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Die Restaurantkette Vapiano SE hat heute in einer Meldung die Preisspanne für die Zeichnung ihrer Aktien im Zuge des avisierten IPOs im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse bekannt gegeben.

CEO Jochen Haffmann äußerte sich zum geplanten Börsengang weiterhin zuversichtlich: „In den vergangenen Jahren ist Vapiano als privates Unternehmen sehr erfolgreich gewachsen. Der Zugang zum Kapitalmarkt ist der richtige Schritt und wird unsere Wachstums- und Innovationspläne unterstützen. Wir freuen uns darauf, unsere Wachstumsgeschichte als börsennotiertes Unternehmen fortzuschreiben.

Das Bonner Unternehmen, das im Geschäftsfeld der Systemgastronomie im wachsenden Fast-Casual-Dining-Segment (FCD) tätig ist, will den erwarteten Erlös aus dem IPO insbesondere für die geplante Expansion seiner Restaurants bis Ende 2020 nutzen. 10 Mio. EUR sollen indes für die Begleichung eines nachrangingen Gesellschafter-Darlehens fließen.


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Vapiano rechnet mit Emissionserlös von rund 85 Mio. EUR

Vapiano will in dem noch nicht feststehenden Angebotszeitraum 4.047.620 neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung in einer Spanne von 21 EUR bis 27 EUR anbieten und platzieren. Damit würden dem Unternehmen bei vollständiger Platzierung zwischen 85 Mio. EUR und  rund 109 Mio. EUR an frischem Kapital zufließen. Die Markkapitalisierung bei Börsengang läge in diesem Fall dementsprechend zwischen ca. 512 Mio. EUR und 634 Mio. EUR. Die Angebotsfrist soll einen Tag nach der noch ausstehenden Bewilligung des Wertpapierprospekts durch die BaFin beginnen.

Neben den neuen Aktien wollen außerdem die Altaktionäre VAP Leipzig GmbH & Co. KG sowie die Holding Exchange Bio GmbH bis zu 3.533.123 Aktien für das IPO bereitstellen. Darüber hinaus wollen sie zudem 758.074 Aktien im Rahmen einer Mehrzuteilung (Greenshoe) zur Verfügung stellen. Die beiden Altaktionäre könnten so bis zu knapp 116 Mio. EUR aus dem Verkauf ihrer Aktien einnehmen.

Bei Vollplatzierung aller angebotenen Aktien, inklusive Mehrzuteilung, könnte der Börsengang von Vapiano somit insgesamt einen Gesamtbruttoerlös zwischen 175 Mio. EUR und etwa 225 Mio. EUR einspielen.


Streubesitz von über 30% nach IPO möglich

Sollte Vapiano einen erfolgreichen Börsengang hinlegen und alle angebotenen Aktien platzieren können, so würde der Streubesitz nach dem IPO bei mehr als 30% liegen.

Aktuell ist die Myfair Vermögensverwaltung SE mit rund 44% größter Aktionär. Der Gründer Gregor Gerlach ist über die VAP Leipzig GmbH & Co. KG mit 30% beteiligt. Hans-Joachim und Gisa Sander besitzen über die Holding Exchange Bio GmbH einen Anteil von 25% an Vapiano. Das Management hingegen hält weniger als 1% der Aktien am Grundkapital.


145 neue Restaurants bis Ende 2020 geplant

Ausgehend von einem Börsenerlös aus der Platzierung der neuen Aktien in Höhe von 85 Mio. EUR will Vapiano die Anzahl seiner Restaurants bis Ende 2020 von jetzt 185 auf 330 aufstocken.

Aktuell ist man mit seinen Restaurants in 30 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. Wie das Unternehmen selbst angibt, rechnet man im FCD-Segment in den kommenden drei Jahren mit einem jährlichen Wachstum (CAGR) von rund 10%. 2020 soll das geschätzte Volumen des Markts weltweit bei rund 177 Mrd. EUR liegen.

Davon will Vapiano weiterhin profitieren: Seit Eröffnung des ersten Restaurants 2002 in Hamburg konnte man das eigene Filialsystem deutlich ausbauen. Wie es in der ersten Meldung zum geplanten Börsengang vom 31. Mai 2017 heißt, hat man im letzten Jahr rund 40 Mio. Gäste in seinen Restaurants begrüßen können. Diese Anzahl würde sich mit dem Ausbau des Filialnetzes voraussichtlich stark erhöhen.


Umsatz und Ergebnis zuletzt verbessert

Wie der News vom 31. Mai weiterhin zu entnehmen ist, schaffte es Vapiano, die Umsatzerlöse im Zeitraum 2014 bis 2016 von 151,8 Mio. EUR um knapp +64% auf 248,6 Mio. EUR zu steigern.

Der Gesamtumsatzerlös, der die Corporate Restaurants, Franchise Restaurants sowie die konsolidierten und nicht konsolidierten Joint-Venture-Restaurants mit umfasst, stieg jährlich um ca. 8,7% auf insgesamt 460,4 Mio. EUR.

Das bereinigte EBITDA (abzgl. Voreröffnungskosten) verbesserte sich indes binnen zwei Jahre von 23,4 Mio. EUR (2014) um über +22% auf 28,6 Mio. EUR (2016).  

 

Mit Material von Vapiano SE

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