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Die Nanogate SE (ISIN: DE000A0JKHC9), ein weltweit führender Spezialist für designorientierte Hightech-Oberflächen und -Komponenten, hat ihre Technologieplattform N-Metals Design um weitere Anwendungen zur Metallisierung von Kunststoffen erweitert und damit komplettiert.

Die verfügbaren Kunststoffveredelungen eignen sich ebenfalls zur Gestaltung von Aluminium-, Kupfer- und weiteren Oberflächen. Damit ist die Entwicklung der Technologieplattform weitgehend abgeschlossen.

Ralf Zastrau, CEO der Nanogate SE: "Mit unserer Metallisierungstechnologie stoßen wir auf großes Interesse in Europa und in Nordamerika. Unsere Kunststoffsysteme bieten neue Designoptionen, zusätzliche Funktionen, ermöglichen die Kompatibilität mit moderner Elektronik, sind umweltfreundlich und sehr wirtschaftlich. Neben Chrom- und Edelstahloptiken verfügen wir nun über eine komplette Produktfamilie und können viele weitere Metalle auf innovativen Kunststoffsystemen nachbilden. Die erheblichen Investitionen und Anlaufkosten werden sich daher mittelfristig auszahlen. Bereits vorhandene signifikante Aufträge, erfolgreiche erste Serienproduktionen und aktuelle Verhandlungen mit neuen Interessenten stimmen uns zuversichtlich für unsere weitere Entwicklung."

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Nebenwerte-Magazin Sentifi

Mit N-Metals Design verfügt Nanogate über eine umfassende und marktführende Technologieplattform zur Metallisierung von Kunststoffen. Mit dem Abschluss der Entwicklung der Produktfamilien stehen Aluminium- und Kupferoberflächen sowie auch Edelmetallsysteme als Ergänzung zu Chrom und Edelstahl zur Verfügung. Dabei deckt der Konzern zahlreiche Geometrien ab und kann weitere Funktionalitäten wie Easy-to-Clean, Anti-Fingerprint oder etwa Farben in metallisierte Oberflächenkonzepte integrieren.

Die bisher aktiv angebotenen Systeme stoßen auf rege Nachfrage: So erhielt Nanogate einen Auftrag über ein Umsatzvolumen von bis zu 100 Mio. US-Dollar und schaffte damit den Durchbruch im Markt für Edelstahlersatz: Der Konzern liefert dazu Komponenten für Küchengeräte ab 2019 an einen renommierten US-Hersteller. Zum Einsatz kommt ein hitzebeständiger Kunststoff, der in einem von Nanogate entwickelten und integrierten Verfahren mit einer Metallisierung versehen wird. Die Technologie basiert auf innovativen Formgebungsverfahren und einer multifunktionalen Veredelung.

Überdies rundet Nanogate sein Portfolio für N-Metals Design mit innovativen nasschemischen Verfahren ab. Diese Lösungen ermöglichen eine Metallisierung im Chromlook in Form einer Lackierung, welche kostengünstige Alternativen zur klassischen Galvanik bieten. Hierdurch kann Nanogate zukünftig insbesondere preissensible Marktsegmente adressieren.

Parallel verläuft in den USA auch der Aufbau des neuen Kompetenzzentrums planmäßig und soll bereits im kommenden Jahr am Standort Mansfield (Ohio) in den operativen Betrieb gehen. Ziel ist die Stärkung und beschleunigte Vermarktung der Technologieplattform N-Metals Design in Nordamerika. Für den Aufbau erhält der Konzern eine Förderung in Höhe von zwei Millionen US-Dollar.

Profitabler Wachstumskurs fortgesetzt

Im ersten Halbjahr 2018 erhöhte sich der Konzernumsatz um rund 26 Prozent auf 119,4 Mio. Euro (Vj. 94,5 Mio. Euro). Dazu trugen neben einer anhaltend hohen Nachfrage erstmals auch die neuen Standorte in der Slowakei und in Österreich sowie in begrenztem Umfang die Umstellung auf IFRS 15 bei. Die Gesamtleistung des Konzerns legte auf 122,5 Mio. Euro zu (Vj. 94,7 Mio. Euro).

