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Die Zalando SE (ISIN: DE000ZAL1111) hat den Umsatz im dritten Quartal 2017 um 28,7% auf 1.074,7 Millionen Euro (Q3 2016: 834,8 Millionen Euro) stark gesteigert.

Im gleichen Zeitraum erzielte Europas führende Online-Plattform für Mode ein bereinigtes EBIT in Höhe von 0,4 Millionen Euro, was einer Marge von 0,0% entspricht (Q3 2016: 19,5 Millionen Euro,2,3% Marge).

Investitionen zahlen sich aus

Zalando hat das Wachstum in der DACH-Region wieder beschleunigt und im dritten Quartal den Umsatz um 22,3% auf 497,7 Millionen Euro erhöht (Q3 2016: 407,1 Millionen Euro,

9,7% Wachstum). Das Geschäft in der Region übriges Europa wächst weiter schnell, die Umsätze legten um 30,9% auf 489,7 Millionen Euro zu (Q3 2016: 374,0 Millionen Euro). Die Zahl aktiver Kunden stieg im Vergleich zum Vorquartal um eine Million auf 22,2 Millionen, der stärkste absolute Zuwachs seit dem zweiten Quartal 2015. Mit durchschnittlich 3,8 Bestellungen kauften Zalando-Kunden in den letzten zwölf Monaten häufiger ein als je zuvor.

zalando vorstand rubin ritterCo-CEO Rubin Ritter sagte: "Das starke Umsatzwachstum im dritten Quartal unterstreicht unsere Wachstumsambitionen und zeigt, dass sich unsere Investitionen bereits auszahlen. Für das vierte Quartal wie auch die kommenden Jahre legen wir den Fokus weiter auf Wachstum. Wir verfolgen das Ziel, unser Geschäft bis 2020 zu verdoppeln und werden weiter investieren, um dieses Ziel zu erreichen."

Angesichts des starken Fokus auf Wachstum strebt Zalando für das Gesamtjahr weiterhin ein Umsatzwachstum in der oberen Hälfte der 20-25% Spanne an - trotz eines schwächer als erwarteten Oktobers. Infolgedessen erwartet Zalando für das vierte Quartal eine bereinigte EBIT-Marge leicht unter dem Niveau des starken Vorjahres und für das Gesamtjahr eine bereinigte EBIT-Marge von leicht unter 5%.

Weitere Investitionen

Zalando wird auch im vierten Quartal und darüber hinaus investieren. Im dritten Quartal hat das Unternehmen insbesondere weiter in den Ausbau der eigenen Logistik- und Technologieinfrastruktur investiert, um zukünftige Kapazitäten für den wachsenden Kundenstamm sicherzustellen und neue Dienstleistungen für Markenpartner anbieten zu können. Das Logistikzentrum in Lahr ist nun mit ersten automatisierten Prozessen in Betrieb und wird die Kapazitäten weiter ausbauen.

Die ersten Kundenpakete wurden im Testbetrieb aus den Logistikzentren in Gryfino bei Stettin und Brunna bei Stockholm verschickt. An beiden Standorten wird der Betrieb in den kommenden Monaten ebenfalls ausgebaut. Das im August angekündigte zweite Logistikzentrum in Polen wird in Gluchow bei Lodz entstehen, die Bauarbeiten beginnen im November 2017.


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Zalando steigerte im Neunmonatszeitraum den Umsatz um 23,9% auf 3.155,3 Millionen Euro (Neunmonatszeitraum 2016: 2.547,4 Millionen Euro) und erzielte ein bereinigtes EBIT in Höhe von 102,5 Millionen Euro, was einer Marge von 3,2% entspricht (Neunmonatszeitraum 2016: 120,7 Millionen Euro, 4,7% Marge).

In den ersten neun Monaten 2017 belief sich der Investitionsaufwand für Zalando ohne Unternehmenszukäufe auf 175,6 Millionen Euro, wobei überwiegend in die eigene Logistikinfrastruktur, sowie in selbst entwickelte Software investiert wurde. Zalando peilt für das Gesamtjahr unverändert Investitionsausgaben ohne Unternehmenszukäufe in Höhe von rund 250 Millionen Euro an.

Aktuell (07.11.2017 / 08:08 Uhr) notieren die Aktien der Zalando SE im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -1,21 EUR (-2,79 %) bei 42,21 EUR.


Chart: Zalando SE | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE000ZAL1111

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