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Das Biotech-Unternehmen MediGene AG (ISIN: DE000A1X3W00) bietet seinen Aktionären in der Zeit vom 16. bis zum 30 Juni den Bezug von neuen Aktien im Zuge der angekündigten Kapitalerhöhung an.

Erlös geht in die Entwicklung der Krebs-Immuntherapie-Plattformen

In der Ad hoc-Meldung vom 12. Juni hat MediGene die Rahmenbedingungen der avisierten Kapitalerhöhung bekannt gegeben. Vom gestrigen Tag an bis Monatsende bietet das Unternehmen ihren Aktionären den Bezug von rund 5,6 Mio. neuen Aktien zu einem Bezugsverhältnis von 5:2 an. Das bedeutet, für jeweils fünf alte Aktien, erhalten Aktionäre zwei neue Aktien zu einem noch zu ermittelnden Bezugspreis, der jedoch nicht höher als 9,50 EUR ausfallen wird. Die nicht bezogenen neuen Aktien werden im Rahmen von Privatplatzierungen ausgesuchten institutionellen Investoren angeboten.

Etwa 40 Mio. EUR will MediGene als Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung erzielen. Das Kapital soll in die klinische Entwicklung der Immuntherapie-Plattformen T-Zell Rezeptor (TCR)-modifizierte adoptive T-Zell-Therapie und dendritische Zell (DC)-Impfstoffe sowie in die weitere Prozessentwicklung gemäß Good Manufacturing Practice und in die Finanzierung der präklinischen Entwicklung der TCR und der T-Zellen-spezifischen Antikörper Technologien (TABs) fließen.


Good News im ersten Quartal

Für die Martinsrieder startete das Jahr 2015 absolut erfreulich. So vermeldete MediGene den Start der Phase I/II Studie mit DC Vakzine zur Behandlung von akuter myeloischer Leukämie und konnte zudem die Erteilung des EU-Patents auf den Prozess zur Herstellung der DC-Vakzinen vermelden.

Ferner schlugen auch die Nachrichten über die Marktzulassung von Veregen in acht weiteren europäischen Ländern und vor allem die Info über die Publikation zu TCRs im Fachmagazin „Nature Biotechnology“ äußerst positiv ein.


Aktie mit kräftigem Kurssprung

Die Aktie von MediGene zeigte in den letzten vier Monaten große Kursschwankungen. Grund dafür war, dass der Kurs nach positiven Meldungen in den ersten Monaten des laufenden Jahres regelrecht explodierte. In der Spitze stieg er von 3,70 EUR bis auf 15,80 EUR. Das entspricht einem Kursplus von 327% innerhalb von knapp acht Wochen.


Grund dafür waren die zuvor genannten positiven Nachrichten, die seitens MediGene veröffentlicht wurden. Im Zuge der Publikation im Nature Biotechnology sind Medienberichte zufolge verstärkt auch amerikanische Investoren auf das kleine deutsche Biotech-Unternehmen aufmerksam geworden. Unternehmen innerhalb der Krebs-Immuntherapie sind gerade unter US-Anlegern äußerst nachgefragt.

Auf den rasanten Kursanstieg folgte wie zu erwarten dann aber eine deutliche Korrektur. Von Mitte April bis Anfang Juni sackte die Aktie bis auf 7,78 EUR und verlor so binnen sechs Wochen über 50% der zuvor gemachten Kursgewinne. Im Verlauf des Junis schaffte es MediGene zwar noch einmal bis auf 9,26 EUR, fiel aber in den letzten Tagen erneut und notiert aktuell bei 8 EUR. 

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Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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