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Die Voltabox AG, eine Tochtergesellschaft des börsennotierten Automobilzulieferers paragon AG (ISIN: DE0005558696), will noch im Herbst 2017 an die Börse gehen.

Wie der Spezialist für Lithium-Ionen-Batterien aus Delbrück letzte Woche Montag (11.September 2017) mitteilte, plant man in Kürze den Börsengang im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

Wenngleich das Datum der Bekanntgabe einem eher an „Katastrophe“ denken lässt, hat das geplante IPO unseres Erachtens jedoch gute Chancen, ein ausgesprochener Erfolg zu werden. Denn „Elektromobilität“ ist mehr denn je, eines der großen Zukunftsthemen. Gute Produkte und Lösungen sind gefragt, insbesondere was die Batterien angeht. Und genau in diesem Bereich ist Volatbox mit seinen Batteriesystemen auf Lithium-Ionen-Basis erfolgreich tätig.

Zudem scheint das Geschäft beim Spin-off von paragon gut zu laufen. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und für die nächsten zwei Jahre erwartet das Unternehmen ein äußerst starkes Umsatzwachstum.


Erlöse sollen in den Ausbau der Marktposition fließen

Wie Voltabox weiter ausgeführt hat, will man mit dem avisierten Gang an die Börse vor allem den Ausbau des Geschäfts vorantreiben. Im Mittelpunkt stehen hier insbesondere die Weiterentwicklung der Produkte und der Ausbau der Produktionskapazitäten.
Aber auch das Wachstum durch Akquisitionen soll eine Option darstellen. Hier will man mittels der Erlöse aus dem IPO die finanzielle Flexibilität steigern, um etwaige Gelegenheiten in Zukunft optimal nutzen zu können. Ein weiterer Teil der Einnahmen aus dem geplanten Börsengang sollen zudem zur Ablösung eines Gesellschafterdarlehens der Muttergesellschaft paragon verwendet werden.

Insgesamt hat Voltabox angekündigt, im Rahmen einer Kapitalerhöhung 5 Mio. neue Aktien auszugeben. Hinzu kommen noch 825.000 neue Aktien für eine Mehrzuteilungsoption (Green Shoe) sowie 500.000 Aktien aus dem Bestand der paragon AG. Nach dem IPO sollen sich ca. 40% der ausgegebenen Aktien in Streubesitz befinden. paragon will aber künftig langfristig Mehrheitsaktionär von Voltabox bleiben.


Ziel: Umsatzvervierfachung in zwei Jahren

CEO Jürgen PampelSelbstbewusst zeigt man sich bei Voltabox zudem in Sachen Umsatzziele. Das Management um Vorstandschef Jürgen Pampel (Bild links) sagt es gerade heraus: Innerhalb der kommenden zwei Jahre will man den Umsatz bis auf rund 100 Mio. EUR steigern. Das würde einer Vervierfachung auf Basis des erwarteten Umsatzes in 2017 entsprechen.

Für das laufende Jahr geht man derzeit von einem Umsatzanstieg von 14,5 Mio. EUR (2016) um +71,23 % auf 25 Mio. EUR aus. Zur Halbzeit hat Voltabox bereits 10,6 Mio. EUR erwirtschaftet (H1/2017). Dass die Ziele erreicht werden können, belegt das Auftragsbuch per Jahresmitte: "Unser weiteres Wachstum ist mit einem Auftragsbuch von derzeit gut 800 Millionen Euro vorgezeichnet. Allein in den kommenden zwei Jahren wollen wir unseren Umsatz vervierfachen. Dank unseres Baukastenprinzips ist unser Geschäftsmodell in hohem Maße skalierbar. Damit können wir sehr schnell neue und komplexe Anwendungen in margenträchtigen Spezialmärkten realisieren.", zeigt sich CEO Jürgen Pampel von einer positiven Geschäftsentwicklung überzeugt.

Auf Ergebnisseite ist ebenfalls eine deutlich positive Entwicklung zu erkennen. Hier stand im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 noch ein negatives EBIT von 3,7 Mio. EUR zu Buche. In 2017 nun soll ein positives EBIT herauskommen. Die Richtung stimmt hier jedenfalls auch.


Voltabox in drei Segmenten tätig

Das in 2014 aus der paragon ausgegliederte Unternehmen ist auf drei Bereiche fokussiert:

  1. Voltapower
  2. Voltaforce
  3. Voltamotion

Im ersten Bereich Voltapower vereinigt Voltabox das Geschäft mit den Batteriesystemen für den industriellen Einsatz. Die Batterien kommen hier in Gabelstaplern, Bergbaufahrzeugen, Oberleitungsbussen für den öffentlichen Personennahverkehr und fahrerlosen Transportsystemen zum Einsatz.

Im Segment Voltaforce konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung und die Herstellung von hochwertigen Lithium-Ionen-Batterien für den Massenmarkt. Sie finden beispielsweise Verwendung als Starterbatterien für Hochleistungs-Motorräder oder Sportwagen.

Die Sparte Voltamotion hingegen umfasst aktuell das Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum (F&E) in Aachen, wo man derzeit an elektrischen Antriebssystemen arbeitet, mit denen man sich später als Komplettanbieter positionieren will. Wie es heißt, sollen die Voltamotion-Produkte ab dem Jahr 2018 auf den Markt gebracht werden.


Voltabox ist gut positioniert

Voltabox zeigt sich heute bereits gut positioniert und zu ihrem Kundenklientel zählen bereits namhafte Unternehmen wie z.B. BMW, KUKA, Kiepe Electric (Knorr Bremse), Triathlon Batterien und Komatsu Mining. Erst Anfang September 2017 sicherte man sich einen Folgeauftrag von Kiepe Electric.

Sicher kein Zufall, dass man solche Kunden überzeugen konnte. Denn die paragon-Tochter ist gleich in vierfacher Hinsicht gut aufgestellt:

  1. Voltabox verfügt im Bereich der leistungsstarken Batteriesysteme über einen technologischen Vorsprung, den sich das Unternehmen mittels eines starken Fokus auf F &E weiter sichert.
  2. Voltabox bietet eine schnelle und kosteneffiziente Entwicklung und Produktion auf Basis eines Baukastenprinzips. Damit kann das Unternehmen zügig neue und komplexe Anwendungen umsetzen und ausliefern.
  3. Voltabox berücksichtigt in sehr starkem Maße den Einsatzzweck beim Kunden und schafft für die jeweilige Anwendung die optimale Lösung. Auf diese Weise entsteht Mehrwert dieKunden.
  4. Voltabox produziert kostengünstig und zuverlässig in Serie. Die Batteriesysteme werden in Delbrück (Deutschland) und Austin (USA) hochautomatisiert hergestellt.

 

Mit Material von Voltabox AG

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005558696

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