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Steinhoff (ISIN: NL0011375019), Wirecard AG (ISIN: DE0007472060), THYSSENKRUPP (ISIN: DE0007500001) werden in dieser Woche im Fokus stehen, warum? Zu jedem Wert die anstehenden Termine, die interessant werden könnten, worauf man achten sollte.

Steinhoff:  Es ist endlich so weit, am Donnerstag wird Steinhoff die Zahlen zum am 31.12.2019 endenden Quartal veröffentlichen. In dne letzten Monaten machte die Aktie mit wichtigen Desinvestments, operativen Erfolgen und Spekulationen um einen Verkauf oder Teilbörsengang der Hoffnungsträgertochter Pepco Group Ltd. von sich reden. Die Preisschätzumngen dieses stark wachsneden Unternehmens überschlugen sich in der Londoner City. Der Kurs zog kräftig an - zu Recht aufgrund der Nachrichtenlage - HIER NOCHMALS EINE ZUSAMMENFASSUNG - und auch bei den Rechtsstreitigkeiten sollte demnächst etwas zu hören sein, die Vergleichsverhandlungen in Deutschland laufen jetzt bereits seit Wochen, wenn sie ohne Substanz wären, wären sie schon längst abgebrochen worden. Letzte Woche überraschte eine Nachricht, die unkommentiert blieb, von Pepkor Südafrika, der ebenfalls erfolgreichen Beteiligung der Steinhoff: "In accordance with paragraph 3.59(b) of the JSE Limited Listings Requirements, the boardof directors of the Company (“the Board”) wishes to advise that Mr Mark Harris has resignedas an independent non-executive director of the Company with effect from 19 February 2020." Erstmal scheinbar nicht wichtig, aber man sollte die weitere Entwicklung beobachten. Wichtiger sind auf jeden Fall die Zahlen, die möglicherweise der Gesellschaft einen weiteren Kursschub bescheren könnten. Einige Töchter habne ja bereits veröffentlicht und positiv überrascht wie Pepco Group Ltd. beispielsweise. Mal schauen ob die anderen bewteiligungen mithalten können. UND ncoh wichtiger, ob es weitere Hinweise zu den Rechtsstreitigkeiten gibt.

Wirecard: In der letzten Woche gab es zwei wichtige neue Kooperationen/Kunden: Billa, die Tür für den Einzelhandel in Europa und Referenz, und Raiffeisenbank International, Tür zu Osteuropa's Händlern, in seinen Diemnsionen und Möglichkeiten noch gar nicht abzuschätzen, gleichzeitig wurden die Shortpositionen seit letztem Mittwoch drastisch erhöht auf ein rekordmässiges Volumen - bald sollten die Aktien für die Leihe knapp werden. Und die Kosten für die Leihe sollten auch steigen. Wir fragten uns am Sonntag:Wirecard - woher kommen die 2,16 zusätzlich geshorteteten Aktien? Vielleicht helfen die §40 Meldungen weiter, leider zeitverzögert. Diese Woche ist spannend ob weitere Leerverkäufer die Chance eines möglicherwiese sinkenden Gesamtmarktes nutzen, um auf den Zug aufzuspringen und in illiquiden Phasen dem Wirecard-Kurs einen weiteren Schubs nach unten zu geben. Charttechnik könnte der Feind der Longs werden, die Marken sind bekannt und viele automatisierte Tradingprogramme lösen Sell-Orders bei Unterschreitungen aus. Eine gefährliche Phase für Wirecard-Longs, zumindest bis zum KPMG-Bericht, dann werden die Karten neu gemischt werden. Spannende Tage, insbesondere wenn der Gesamtmarkt schwächeln sollte. Oder die Zeit Aktien einzusammeln, so wie es diverse DWS-Fonds ja bereits getan haben vor einigen Wochen.

Am Sonntag konnte man in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung lesen, was Braun vom KPMG-Bericht erwartet - eine Bestätigung, dass allles korrekt bei Wirecard verbucht wurde und er weisst  - wir begründeten dieses schon bereits letzte Woche - darauf hin, dass ohne Ad-hoc-Meldung bisher davon ausgegangen werden kann, dass KPMG keine schweren Verstösse festgestellt haben kann - wie bereits von uns thematisiert.Ein Mann kämpft um sein Lebenswerk - interessantes Interview in der FAZ.

WOCHENRÜCKBLICK - alle Aktien, die auffielen: VARTA, WIRECARD, THYSSENKRUPP, STEMMER, HIGHLIGHT, ... WISSEN WAS DIES WOCHE WICHTIG WAR

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THYSSENKRUPP: Die Aktie hat letzte Woche eine Kursschwäche gesehen, die Nachrichten über das Ausscheiden Kones aus dem Bieterkreis kamen nicht wirklich gut an - in Verbindung mit den schlechten operativen Ergebnissen eine gefährliche Gemengelage für den weiteren Kursverlauf. Diese Woche könnte mit der für den 27.02.2020 angekündigten Entscheidung über das weitere Vorgehen bei Elevators einen möglichen Befreiungsschlag liefern. Die Absicht der RAG einen Beteilgung an Elevators zu erwerben, könnte dem Konsortium um RAG einen Vorteil bieten: Die Arbeitnehmervertreter werden für Elevator einen Ankeraktionär wie die RAG begrüßen. Weiterhin wurde die Krupp Stiftung als weiterer Ankeraktionär ins Spiel gebracht, schwierig bei deren finanzieller Lage. Jedenfalls das Geld wird dringend gebraucht für die diversen Baustellen und jetzt wo der Höchstbietende dem Zeitdruck geopfert wurde, sollte es zumindest schnell gehen. Stimmt der Preis und ist die Struktur so, dass auch die Arbeitnehmer schnell zustimmen können, wäre das ein denkbarer Befreiungsschlag für die Aktie. Der Preis sollte mindestens bei 16 Mrd.EUR liegen oder höher. Weniger wäre wohl eher eine Enttäuschung...

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Unternehmenstermine in dieser Woche, die Kurse beeinflussen könnten

MONTAG:

DIENSTAG: KWS Saat liefert Quartalszahlen

MITTWOCH: Aareal Bank, HANSEYACHTS, Wienerberger veröffentlichen ihre Quartalsergebnisse.

DONNERSTAG: Aixtron, Ahlers alstria office REIT, Aurubis, Dürr, freenet, TAG immobilien und Zalando mit Quartalszahlen an der Reihe. UND NATÜRLICH STEINHOFF

FREITAG: BB BIOTECH und  RHÖN KLINIKUM beenden mit ihren Quartalszahlen die Woche.

Regenschirmaktien in Zeiten der Unsicherheit - wie stark wirkt sich Corona auf die Konjunktur aus, in China und weltweit? Smallcaps in der Nische als Alternative?

 
 

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0007472060, NL0012169213, DE0007500001

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

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