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nebenwerte news nebenwerte magazin20.02.2019 - Die Intershop Communications AG (ISIN: DE000A0EPUH1) führender unabhängiger Anbieter innovativer Lösungen für den Omni-Channel-Commerce, hat im Geschäftsjahr 2018 im Konzern Umsätze in Höhe von 31,2 Mio. Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 35,8 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf -5,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro). Die rückläufige Geschäftsentwicklung ist im Wesentlichen der Transformation vom Lizenzanbieter zum Anbieter von Commerce-as-a-Service-Lösungen über die Cloud geschuldet. Dieser Prozess führt kurzfristig zu Umsatz- und Ergebnisrückgängen, da damit eine Umstellung von sofort vereinnahmten Lizenz- auf monatlich wiederkehrende Cloud-Erlöse verbunden ist. Mittelfristig sorgen die wiederkehrenden Cloud-Umsätze jedoch für mehr Stetigkeit bei den Erlösen.

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Cloud ist die Lösung

Die Cloud- und Subscription-Erlöse erhöhten sich im Berichtszeitraum kontinuierlich von Quartal zu Quartal um insgesamt 20 % auf 5,4. Mio. Euro (Vorjahr: 4,5 Mio. Euro). Gleichzeitig führte die Umstellung zu einem maßgeblichen Rückgang bei den Lizenzerlösen um 54 % auf 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 5,2 Mio. Euro). Dem steht ein hoher Auftragseingang im Cloud-Geschäft gegenüber. Allein im Schlussquartal stieg dieser im Vergleich zum dritten Quartal um 3,0 Mio. Euro auf 4,0 Mio. Euro. Auf das Gesamtjahr 2018 bezogen erhöhte sich der Auftragseingang im Cloud-Geschäft um 238 % auf 7,2 Mio. Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. Euro). Die Wartungserlöse blieben mit 8,1 Mio. Euro stabil (Vorjahr: 8,0 Mio. Euro). Die Serviceerlöse sanken um 15 % auf 15,2 Mio. Euro (Vorjahr: 18,0 Mio. Euro).

Dr. Jochen Wiechen, Vorstandsvorsitzender der Intershop Communications AG: "2018 war ein Jahr mit Licht und Schatten und die Cloud-Transformation hat unsere Geschäftsentwicklung zweifelsohne belastet. Aber der Markt hat sich in 2018 weiter deutlich in Richtung Cloud verschoben und unser neues hochskalierbares Commerce-as-a-Service-Angebot hat bereits eine sehr gute Resonanz erfahren. Nach einem Jahr der Transformation werden wir nun in 2019 unseren Cloud-Ansatz vollumfänglich implementieren, die Anzahl unserer Cloud-Kunden erheblich steigern und auf den Wachstumspfad zurückkehren."

Im Zuge des Transformationsprozesses war das Gesamtjahr 2018 auch durch negative Ergebniseffekte geprägt. Die Bruttomarge verringerte sich um 11 Prozentpunkte auf 38 %. Die Cloud-Marge stieg von 32 auf 37 %. Die betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 4 % auf 17,8 Mio. Euro. Dabei stiegen die Kosten im Bereich Marketing und Vertrieb um 16 % auf 9,6 Mio. Euro. Die Kosten für Forschung und Entwicklung verringerten sich um 8 % auf 4,7 Mio. Euro. Die Verwaltungskosten sanken um 6 % auf 3,5 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich insgesamt auf -5,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) kam auf -3,7 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro). Das Periodenergebnis nach Steuern betrug -6,7 Mio. Euro (Vorjahr: -0,7 Mio. Euro).

Die Bilanzsumme des Intershop-Konzerns sank zum Bilanzstichtag, dem 31. Dezember 2018, um 10 % auf 22,7 Mio. Euro. Die liquiden Mittel reduzierten sich auf 7,2 Mio. Euro (Vorjahr: 8,9 Mio. Euro). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum -4,1 Mio. Euro nach 1,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalquote lag mit 60 % zum Bilanzstichtag auf einem weiterhin hohen Niveau. Intershop beschäftigte zum Jahresende 2018 weltweit insgesamt 339 Mitarbeiter.

Im Zuge einer im Januar 2019 erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung erzielte die Intershop Communications AG einen Bruttoemissionserlös in Höhe von 4,97 Mio. Euro. Mit den Mitteln aus der Kapitalerhöhung sollen die Transformation des Geschäftsmodells und die Vermarktung der neuen Cloud-Lösung weiter beschleunigt werden.

Markus Klahn, COO und im Vorstand zuständig für Vertrieb und Marketing: "Unser Kernziel ist, Intershop bis 2020 als führenden Anbieter einer digitalen B2B-Commerce-Plattform zu etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir im laufenden Geschäftsjahr unsere Marketing- und Vertriebsanstrengungen weiter stärken. Zudem wollen wir unsere Initiativen zur Lead-Generierung weiter intensivieren. Dabei setzen wir auf eigene Aktivitäten und auf unseren strategischen Partner Microsoft als weltweit führenden Cloud-Anbieter. Der kontinuierlich wachsende Cloud-Auftragseingang stimmt uns positiv, in den kommenden Quartalen sukzessive den Trend umzukehren und wieder zu wachsen."

Der Intershop-Vorstand erwartet insgesamt für das Geschäftsjahr 2019 einen Anstieg der Konzernumsätze von mehr als 10 %. Bei einer leichten Verbesserung von Bruttoergebnis und Bruttomarge wird ein noch leicht negatives operatives Ergebnis (EBIT) prognostiziert

Intershop, da war doch mal was?

Intershop Communications AG (gegründet 1992; Prime Standard: ISH2) ist ein konzernunabhängiger, im internationalen Vergleich führender Anbieter von Omnichannel-Commerce-Lösungen. Diese stehen als Cloud-basierte Commerce-as-a-Service-Lösung oder als Lizenzmodell zur Verfügung und vereinen die Expertise aus über 25 Jahren Software-Entwicklung für den Online-Handel. Auf Wunsch orchestriert Intershop die gesamte Prozesskette im Omnichannel-Commerce - von der Konzeption von Online-Kanälen über die Implementierung der Software bis hin zur Koordinierung der Warenauslieferung, dem Fulfillment. Weltweit setzen über 300 Kunden für ihren digitalen Vertrieb an Geschäfts-und Endkunden auf Intershop. Zu den Kunden zählen sowohl große Unternehmen wie HP, BMW, Würth und die Deutsche Telekom als auch mittelständische Unternehmen. Intershop ist in Europa, in den USA sowie im asiatisch-pazifischen Raum tätig.

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Aktuell (20.02.2019 / 10:02 ) notieren die Aktien der Intershop AG im Frankfurter Handel 4 Cent leichter bei 1,41 EUR.


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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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