HORNBACH: Solide und zuversichtlich!

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HORNBACH-Gruppe mit beschleunigtem Wachstum
Die HORNBACH Gruppe (ISIN: DE0006083405) erzielte im Geschäftsjahr 2023/24 (1. März 2023 bis 29. Februar 2024) mit einem Umsatz von 6.161 Mio. EUR (-1,6%) und einem bereinigten EBIT von 254,2 Mio. EUR (-12,4%) solide Ergebnisse im Einklang mit ihrer Prognose und dem Trading Statement. Für das laufende Geschäftsjahr 2024/25 erwartet HORNBACH nach einer starken Frühjahrssaison mit günstigeren Witterungsbedingungen als im Vorjahr einen leichten Umsatzanstieg. Das bereinigte EBIT wird 2024/25 in etwa auf oder leicht über dem Niveau von 2023/24 erwartet. Einer Verbesserung der Handelsspanne stehen voraussichtlich höhere Personalkosten sowie fortlaufende Investitionen in IT-Projekte gegenüber. Gemäß ihrer Dividendenpolitik wird die HORNBACH Holding der Hauptversammlung am 5. Juli 2024 eine stabile Dividende von 2,40 EUR je Aktie vorschlagen.

„Wir haben im Geschäftsjahr 2023/24 solide Ergebnisse im Einklang mit unserer Prognose erzielt. Angesichts dieser Leistung in einem komplexen makroökonomischen Umfeld sind wir für das Geschäftsjahr 2024/25 zuversichtlich. Die erfolgreiche Umsetzung unserer strategischen Schwerpunkte – organisches Wachstum kombiniert mit einzugsstarken Standorten und Onlinehandel – stimmt uns zuversichtlich, auch im kommenden Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Mit unserem kundenorientierten Ansatz bieten wir unseren Kundinnen und Kunden darüber hinaus Full-Service-Lösungen und ein integriertes digitales Angebot, das voll und ganz an ihren Bedürfnissen ausgerichtet ist”, kommentierte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der HORNBACH Management AG.

Erich Harsch, Vorstandsvorsitzender der HORNBACH Baumarkt AG, ergänzte: „Wir sind nach wie vor gut aufgestellt, um nicht nur die anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern, sondern auch die Wünsche und Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen. Das hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gezeigt. Trotz eines von Inflation geprägten Umfelds, in dem die Kunden tendenziell weniger ausgaben, konnten wir unsere Lagerbestände weiter reduzieren. Im Geschäftsjahr 2023/24 stieg die Kundenfrequenz in unseren Bau- und Gartenmärkten im Vergleich zum Vorjahr um 2,0%. Wir haben unseren umfassenden Kundenservice weiter ausgebaut und unseren Marktanteil sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland deutlich über das Niveau vor der Pandemie gesteigert. Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen bleiben wir jedoch vorsichtig bei unserer Prognose für das laufende Geschäftsjahr.“

Im Kalenderjahr 2023 lag der Marktanteil der HORNBACH Baumarkt (GfK3)) in Deutschland bei 14,9% (2019: 13,1%), in Österreich bei 17,3% (2019: 17,0%), in der Tschechischen Republik bei 36,2% (2019: 33,3%), in den Niederlanden bei 27,1% (2019: 21,1%) und in der Schweiz bei 13,9% (2019: 12,0%).

Bereinigtes EBIT der HORNBACH-Gruppe von 254 Mio. EUR entspricht der Prognose

Das bereinigte EBIT der HORNBACH-Gruppe lag im Geschäftsjahr 2023/24 mit 254,2 Mio. EUR 12,4% unter dem Vorjahresniveau (2022/23: 290,1 Mio. EUR). Dies entspricht der am 15. September 2023 veröffentlichten Ergebnisprognose, in der das Unternehmen einen Rückgang des bereinigten EBIT um 10% bis 25% gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/23 erwartete. Das bereinigte EBIT profitierte von sequenziellen Verbesserungen der Handelsspanne aufgrund der Normalisierung einiger Rohstoffpreise und eines profitableren Produktmixes im Vergleich zum Vorjahr. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 4,1% (2022/23: 4,6%).

Das bereinigte EBIT im Teilkonzern HORNBACH Baumarkt ging um 11,9% auf 212,4 Mio. EUR (2022/23: 241,0 Mio. EUR) zurück. Das bereinigte EBIT der HORNBACH Baustoff Union lag bei 4,7 Mio. EUR (2022/23: 13,8 Mio. EUR). Das bereinigte EBIT des Teilkonzerns HORNBACH Immobilien stieg auf 63,3 Mio. EUR (2022/23: 55,8 Mio. EUR).

Die nicht-operativen Ergebnisbelastungen, die im Wesentlichen auf Bewertungseffekte nach IAS 36 (Impairments) zurückzuführen sind, sanken im Geschäftsjahr 2023/24 von 31,6 Mio. EUR auf 28,4 Mio. EUR. Das EBIT inklusive nicht-operativer Effekte sank um 12,7% auf 225,8 Mio. EUR (2022/23: 258,5 Mio. EUR).

Das Ergebnis je Aktie der HORNBACH Holding lag bei 7,83 EUR (2022/23: 9,83 EUR). Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA am 5. Juli 2024 eine stabile Dividende von 2,40 EUR je Aktie vorschlagen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich auf Konzernebene auf 454,9 Mio. EUR (2022/23: 425,4 Mio. EUR). Ausschlaggebend war hier der erfolgreiche Abbau von Vorräten und die damit verbundene Verbesserung des Working Capital. Die HORNBACH Gruppe investierte Mittel von 192,6 Mio. EUR (GJ 2022/23: 203,5 Mio. EUR) im Wesentlichen in Neueröffnungen in den kommenden Jahren, Filialumbauten und in die Akquisition von Seniovo. Der Free Cashflow nach Investitionstätigkeit und Dividende stieg auf 231,9 Mio. EUR (2022/23: 186,5 Mio. EUR).

Ausblick 2024/25: Umsatzanstieg aufgrund starker Frühjahrssaison erwartet trotz herausforderndem Umfeld

Der Konzern-Nettoumsatz im Geschäftsjahr 2024/25 wird voraussichtlich leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24 (6.161 Mio. EUR) liegen. Der im Vergleich zum Vorjahr witterungsbedingt starke Start in die Frühjahrssaison sollte sich insgesamt positiv auf die Umsatzentwicklung und den Rohertrag im ersten Quartal auswirken. Vor dem Hintergrund des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds wird jedoch nicht erwartet, dass sich die Verbraucherstimmung signifikant erholt, so dass sich die gute Umsatzdynamik im weiteren Jahresverlauf abschwächen dürfte.

Das bereinigte EBIT wird auf oder leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/24 (254,2 Mio. EUR) erwartet. Dies basiert auf der Annahme einer Stabilisierung der Handelsspanne auf dem höheren Niveau des vierten Quartals 2023/24.

Trotz anhaltender Kostendisziplin sind weitere Kostensteigerungen unvermeidlich, die im Wesentlichen aus Gehaltsanpassungen nach den hohen Inflationsraten des Vorjahres resultieren werden. Darüber hinaus dürften Investitionen in Innovationen und IT-Infrastruktur sowie steigende regulatorische Anforderungen zu einem weiteren leichten Anstieg der Zentralkosten führen.

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