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Die 2G Energy AG (ISIN: DE000A0HL8N9), einer der international führenden Hersteller von gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen,

erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 mit 189,4 Mio. Euro (Vorjahr: 174,3 Mio. Euro) ein Umsatzwachstum von 8,7 % und übertraf damit das bisherige Rekordniveau aus dem Jahr 2014. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 29,8 % auf 7,3 Mio. Euro (Vorjahr: 5,6 Mio. Euro), entsprechend einer EBIT-Marge in Höhe von 3,9 %. "Wir konnten im vergangenen Geschäftsjahr weiter wachsen und haben gleichzeitig wichtige Schritte zur Effizienzsteigerung und Glättung der Saisonalität eingeleitet", zeigte sich Christian Grotholt, CEO der 2G Energy AG, zufrieden mit dem Geschäftsverlauf. "Unser Lead to Lean-Projekt sowie die Internationalisierung und Digitalisierung werden 2018 konsequent fortgeführt. Wir sind sicher, dass wir damit eine vielversprechende Basis für die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens legen."

Starkes Auslandsgeschäft - hohe Nachfrage nach Biogas betriebenen Anlagen im Inland

Wesentliche Impulse für die positive Geschäftsentwicklung kamen insbesondere aus einem starken Auslandsgeschäft. Getrieben von einer hohen Nachfrage aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Japan erzielte 2G 35,2 % der Umsatzerlöse im Ausland (VJ: 30,3 %). Bei der Betrachtung der Umsatzerlöse aus dem Verkauf von KWK-Anlagen zeigt sich die Dynamik noch deutlicher: Insgesamt 42,1 % der Umsatzerlöse in diesem Geschäftsbereich wurden im Ausland erzielt (Vorjahr: 33,5 %) - in absoluten Zahlen entspricht dies einem Wachstumssprung von 33,9 %. Ebenfalls positiv entwickelten sich die Servicedienstleistungen sowie der Verkauf von Ersatzteilen. Die Umsatzerlöse aus diesem Geschäftsbereich wuchsen überproportional um 12,8 % auf 64,5 Mio. Euro (Vorjahr: 57,1 Mio. Euro).

Kürzere Durchlaufzeiten sorgen für Reduzierung unfertiger Erzeugnisse

Durch ein verbessertes Projektmanagement konnte ein hoher Anteil der KWK-Projekte zum Jahresende ertragswirksam schlussgerechnet werden. Zudem sind in Folge der reduzierten Generalunternehmertätigkeit die bezogenen Leistungen von 28,4 Mio. Euro auf 26,1 Mio. Euro gesunken. Im Ergebnis ist die Materialaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr um rund 3,5 Prozentpunkte auf 66,6 % (Vorjahr: 70,1 %) gesunken. Die Aufstockung des Servicepersonals im Inland sowie die erstmalige Konsolidierung der 2G Energie SAS führten zu einem Anstieg des Personalaufwands auf 32,7 Mio. Euro (VJ: 30,0 Mio. Euro), entsprechend einer Personalaufwandsquote von 17,2 % (Vorjahr: 16,3 %). Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit dem Lead to Lean-Projekt sowie mit steuerlichem Beratungsaufwand im Zuge der Internationalisierung sowie höhere Kosten für Ausgangsfrachten und Vertriebsprovisionen im Zuge des starken Auslandsgeschäfts haben zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 21,0 Mio. Euro (Vorjahr: 18,9 Mio. Euro) geführt. In Summe verbesserte sich der Konzernjahresüberschuss auf 4,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro).

Sehr lebhafter Auftragseingang, weiteres Unternehmenswachstum in 2018 erwartet

Im 1. Quartal 2018 konnte 2G Auftragseingänge in Höhe von 54,7 Mio. Euro (Vorjahr: 28,7 Mio. Euro) erzielen. Dies entspricht einem deutlichen Zuwachs von 90,4 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Getrieben von dieser starken Entwicklung sind die Auftragsbücher sehr gut gefüllt - zum Ende des ersten Quartals lag der Auftragsbestand bei rund 130,5 Mio. Euro (Vorjahr: 106,0 Mio. Euro) - sodass der Vorstand zuversichtlich ist, die positive Entwicklung des Geschäftsjahres 2017 fortführen zu können. Konkret bedeutet dies, dass für 2018 Umsatzerlöse in einer Bandbreite von 180 bis 210 Mio. Euro erwartet werden. Die EBIT-Marge soll vor dem Hintergrund der in 2017 eingeleiteten Effizienzmaßnahmen sowie durch weitere Margensteigerungen im Servicegeschäft nachhaltig verbessert werden und innerhalb einer Bandbreite von 3,5 bis 5,5 % liegen.


Chart: 2G Energy AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0HL8N9

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