Trotz der erheblichen Belastungen aus dem Expansionsprogramm, beispielsweise Transaktions- und Integrationskosten, verbesserte sich das operative Ergebnis EBITDA um rund 16 Prozent auf 12,7 Mio. Euro (Vj. 11,0 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge belief sich auf 10,6 Prozent (Vj. 11,6 Prozent). Zudem belastet die erstmalige Anwendung von IFRS 15 das Ergebnis. Das EBIT ist angesichts der erheblichen Investitionen sowie der Auswirkungen aus der Kaufpreisallokation (PPA) aus der Übernahme in der Slowakei und in Österreich unverändert von planmäßig steigenden Abschreibungen geprägt. Gleichwohl stieg das EBIT auf 4,6 Mio. Euro (Vj. 4,1 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich im Vergleich zum Umsatz überproportional um rund 32 Prozent auf 2,6 Mio. Euro (Vj. 1,9 Mio. Euro). In Summe erhöhte sich der Konzern-Halbjahresüberschuss um rund 28 Prozent auf 1,8 Mio. Euro (Vj. 1,4 Mio. Euro). Trotz gestiegener Aktienanzahl verbesserte sich das Ergebnis je Aktie für das erste Halbjahr auf 0,38 Euro je Aktie (Vj. 0,33 Euro).

Liquide Mittel von mehr als 42 Mio. Euro

Für die laufende Wachstumsstrategie ist Nanogate finanziell gut gerüstet. Dazu trägt auch die erstmalige Platzierung eines Schuldscheindarlehens bei. Zum Halbjahres-Stichtag 30. Juni 2018 erhöhten sich die liquiden Mittel deutlich auf 42,3 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 20,3 Mio. Euro). Die Finanzlage des Konzerns spiegelt allerdings auch die Belastungen aus dem Innovationsprogramm wider. Hinzu kommen einmalige Mittelabflüsse für den Anlauf von Aufträgen. So galt es, im Berichtszeitraum angesichts neuer Großaufträge die Herstellung neuer Werkzeuge vorzufinanzieren, die erst mit Fertigstellung fakturiert werden können und zu Zahlungseingängen führen. Vor diesem Hintergrund belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nach Ertragsteuerzahlungen auf 1,9 Mio. Euro (Vj. 5,0 Mio. Euro). Mit dem Expansionskurs des Unternehmens erhöhte sich die Bilanzsumme weiter auf 323,5 Mio. Euro (31.12.2017: 235,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote belief sich auf 33,8 Prozent (31.12.2017: 39,9 Prozent).

Ausblick: Prognose für 2018 bestätigt

Nach der erfreulichen Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr und einem positiven Ausblick auf die verbleibenden Monate bestätigt der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr 2018. Demnach soll der Konzernumsatz auf mehr als 220 Mio. Euro zulegen. Parallel dürfte sich das operative Ergebnis (EBITDA) auf mindestens 24 Mio. erhöhen. Das Konzernergebnis wird weiterhin von steigenden Abschreibungen und Finanzierungskosten geprägt sein. Schwerpunkte des Konzerns in den kommenden Quartalen sind der Start respektive die Vorbereitung für die Produktion von Großaufträgen, welche mit erheblichem Aufwand verbunden sein werden. Im Fokus stehen überdies im laufenden Geschäftsjahr vor allem die Integration der neuen Standorte sowie die Umsetzung des umfassenden Innovationsprogramms.

"Nanogate hat in den vergangenen Jahren mit dem Wachstumsprogramm Phase5 seine Marktposition erheblich ausgeweitet und das profitable Wachstum fortgesetzt. Auf Basis dieser Erfolge gilt es nun, das Unternehmen weiter zu entwickeln, die Aufstellung des Konzerns effizienter zu gestalten, die künftige Wachstumsstrategie zu definieren und daraus die Mittelfristplanung abzuleiten. Damit möchten wir unsere langjährige Erfolgsgeschichte fortschreiben", erläutert Nanogate-CEO Zastrau den Ausblick.

Aktuell (05.12.2018 / 09:32 Uhr) notieren die Aktien der Nanogate SE im Xetra-Handel mit einem Minus von -1,00 EUR (-3,33 %) bei 29,00 EUR.


Chart: Nanogate SE | Powered by GOYAX.de

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