im Vorjahr. „Der Ergebnissprung ist neben der erfreulichen operativen Verbesserung vor allem auf hohe positive Sondereffekte aus der Veräußerung von Grundstücken zurückzuführen, die nach dem erfolgreichen Abschluss der Standortoptimierung nicht mehr betrieblich genutzt werden“, so DEUTZ Finanzvorstand Dr. Margarete Haase.

Die Eigenkapitalquote ist weiter von 46,3 Prozent auf 49,4 Prozent gestiegen. Der Free Cashflow hat sich von 4,7 Millionen Euro auf 82,5 Millionen Euro stark erhöht – hierbei sind die 2017 getätigten Akquisitionen in die Torqeedo GmbH zur beschleunigten Umsetzung der Elektrifizierungsstrategie und in die DEUTZ Italy (vormals IML) bereits berücksichtigt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von 0,15 Euro je Aktie vor, nach 0,07 Euro im Vorjahr. Die Dividende ist steuerfrei für Steuerinländer und unterliegt nicht der deutschen Quellensteuer.

„Das Geschäftsjahr 2017 ist für DEUTZ sehr erfolgreich verlaufen. Wir konnten uns operativ verbessern, im Unternehmen eine Aufbruchstimmung und neue Dynamik erzeugen sowie wichtige strategische Weichenstellungen vornehmen. Mit unserer neuen EDEUTZ Strategie streben wir die marktführende Stellung bei innovativen Antriebssystemen im Off-Highway Bereich an“, erläutert der DEUTZ Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Hiller und ergänzt: „Nun gilt es das Momentum aus 2017 beizubehalten. Für das Geschäftsjahr 2018 bin ich sehr zuversichtlich, dass dies ebenfalls erfolgreich für DEUTZ wird und wir unsere Ziele erreichen werden.“

Für das Geschäftsjahr 2018 stellt sich das Unternehmen darauf ein, dass das Motorengeschäft von der weltweit guten Wirtschaftslage und der positiven Absatzentwicklung wesentlicher Anwendungsbereiche weiter profitieren wird. Vor diesem Hintergrund prognostiziert das Unternehmen einen deutlichen Umsatzanstieg sowie einen moderaten Anstieg der EBIT-Marge vor Sondereffekten.

Aktuell (16.03.2018 / 10:17 Uhr) notieren die Aktien der Deutz AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,03 EUR (-0,40 %) bei 7,49 EUR.


Chart: DEUTZ AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE0006305006

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