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Die Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) hat das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem soliden Umsatzwachstum abgeschlossen.

Der Umsatz stieg um 9,3 Prozent auf 1.189,9 Mio. Euro. Die EBIT-Marge konnte gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden.

Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG, kommentiert das Ergebnis: "Wir haben weitere Marktanteile gewonnen und den oberen Rand unserer Prognose von 1.150 - 1.200 Mio. Euro Umsatz erreicht. Sehr zufrieden sind wir mit dem stetig steigenden Anteil fallzahlenabhängiger Umsätze, die im abgeschlossenen Geschäftsjahr bereits 33 Prozent unseres gesamten Umsatzes ausmachten. Zudem konnten wir erneut wesentliche Innovationen in den Markt einführen."

Höchste Wachstumsrate in der strategischen Geschäftseinheit Ophthalmic Devices - Beiträge aus allen Teilbereichen

Insgesamt erwirtschaftete die strategische Geschäftseinheit (Strategic Business Unit, SBU) Ophthalmic Devices einen Umsatz von 880,5 Mio. Euro (Vorjahr: 791,9 Mio. Euro), was einem Wachstum von 11,2 Prozent entspricht. Zuwächse wurden hierbei in allen Teilbereichen erzielt. Insbesondere das Geschäft mit Refraktiven Lasern entwickelte sich wie in den Vorjahren sehr dynamisch, jedoch erzielten auch die Geräte und Verbrauchsmaterialien für die Kataraktchirurgie sowie das Produktportfolio der Diagnostik ebenfalls gute Beiträge zum Umsatzwachstum. Das Umsatzwachstum der SBU Microsurgery lag bei 4,4 Prozent - der Umsatz erreichte 309,4 Mio. Euro gegenüber 296,5 Mio. Euro im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2016/17 wurde eine Vielzahl signifikanter Innovationen in den Markt eingeführt.

Asien/Pazifik erneut größte Berichtsregion, beschleunigtes Wachstum in Americas

Eine erneut sehr dynamische Entwicklung in Asien/Pazifik stärkte die Position dieser Berichtsregion als größte umsatzstärkste Region. Der Umsatz lag mit 448,2 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 381,7 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 17,4 Prozent. Ein Großteil des Zuwachses kam aus dem chinesischen Markt sowie aus Indien, Südostasien und Südkorea.

In der Region EMEA konnte ein Umsatzanstieg um 3,0 Prozent auf 363,4 Mio. Euro (Vorjahr: 352,7 Mio. Euro) erzielt werden. Das Geschäft in den europäischen Kernmärkten entwickelte sich weitestgehend stabil; Rückgänge waren in Großbritannien und in Teilen Südeuropas zu verzeichnen.

Der Umsatz in der Region Americas stieg um 6,8 Prozent auf 378,2 Mio. Euro (Vorjahr: 354,0 Mio. Euro). Die USA entwickelten sich positiv, aber auch in Südamerika gelang ein Zuwachs innerhalb des Berichtszeitraums, sodass sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr beschleunigte.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich mit 180,8 Mio. Euro (Vorjahr: 154,3 Mio. Euro) positiv. Hierin enthalten ist ein positiver Sondereffekt aus einem Asset-Verkauf am Standort in Ontario in Höhe von rund 7,5 Mio. Euro, über den bereits im ersten Quartal 2016/17 berichtet wurde. Die EBIT-Marge lag bei 15,2 Prozent (Vorjahr: 14,2 Prozent). Die um Sondereffekte bereinigte EBIT-Marge erreichte einen Wert von 14,8 Prozent (Vorjahr: 14,7 Prozent).

Der Gewinn pro Aktie (EPS) legte mit 1,57 Euro gegenüber dem Vorjahreswert von 1,21 Euro deutlich zu. Hierzu trug der operative Gewinnanstieg ebenso bei wie positive Ergebnisse aus Währungssicherungsgeschäften, denen im Vorjahr noch Belastungen gegenübergestanden hatten.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 setzt sich Carl Zeiss Meditec erneut ambitionierte Ziele. Insbesondere aufgrund der positiven Umsatzentwicklung, des verbesserten Produktmix und des gestiegenen Anteils fallzahlenabhängiger Umsätze, erwartet die Carl Zeiss Meditec AG im Geschäftsjahr 2017/18 wie auch mittelfristig eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 14 und 16 Prozent.

Aktuell (08.12.2017 / 11:27 Uhr) notieren die Aktien der Carl Zeiss Meditec AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,73 EUR (+1,42 %) bei 52,20 EUR.


Chart: Carl Zeiss Meditec AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE0005313704

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