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Es ist schon erstaunlich, über welche Marktmacht die Analysten von Goldman Sachs noch immer am deutschen Aktienmarkt verfügen.

Am heutigen Dienstag schickte Analyst Manuel Losa die Nordex Aktie rund sieben Prozent auf Talfahrt. Er stufte Nordex von neutral auf sell ab. Seine Begründung in der Kurzversion: Die Schwäche auf dem deutschen Markt sorgt in den Jahren 2018 bis 2020 für geringere Gewinne, als sie Losa bislang erwartet hatte. Sein Fazit: Er kürzte das das Kursziel von 12 auf 8 Euro.

Immerhin scheint sich die gebeutelte Aktie aber im Bereich von 10 Euro stabilisieren zu können, sie notiert am Mittag immerhin noch bei 10,15 Euro. Das Goldman-Kursziel liegt allerdings sogar noch recht deutlich unter dem Tief vom September, als der Wert bis auf 9,50 Euro abtauchte.

Was überrascht, ist vor allem der Zeitpunkt der Goldman-Veröffentlichung. Denn Nordex hat schon geraume Zeit erhebliche Probleme, weshalb die Aktie auf Jahressicht rund 60 Prozent verloren hat. Diese Probleme waren auch schon bei den jüngsten Quartalszahlen mehrfach ablesbar.

Es stellt sich daher die Frage, warum Goldman gerade jetzt nochmal nachlegt und seine Prognose senkt. Viele andere Analysten waren hier viel früher dran.

Einige Beispiele: Am 1. September senkte die Deutsche Bank, am 7. September Warburg und am 22. September HSBC ihre Schätzungen und ihre Kursziele. Hat also der Goldman-Analyst geschlafen oder war er vielleicht im Urlaub?

Nach unserer Einschätzung hat Nordex tatsächlich in den vergangenen Jahren den Mund zu voll genommen und daher falsche Hoffnungen am Kapitalmarkt geweckt.

Diese Zeiten gehören aber der Vergangenheit an, erst Anfang September hatte das Management die Prognosen entsprechend angepasst und auf Risiken hingewiesen.

 

Lesen Sie den ganzen Artikel von Gastautor Wolfgang Raum zur Nordex SE auf www.plusvisionen.de weiter. 

 

Nordex SE
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Wolfgang Raum | PlusvisionenWolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins Capital, die Capital Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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