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Die Befesa S.A. (ISIN: LU1704650164), der europäische Marktführer im Bereich Umweltdienstleistungen für die sekundäre Stahl- und Aluminiumindustrie,

hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2017 erheblich gesteigert: Den vorläufigen Geschäftszahlen nach stiegen die Umsätze auf 725 Mio. EUR, ein Plus von 18% im Vergleich zum Vorjahr. Dabei wurde im Segment Steel Dust Services ein Umsatz von 332 Mio. EUR und im Segment Aluminium Salt Slag Services ein Umsatz von 83 Mio. EUR erzielt. Mit Sekundäraluminium wurden außerdem 353 Mio. EUR[1] erwirtschaftet. In den beiden Kernsegmenten erreichte Befesa neue Rekordvolumen: Der Stahlstaub Durchlauf stieg auf 661kt (+12% im Vergleich zum Vorjahr), das Salzschlackevolumen erreichte 510kt (+4% im Vergleich zum Vorjahr) und sekundäre Aluminiumlegierungen stiegen auf 184kt (+2% im Vergleich zum Vorjahr).

Darüber hinaus erzielte Befesa ein bereinigtes EBITDA von 172 Mio. EUR (2016: 133 Mio. EUR), was einer Marge von 24% entspricht (2016: 22 %). Auf die einzelnen Segmente entfielen dabei: Steel Dust Services 135 Mio. EUR, Aluminium Salt Slag Services 27 Mio. EUR und Sekundäraluminium 9 Mio. EUR. Das bereinigte EBIT2 stieg entsprechend ebenfalls deutlich auf 144 Mio. EUR an (2016: 103 Mio. EUR). Damit verbesserte sich die bereinigte EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahr um drei Prozentpunkte auf 20%. Der Anteil der Steel Dust Services lag bei 118 Mio. EUR, Aluminium Salt Slag Services bei 20 Mio. EUR und Sekundäraluminium bei 4 Mio. EUR.

Befesa beendete das Jahr mit einem Nettogewinn von 49 Mio. EUR (2016: Nettoverlust von 53 Mio. EUR). Auch der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit[3] verbesserte sich weiter und lag Ende 2017 bei 91 Mio. EUR (Vorjahr: 56 Mio. EUR). Der Kassenbestand belief sich zum Ende der Berichtsperiode 2017 auf rund 118 Mio. EUR (Vorjahr: 62 Mio. EUR).

Javier Molina, CEO von Befesa, sagte: "Befesa hat sich 2017 sehr erfolgreich entwickelt und wir haben das Geschäftsjahr 2017 segmentübergreifend mit Rekordergebnissen abgeschlossen. Diese starke Finanzlage wird uns dabei helfen, unsere organischen Expansionsprojekte fortzusetzen und in den kommenden Jahren weiteres Wachstum zu generieren. Befesas Börsengang vor drei Monaten war ein wichtiger Schritt und macht 2018 zu einem weiteren aufregendem Jahr, in dem wir unsere bestehenden Anlagen weiter ausbauen und neuen Marktchancen erschließen werden."

Nach dem erfolgreichen Börsengang am 3. November 2017 hat Befesa eine neue Finanzierungsvereinbarung abgeschlossen, die am 7. Dezember 2017 in Kraft trat und das ausstehende PIK-Darlehen sowie die High-Yield-Anleihe und andere Fazilitäten ersetzt. Zusammen mit einer starken Cash-Generierung verbesserte das Unternehmen damit Ende 2017 seinen Verschuldungsgrad (Verhältnis von Nettoverschuldung[4] zum bereinigten EBITDA) auf x2,4 gegenüber x3,5 Ende 2016.

Wolf Lehmann, CFO von Befesa, ergänzte: "Wir sind mit der seit Ende letzten Jahres bestehenden, neuen Kapitalstruktur sehr zufrieden. Außerdem haben wir Befesas Preisabsicherungsprogramm um weitere sechs Monate verlängert, um bis 2020 eine vollständige Abdeckung gewährleisten zu können. Diese beiden Initiativen werden es uns ermöglichen, sowohl unsere Erträge und Cashflow Stabilität als auch unsere Prognosen weiter zu verbessern."

Preisabsicherungsprogramm für Zink

In 2017 besicherte Befesa 73kt Zink (entspricht 59 % der Zink-Ertragsmenge) zu 1,876 EUR pro Tonne und verkaufte zusätzliche 51kt (entspricht 41 % der Zink-Ertragsmenge) zu einem durchschnittlichen Marktpreis von 2.572 EUR pro Tonne. Daraus ergab sich ein durchschnittlicher Zinkpreis von 2.160 EUR pro Tonne. Für 2018 hat Befesa die Zink-Absicherung auf 92kt (rund 70 % der erwarteten Zink-Gesamtertragsmenge) zu 2.051 Euro pro Tonne erweitert. Für die verbleibenden, unbesicherten 30% berechnet sich auf Basis des durchschnittlichen Marktpreises der Londoner Metallbörse für 2017 von EUR 2.572, ein durchschnittlicher Zinkpreis von 2.207 EUR pro Tonne. Für die Jahre 2019 und 2020 hat Befesa jeweils 92kt zu 2.306 EUR bzw. 2.245 EUR pro Tonne abgesichert.

Strategischer Ausblick

2018 wird ein Übergangsjahr für Befesa. Im Fokus des Managements wird die Umsetzung weiterer geplanter Maßnahmen zur Förderung des organischen Wachstums stehen. Ziel ist es, die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens auch in 2019 und den Folgejahren fortzuführen. Im Steel Dust Service-Segment sind der Kapazitätsausbau am Standort in der Türkei und der Präsenzausbau in Asien, mit Inbetriebnahme einer Waschanlage für Wälzoxide in Südkorea geplant. Im Segment für Aluminium Salt Slag Services konzentriert sich Befesa auf die Modernisierung der Hochöfen in den Werken Barcelona und Bilbao sowie den Kapazitätsausbau im Werk Hannover.

Aktuell (19.02.2018 / 08:03 Uhr) notieren die Aktien der Befesa S.A. im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +0,60 EUR (+1,56 %) bei 39,10 EUR.


Chart: Befesa S.A. | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: LU1704650164

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