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mdax news nebenwerte magazin03.03.2020 - Die KION GROUP AG (ISIN: DE000KGX8881)  investiert in China und softwareunternehmen. Wachstumsimpulse aus 2019 sollen genutzt werden. Geld wurde im letzten Jahr gutes verdient und man will das Momentum nutzen. China ist langfristig Wachstumsschwerpunkt für Kion - richtigerweise wird die Corona-Asubreitung als temporäres Problem gesehen, die weltweiten Warfenströme werden deshalb nicht verändert oder wieder umgedreht, wie manche spekulieren.

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100 Mio in China, 120 Mio in britische Softwareschmiede - starke Ansage

Der langfristige Ausbau des Geschäfts in China spielt in der Wachstumsstrategie der KION Group eine Schlüsselrolle. Mit dem Bau eines zusätzlichen Werkes für Gegengewichtsstapler im ostchinesischen Jinan erweitert der Konzern in einem der wichtigsten Märkte sein Produktportfolio. Dafür hat die KION Group gemeinsam mit dem Anker-Investor Weichai Power eine neue Gesellschaft gegründet. Die KION Group hält einen Anteil von 95 Prozent, Weichai Power einen Anteil von 5 Prozent. Ziel ist es, von Wachstumschancen im Value-Segment sowie der zunehmenden Elektrifizierung der Flurförderzeuge in China zu profitieren. Dafür investiert die KION Group rund 100 Mio. € und schafft bis 2025 mehr als 800 neue Arbeitsplätze am neuen Standort in der Provinz Shandong. Das neue hochautomatisierte Werk, ein angeschlossenes "KION Value Competence Center" sowie die Ausweitung des Vertriebs- und Servicenetzwerks sollen die Position der KION Group in dem wichtigen Markt deutlich stärken.

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Am gestrigen 2. März hat die KION Group 100 Prozent der Anteile des auf Logistikanwendungen spezialisierten britischen Software-Unternehmens "Digital Applications International Limited" (DAI) erworben. Dafür investiert die KION Group insgesamt rund 120 Mio. €. Aufgrund der gewählten Transaktionsstruktur sind nur 97 Mio. € cash-wirksam zum Closing. Weitere Zahlungen erfolgen über einen Zeitraum von 3,5 Jahren. DAI erwirtschaftete nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von umgerechnet rund 40 Mio. €. Mit DAI erweitert Dematic sein Software-Angebot signifikant, das den Transport, die Lagerung und die Verteilung von Waren über die gesamte Lieferkette unterstützt. DAI wird Teil des Segments Supply Chain Solutions. Mit dem Erwerb von DAI gewinnt die KION Group rund 240 Mitarbeiter mit langjähriger Software-Expertise und Know-how in den Bereichen Logistikautomatisierung und Supply Chain Engineering.

"Mit diesen wichtigen strategischen Investitionen stärken wir langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit und setzen unsere Strategie KION 2027 weiter konsequent um", sagte Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender der KION GROUP AG. "Wir erwarten, dass langfristig die weltweite Nachfrage nach Flurförderzeugen jährlich rund 4 Prozent und die Nachfrage bei Supply Chain Solutions im hohen einstelligen Bereich wachsen wird. Von diesen Chancen werden wir mit zahlreichen neuen Produkten, einem breiten Portfolio sowie umfangreichen Services, Softwareangeboten und digitalen Lösungen profitieren."

2019 passte alles

Trotz eines sehr anspruchsvollen Marktumfeldes steigerte die KION Group im Geschäftsjahr 2019 den wertmäßigen Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent auf 9,11 Mrd. € und erzielte einen neuen Rekordwert, getrieben durch eine zum Jahresende sehr gute Auftragsentwicklung in beiden Segmenten des Konzerns, Industrial Trucks & Services (IT&S) sowie Supply Chain Solutions (SCS). Der Auftragsbestand wurde deutlich um 10,0 Prozent ausgebaut und betrug zum Jahresende 3,63 Mrd. €, gegenüber 3,30 Mrd. € im Vorjahr.

Der Umsatz des Konzerns wuchs im Jahr 2019 kräftig um 10,1 Prozent auf 8,81 Mrd. €. Zu dem Umsatzplus trugen beide Segmente bei. Das EBIT bereinigt erhöhte sich um 7,7 Prozent auf 850,5 Mio. €. Die EBIT-Marge bereinigt lag mit 9,7 Prozent knapp unter dem Vorjahreswert von 9,9 Prozent. Ursächlich hierfür war das überproportionale Wachstum beim Neufahrzeuggeschäft und Business Solutions, die im Vergleich zum Servicegeschäft durch eine niedrigere Marge gekennzeichnet sind.

Das Konzernergebnis lag mit 444,8 Mio. € um 10,7 Prozent über dem Vorjahreswert von 401,6 Mio. €. Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr trug maßgeblich zur Steigerung des Free Cashflow bei, der mit 568,4 Mio. € um 9,3 Prozent über dem Vorjahr lag (519,9 Mio. €). Der Return on Capital Employed (ROCE) betrug 9,7 Prozent gegenüber 9,3 Prozent im Vorjahr.

"Als eines der global führenden Unternehmen unserer Branche haben wir 2019 auch in einem schwierigen Marktumfeld unsere Chancen genutzt und die Strategie KION 2027 weiter vorangetrieben", sagte Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender der KION GROUP AG. "Anknüpfend an die Erfolge im Jahr 2019 wird das neue Geschäftsjahr insbesondere von Zukunftsinvestitionen geprägt sein. Wir stellen die Weichen für unser mittel- und langfristiges Wachstum."

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Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020

Die KION Group will im Geschäftsjahr 2020 an die erfolgreiche Entwicklung im Berichtsjahr anknüpfen und auf Basis der prognostizierten Marktentwicklung den Umsatz moderat steigern. Der Auftragseingang der KION Group wird zwischen 9.050,0 Mio. € und 9.750,0 Mio. € erwartet. Beim Konzernumsatz bewegt sich der Zielwert zwischen 8.650,0 Mio. € und 9.250,0 Mio. €. Für das EBIT bereinigt wird ein Zielkorridor von 770,0 Mio. € bis 850,0 Mio. € angestrebt. Der Free Cashflow wird in der Bandbreite von 270,0 Mio. € und 370,0 Mio. € erwartet. Für den ROCE bewegt sich der Zielwert zwischen 8,5 Prozent und 9,5 Prozent.

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Das bereinigte EBIT sowie der Free Cashflow der KION Group werden im Geschäftsjahr 2020 belastet sein von den umfangreichen strategischen Investitionen in den weiteren Ausbau des Geschäfts.

Aktuell (03.03..2020 / 08.16 Uhr) notieren die Aktien der Kion Group AG im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +1,04 EUR (+2,16 %) bei 49,14 EUR.


Chart: Kion Group AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000KGX8881

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Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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