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Die Evotec SE (ISIN: DE0005664809) baut weiter an der Zukunft: Letzte Woche panCELLa Inc.( Lizenz- und Beteiligungsvereinbarungg) heute dann ein neuer Forschungsstandort in Österreich am Start und direkt ein erster Partner: TAKEDA. Passt. Dazu kommt die Bundesanzeigermeldung, dass Melvin, der größte Short, seine Position in einem weiteren Trippelschritt am Freitag reduziert hat.

Vor der wichtigen Shortentwicklung die operative Doppelnachricht: Dass Evotec weiss, dass nur ein ausgelasteter Standort ein zukunftsträchtiger Standort ist, hat man vor wenigen Monaten in Amerika bei Just Evotec direkt eine Merck-Einheit als Kunden für die neue Forschungsanlage in Seattle melden können, genauso meldet man heute die Einsatzfähigkeit des neuen Standortes für die Forschung und Entwicklung gentherapiebasierter Projekte: Evotec Gene Therapy ("Evotec GT"), die mit einem erfahrenen Team von Gentherapie-Experten am neuen F+E-Standort in Orth an der Donau, Österreich ansässig sein wird. Evotec GT ist bereits vollständig betriebsbereit und wird es Evotec ermöglichen, Dienstleistungen im Bereich Gentherapie entlang der Wertschöpfungskette von Pharma- und Biotech-Kunden sowie Stiftungen und akademischen Einrichtungen anzubieten.

Dr. Werner Lanthaler, Chief Executive Officer von Evotec, kommentierte: "Wir freuen uns, unsere neue Gentherapie-Plattform an den Start zu bringen. Der Einstieg in diesen Markt passt hervorragend zu unserer Unternehmensstrategie. In den vergangenen Jahren wurden vermehrt präzisionsmedizinische Ansätze entwickelt, die auf Zell- und Gentherapien basieren, und es wird erwartet, dass sich dieser Trend auch in Zukunft weiter verstärkt. Gentherapie ist ein vielversprechender Ansatz zur Entwicklung genetischer Wirkstoffe insbesondere für erbliche und seltene Krankheiten. Für die Entwicklung der besten Therapien wird es entscheidend sein, den bestmöglichen Wirkstoffkandidaten für die jeweilige Krankheitsbiologie zu finden - unabhängig von seiner Modalität."

Dr. Friedrich Scheiflinger, EVP Head of Gene Therapy bei Evotec, sagte: "Wir sind stolz, Teil des Evotec-Teams zu werden, um die vielversprechende Modalität Gentherapie in Wirkstoffforschungsprojekte einbringen zu können. Unser Team hat langjährige Forschungserfahrung mit verschiedenen Technologien und Indikationsgebieten in diesem Bereich. Wir freuen uns darauf, unsere Expertise in die wirklich beeindruckende multimodale Evotec-Plattform einbringen zu können."

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UND WICHTIGER

Der erste Partner für diesen Standort: TAKEDA. Evotec GT mit Sitz in Österreich meldet heute Morgen eine langfristige Forschungsallianz mit Takeda: Im Rahmen der Allianz wird Evotec mehrere Programme unterstützen, die auf die Entwicklung von Wirkstoffen in Takedas vier therapeutischen Kernbereichen ausgerichtet sind: Onkologie, seltene Krankheiten, Neurologie und Gastroenterologie. Die Allianz setzt Evotecs wachsende Kapazitäten im Bereich Gentherapie sowie ihre breitere Wirkstoffforschungsplattform ein.

Dr. Steven Hitchcock, Global Head of Research bei Takeda, sagte: "Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Evotec-Team unsere Wirkstoffforschungs-Aktivitäten ausbauen zu können. Gentherapie ist ein wachsender therapeutischer Ansatz in unserem Portfolio und die Partnerschaft mit Evotec wird uns dabei unterstützen, noch schneller transformative Therapien für Patienten verfügbar zu machen, insbesondere solche mit seltenen Krankheiten."

Dr. Craig Johnstone, Chief Operating Officer von Evotec, kommentierte: "Wir sind froh, im Rahmen dieser Allianz unsere Zusammenarbeit mit Takeda in den Bereich Gentherapie erweitern zu können. Diese neue Allianz unterstreicht den Wert unserer multimodalen Plattform mit innovativen Technologien und "best-in-class"-Umsetzung, die den dringendsten Anforderungen unserer Partner gerecht wird. Partnerschaften wie diese werden dazu beitragen, den Ansatz unserer Branche zur Wirkstoffforschung und -entwicklung zu transformieren und schließlich neue Therapien zu finden."

