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Die AKASOL AG (ISIN: DE000A2JNWZ9), ein deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Anwendungen, hat ihren Wachstumskurs über das dritte Quartal 2018 erfolgreich fortgesetzt und viel wichtiger die Kapazitäten sollen sich in den nächsten Jahren vervielfachen.

Die Umsatzerlöse lagen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres mit 13,6 Mio. EUR um 45,1% über dem Wert des Vorjahreszeitraums (9M 2017: 9,4 Mio. EUR). Der Auftragsbestand bis zum Jahr 2024 lag zum Stichtag 30. September 2018 auf einem konstant hohen Niveau von 1,47 Mrd. EUR.

Sven Schulz, CEO der AKASOL AG: "Unser Unternehmen hat den angekündigten Wachstumskurs über das dritte Quartal weiter fortsetzen können. Außerdem wurde die Serienproduktion für unsere beiden Großkundenprojekte in unserem Werk in Langen planmäßig in Betrieb genommen. Auf wichtigen Branchenmessen wie der IAA Nutzfahrzeuge und der InnoTrans haben wir für den On-Highway-Bereich sowie für den Off-Highway-Bereich sehr gute Gespräche mit bestehenden Kunden und potenziellen Neukunden geführt. Dabei konnten wir ein großes Interesse an unseren Batteriesystemen verzeichnen. Zudem konnten wir von einem großen deutschen Automobilhersteller unseren ersten Auftrag für Schnellladestationen in Verbindung mit Batteriesystemtechnik gewinnen. Der Einstieg in diesen Geschäftsbereich kann eine sehr vielversprechende Entwicklung nehmen. Wir gehen davon aus, dass unser organisches Wachstum auch weiterhin durch die Vertiefung der Zusammenarbeit mit unseren Bestandskunden und durch die Akquise von Neukundenprojekten nachhaltig ausgebaut werden kann."

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Vor IPO-bezogenen Einmalaufwendungen erreichte AKASOL in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein positives bereinigtes EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 1,6 Mio. EUR (9M 2017: 2,3 Mio. EUR) und ein positives bereinigtes EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von 1,2 Mio. EUR. Die bereinigte EBIT-Marge (in Prozent des Umsatzes) lag damit bei 9,0%.

Der Materialaufwand stieg im Zuge des Umsatzwachstums auf 6,9 Mio. EUR in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 (9M 2017: 3,8 Mio. EUR). Das bereinigte EBITDA und das bereinigte EBIT sind im laufenden Jahr zudem vom planmäßigen Personalaufbau im Zuge der anlaufenden Serienfertigung im Werk Langen geprägt. Zum Stichtag 30. September 2018 beschäftigte AKASOL 137 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (30. September 2017: 84). Der Personalaufwand stieg von 3,4 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf 4,6 Mio. EUR in den ersten drei Quartalen des Jahres 2018. Aufgrund des im Vergleich zur Umsatzentwicklung unterproportionalen Anstiegs des Personalaufwands sank die Personalaufwandsquote von im Vorjahr 37,2% auf jetzt 34,2%.

Infolge der Kapitalerhöhung im Rahmen des IPO erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 88,4% zum 30. September 2018 (31. März 2018: 11,6%).

Dr. Curt Philipp Lorber, CFO der AKASOL AG: "Mit den Mitteln aus dem erfolgreichen IPO hatten wir im Juni unsere Basis für die Expansion in Langen und in den USA gelegt. In beiden Projekten sind wir seitdem gut vorangekommen. Die Fertigungsanlagen für die Kapazitätsverdopplung in Langen werden wir in Kürze bei unseren Lieferanten beauftragen. Wir planen momentan damit, dass bis Ende 2019 alle Voraussetzungen geschaffen sind, um die Produktion in Langen von einer derzeitigen jährlichen Kapazität von bis zu 300 MWh auf bis zu 600 MWh hochfahren zu können - mehr als neun Monate früher als geplant. In den USA haben wir im Oktober den erfahrenen Automotivemanager Roy Schulde als Geschäftsführer unserer Tochtergesellschaft AKASOL Inc. bestellt. Auch hier gehen wir davon aus, dass der Produktionsstandort der AKASOL Inc. mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 300 MWh ab Ende 2019 in Betrieb genommen wird, sodass Anfang 2020 auch hier mit der Produktion begonnen werden kann."

Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt der Vorstand der AKASOL AG die Prognose des Umsatzes im Bereich zwischen 22 Mio. EUR und 24 Mio. EUR und der bereinigten EBIT-Marge von rund 7%.

Akasol ist?

AKASOL ist ein führender deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Anwendungen. Mit fast 30 Jahren Erfahrung ist AKASOL ein Pionier in der Entwicklung, Prüfung und Herstellung von zertifizierten Batteriesystemen für den kommerziellen Transportsektor. Die Aktien der AKASOL AG werden seit dem 29. Juni 2018 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Mit Unternehmenssitz in Deutschland betreibt AKASOL in Langen, Deutschland, eine Fertigungsanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 300 MWh im Jahr, die bis 2020 auf bis zu 600 MWh ausgebaut werden soll. Nach Kenntnis von AKASOL ist dies Europas größte Produktionsanlage für Lithium-Ionen-Batteriesysteme für Nutzfahrzeuge, die derzeit pro Jahr je nach Batteriegröße Batteriesysteme für bis zu 1.500 vollelektrische Busse oder bis zu 6.000 Nutzfahrzeuge produzieren kann. Die Systeme von AKASOL werden gemäß Anforderungen der Branchenstandards führender OEM-Kunden gefertigt. Zu den aktuellen Kunden zählen Daimler, ein skandinavischer Bus- und Lkw-Hersteller, Alstom, Bombardier, Rolls-Royce Power Systems (MTU Friedrichshafen) und Medatech. AKASOL verfügt über ein technologieunabhängiges Produktportfolio. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, orientiert an den individuellen Kundenbedürfnissen die besten Batteriezellen und die beste Batteriechemie auszuwählen.

Aktuell (26.11.2018 / 08:01 Uhr) notieren die Aktien der Akasol AG im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +1,45 EUR (+3,48 %) bei 43,15 EUR.


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Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2JNWZ9

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