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Die Lotto24 AG (ISIN: DE000LTT0243) hat im abgelaufenen Jahr auf Basis der vorläufigen Zahlen ein starkes Wachstum verzeichnet.

Dabei konnte der private Anbieter von staatlich lizensierten Lotterien den Umsatz, die Kundenzahl und auch den eigenen Anteil am deutschen Markt für Online-Lotterie deutlich steigern.

Zudem legte die Aktie in 2015 mit +54,72% eine starke Performance hin. Anleger nutzen die Zahlen im heutigen Handel aber zunächst für Gewinnmitnahmen. Die Aktie verliert bis zum Mittag -2,17% und notiert derzeit bei knapp 4,11 EUR.


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Lotto24 steigert Marktanteil auf 26%

Das Online-Gesamtvolumen von staatlichen und privaten lizensierten Anbietern von Lotterien in Deutschland wies 2015 ein erhebliches Wachstum von +33% auf. Das zusammengefasste Transaktionsvolumen stieg von 390 Mio. EUR auf 520 Mio. EUR. Diese Zahlen des „Deutschen Lotto und Totoblocks“ und des „Deutschen Lottoverbands bestätigen den Trend, dass auch im Bereich der staatlich lizensierten Lotterie immer mehr Kunden online Spielscheine abgeben.

Lotto24 konnte von dieser Entwicklung ganz besonders profitieren. So wuchs das Transaktionsvolumen des Unternehmens von 81,7 Mio. EUR (2014) auf 136,3 Mio. EUR um +67,32%  noch wesentlich stärker als der Gesamtmarkt an.

Der Anteil von Lotto24 am gesamten Online-Lotteriemarkt beträgt nun 26%, im letzten Jahr lag er noch bei 21%. Damit gelang es den Hamburgern, ihre Marktführerschaft in Deutschland noch weiter auszubauen.


Höherer Umsatz und niedrigere Kosten reduzieren Jahresfehlbetrag

Diese positive Entwicklung führte am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres zu einem signifikanten Umsatzsprung. Das Unternehmen aus Hamburg steigerte den Umsatz auf Grundlage der vorläufigen Zahlen von 7,7 Mio. EUR im Vorjahr auf nunmehr 13,7 Mio. EUR um 75,21%. Die Bruttomarge konnte dabei um 0,4% auf 9,9% verbessert werden.

Im Weiteren konnte Lotto24 im letzten Jahr aufgrund von Jackpot-Effekten bei den Lotterien 6aus49 und EuroJackpot sowie durch erhöhte Marketingaufwendungen +27,11% mehr Neukunden gewinnen. Waren es in 2014 noch 284.000, so lag die Zahl der Neukunden in 2015 bei 361.000. Damit wuchs die Kundenbasis von 521.000 auf 883.000 an.

Auch beim Periodenergebnis konnte Lotto24 den Verlust von 16 Mio. EUR im Vorjahr deutlich auf 10,8 Mio. EUR verringern. Verantwortlich dafür war neben dem höheren Umsatz insbesondere die Senkung der Kosten bei der Gewinnung neuer Kunden. Der Cost per Lead (CPL) wurde von 45,16 (2014) auf 32,99 EUR verbessert. Auf die neu geworbenen Kunden bezogen, ergibt sich eine Verbesserung von 4,39 Mio. EUR im Vergleich zum CPL aus 2014.


Aktie erreicht im neuen Jahr auch ein neues 52-Wochenhoch 

Die Aktie von Lotto24 beendete das Börsenjahr 2014 bei einem Kurs von 2,65 EUR. Im Laufe des letzten Jahres stieg sie, getrieben von guten fundamentalen Daten, deutlich an. Erst gestern erreichte sie bei einem Kurs von 4,34 EUR ein neues 52-Wochenhoch. Damit performte das Papier im genannten Zeitraum +63,77%.

Wie schon erwähnt, kam es heute Morgen nach Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen zu Gewinnmitnahmen, so dass die Aktie aktuell mit -2,17% im Minus steht. Aufgrund der zuletzt gesehenen Entwicklung ist aber davon auszugehen, dass Lotto24 seinen Wachstumskurs auch weiterhin wird fortsetzen können. Der Trend, dass immer mehr Lottospieler ihre Spielscheine online abgeben und der solide Ausbau der Marktführerschaft im Online-Geschäft seitens Lotto24 dürften der Aktie somit auch für 2016 Auftrieb verleihen.

Lotto24 geht zwar davon aus, dass 2016 mit geringeren Jackpot-Effekten zu rechnen ist und somit die Anzahl der Neukunden sich wieder deutlich verringern wird. Nichtsdestotrotz erwartet das Unternehmen jedoch eine Steigerung des Transaktionsvolumens in der Spanne von 25-30%, d.h. in Höhe von 170,38 Mio. EUR bis 177,19 Mio. EUR.  Ferner soll der Fehlbetrag im laufenden Geschäftsjahr erneut wesentlich verringert werden.

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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