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tecdax news nebenwerte magazin13.11.2018 - Die 1&1 Drillisch AG (ISIN: DE0005545503) hat ihren Wachstumskurs in den ersten neun Monaten 2018 fortgesetzt. Die Gesellschaft konnte den Kundenbestand, den Umsatz sowie die operativen Ergebniskennzahlen weiter steigern.

In den ersten neun Monaten 2018 hat 1&1 Drillisch weiter verstärkt in neue Kundenverträge sowie den Erhalt und die Wertsteigerung bestehender Kundenbeziehungen und damit in nachhaltiges Ertragswachstum investiert. So stieg die Zahl der Kundenverträge in den ersten neun Monaten um 690.000 auf 13,33 Mio. Verträge (31.12.2017: 12,64 Millionen). Dabei konnte im Mobile Internet-Geschäft die Anzahl der Vertragskunden um 630.000 auf 8,93 Mio. gesteigert werden (31.12.2017: 8,30 Millionen) und DSL-Anschlüsse legten um 60.000 auf 4,40 Mio. zu (31.12.2017: 4,34 Millionen).

Die Umsatz- und Ergebniszahlen sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geprägt durch die erstmalige Konsolidierung von Drillisch sowie durch positive Umstellungseffekte aus der erstmaligen Bilanzierung gemäß IFRS 15 (Vorjahr: IAS 18). Gegenläufig gibt es die erwarteten Ergebnisbelastungen aus dem Vertragswachstum sowie dem verstärktem Smartphone-Einsatz bei Neu- und Bestandskunden (keine oder nur geringe Einmalzahlung der Kunden bei Vertragsabschluss und Rückfluss über höhere Tarifpreise während der Vertragslaufzeit). Dabei machen sich die IFRS 15 Effekte positiv beim Umsatz (+202,2 Mio. EUR) bemerkbar während sich bei den Ergebniskennzahlen die IFRS 15 Effekte und die Aufwendungen für den verstärkten Smartphone-Einsatz nahezu ausgleichen.

Erstmalige Konsolidierung von Drillisch

Konkret ist der Berichts-Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,992 Mrd. EUR (alte Bilanzierung nach IAS 18) um 36,5 % auf 2,719 Mrd. EUR gemäß IFRS 15 gestiegen. Bei einer Pro-Forma-Betrachtung (unter Einbeziehung von Drillisch im Vorjahr) legte der Umsatz von 2,413 Mrd. EUR (alte Bilanzierung nach IAS 18) um 12,7 % auf 2,719 Mrd. EUR gemäß IFRS 15 zu.

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Das ausgewiesene Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 352,7 Mio. EUR (alte Bilanzierung nach IAS 18) um 48,8 % auf 524,8 Mio. EUR gemäß IFRS 15. Bei einer Pro-Forma-Betrachtung unter Einbeziehung von Drillisch im Vorjahr legte das EBITDA von 452,2 Mio. EUR (alte Bilanzierung nach IAS 18) um 16,1 % auf 524,8 Mio. EUR gemäß IFRS 15 zu. Den darin enthaltenen, zunächst positiven Effekten aus der Umstellung auf IFRS 15 in Höhe von insgesamt 198,9 Mio. EUR stehen zusätzliche Investitionen vor allem durch den verstärkten Smartphone-Einsatz in gleicher Höhe gegenüber, so dass sich beides im Ergebnis ausgleicht und insoweit eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr gegeben ist. Außerdem sind im EBITDA der ersten neun Monate 2018 realisierte Synergien in Höhe von ca. 31,3 Mio. EUR sowie Einmalaufwendungen ("One-Offs") aus laufenden Integrationsprojekten in Höhe von 12,4 Mio. EUR enthalten.

EBIT über 400 Millionen

Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) stieg von 328,9 Mio. EUR (alte Bilanzierung nach IAS 18) um 24,4 % auf 409,1 Mio. EUR gemäß IFRS 15. Das im Vergleich zum EBITDA geringere prozentuale Wachstum resultiert aus gestiegenen Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen (sogenannte PPA-Abschreibungen) im Zusammenhang mit der in 2017 getätigten Übernahme von Drillisch.

"Unsere Umsatz- und Ergebniskennzahlen haben sich auch in den ersten 9 Monaten 2018 positiv entwickelt. Wir liegen im Plan, unsere Jahresziele zu erreichen", fasst Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender der 1&1 Drillisch AG, den bisherigen Geschäftsverlauf zusammen.

Aktuell (13.11.2018 / 11:11 Uhr) notieren die Aktien der 1&1 Drillisch AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,48 EUR (1,26 %) bei 38,48 EUR.


Chart: 1&1 Drillisch AG | Powered by GOYAX.de
 

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005545503

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