Passt alles zusammen und letzte Woche die panCELLA-Kooperation, es scheint wieder einiges in der Pipeline von Evotec zu sein. Dazu der angedeutete Shortrückzug - sieht nicht so schlecht aus für Evotec. Nach einer Beruhigung der Märkte und Normalisierung der Geschäftstätigkeit generell. Wobei Evotec scheint derzeit wenig betroffen von den Pandemie-Einschränkungen.

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Bewegung an der Short-Front eingeläutet?

Melvin Capital Management hielt seit dem 18.11.2019 unverändert eine Shortposition von 5,28% an Evotec und jetzt kommt Bewegung. Als am 31.03.2020 die Position auf 5,15% reduziert wurde, fragten wir:"Beginn einer Reihe von Aktivitäten? Wäre eigentlich logisch, ein Einzelschritt macht eigentlich kaum Sinn - wenn man denkt die maximale Ertragshöhe ist erreicht, sollte man wohl eine getroffen Entscheidung fortsetzen?" UND HEUTE SEHEN WIR DIE BESTÄTIGUNG: MELVIN REDUZIERTE DIE SHORTPOSITION AM 03.04. EIN WEITERES MAL AUF JETZT 4,82%. Könnte also die nächsten Tage weiter spannend sein.

INTERVIEW MIT DEM CEO DR LANTHALER - SCHON IM SCHATTEN CORONAS GIBT KLARE RICHTUNG VOR

Die Aktie wird seit langer Zeit von hohen Shortpositionen "begleitet" ohne dass eigentlich konkrete Gründe dafür vorliegen - außer die Komplexität und Langfristigkeit der Unternehmenstätigkeit. Erfolgreiche Kooperationen bringen erst nach vielen Jahren höhere Milestonezahlungen.

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Lakewood machte ja vielleicht bereits den Anfang, die am 09.03., 20.03. und 24.03. ihre Shortposition in kleinen Schritten abbauten und abbauen werden? Die seit Mai 2019 unveränderten Shortpositionen wurden seit dem 09.03. so von 0,92% auf aktuell 0,69% reduziert. Erinnert an   Ihor Dusaniwsky von S3 Partners LLC, zuverlässiger Lieferant der Shortstände neben den Bundesanzeiger-Meldungen, nimmt in seinem Twitter Account auch Stellung zu der Frage, wann verstärkte Eindeckungen von Shorts, entweder zur Gewinnsicherung oder Verlustbegrenzung einsetzen könnten. Gerade oft diskutiert in den USA aufgrund fast generell rekordverdächtig hoher Shortquoten bei diversen Aktien, auch Evotec. "Even a hedge fund has internal loss limits that stop out trader's positions .... smart traders cut their losses and let their winners run and most hedge funds have rick officers and portfolio managers who are ruthless when protecting the fund's assets." (I. Dusaniwsky, 25.03.2020) Klar: Hedgefonds handeln streng rational und nicht emotional. Sollte also die Risikoabteilung eines Fonds zu einer Eindeckungsentscheidung kommen, könnte das Signale senden, die auch andere Risikoabteilungen zum Handeln zwingen würden, der klassische Beginn eines Short Squeeze, für den gilt: Den Letzten kostet es am meißten, also beobachten alle vorsichtig das Verhalten der anderen Marktteilnehmer, um nicht zu spät zu sein. Denn das wird TEUER, sehr TEUER.

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Evotec ist für uns ein Wert in diesen Crash-Zeiten, der zukünftig...

Nach Vorlage der endgültigen Zahlen für 2019 und einem optimistischen Ausblick, mit weiterer Schwankungsbreite als üblich der Corona-Unsicherheit geschuldet, haben sich die covernden Analysten das Ganzen angesehen und letzte Woche Freitag haben sich schon mal die Deutsche Bank und Berenberg zu Wort gemeldet. KAUFEN sagen beide mit Überzeugung. Kursziele sind 28,00 respektive 33,00 EUR. Also noch viel Luft nach oben. Warum die Aktie im Freitgashandel dann so abgestraft wurde und mit MINUS 5,28% (-1,08 EUR) bei 19,54 EUR in Wochenende ging (XETRA) erschien fundamental eingestellten Marktbeobachtern etwas überraschend. Auch die Begründungen der Analysten passen eigentlich: Berenberg sieht nur geringe Einflüsse Coronas auf die Unternehmensentwicklung und hält deshalb die Prognose für angemessen, die Deutsche Bank zeigt sich daneben auch von den starken Zahlen für 2019 angetan. Näheres in Teil 2 unserer Reihe.

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Aktuell (06.04.2020 / 08:49 Uhr) notieren die Aktien der Evotec AG im Frankfurter-Handel mit einem Plus von 0,88 EUR (+4,23 %) bei 21,67 EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Evotec SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005664809

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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