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Der TECDAX verzeichnet in den ersten fünf Monaten des Börsenjahres 2016 einen deutlichen Verlust von -7,39% .

Mit  1.830,74 Punkten beendete der deutsche Technologie-Index seinerzeit das Börsenjahr 2015. Gestern schloss er im Handel mit 1.695,54 Punkten. Trotzalledem erzielten noch elf der 30 zugehörigen Index-Werte eine positive Performance. 


Aixtron, SLM Solution und Software AG legen mehr als 30% zu

Es sind bisher nicht die Top-Performer aus dem letzten Jahr wie ADVA Optical, SMA Solar, GFT Technologies, Sartorius oder Nordex, die im Verlaufe dieses Jahres die ganz großen Kursanstiege vollzogen. Ganz im Gegenteil, ADVA Optical und GFT Technologies finden sich derzeit am absolut unteren Ende der Performance-Rangliste des TECDAX wieder.

An der Spitze des Index findet man unterdessen den Verlierer des Börsenjahrs 2015: Aixtron SE (ISIN: DE000A0WMPJ6). Der Hersteller von Beschichtungsanlagen für die Halbleiterindustrie konnte nach dem heftigen Absturz Mitte Februar endlcih einen Turnaround vollziehen. Geholfen haben dabei vor allem die Übernahmegerüchte Ende März, die am 23. Mai durch eine Übernahmeofferte seitens des chinesischen Investor Fujian Grand Chip Investment Fund LP untermauert wurden. Die Chinesen wollen Aixtron-Aktionären demnach 6 EUR je Aktie in bar zahlen. Die Aktie stieg bis gestern auf 5,67 EUR und legte damit in diesem Jahr bisher um +36,89 EUR zu.

 

 


Chart: Aixtron SE | Powered by GOYAX.de

 

Auf Rang zwei schaffte es die SLM Solutions Group AG (ISIN: DE000A111338) mit einem Plus von +33,42%. Der Lübecker Hersteller von 3D-Metalldruckern überzeugte Anleger Ende Februar mit den vorläufigen Zahlen für 2015. Zudem wurde Anfang März bekannt, dass das Unternehmen in den TECDAX aufsteigt. Bis April ging es daraufhin steil bergauf. Zuletzt vermeldete SLM Solution am 12. Mai die Zahlen für das erste Quartal 2016 und bestätigte mit einem weiteren starken Umsatzzuwachs die positiven Wachstumsaussichten.

 

 


Chart: SLM Solutions Group AG | Powered by GOYAX.de
 

 

Auf den weiteren Rängen folgen dann die Software AG (ISIN: DE0003304002), der Spezialist für Infrastruktursoftware aus Darmstadt, mit einer Performance von +30,22%, der Medizintechnik-Anbieter Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) aus Jena mit einem Plus von +22,87% und der eHealth-Spezialist CompuGroup Medical AG (ISIN: DE0005437305) mit einem Kurszuwachs von +17,26%.


Siltronic und GFT Technologies mit mehr als -30%  

Zu den großen Verlierern in diesem Jahr zählen bis dato ganz ohne Zweifel die Siltronic AG (ISIN: DE000WAF3001) und die GFT Technologies SE (ISIN: DE0005800601). Die Aktienkurse beider Unternehmen haben jeweils mehr als -30% verloren.

Siltronic erlitt dabei vor allem in den ersten beiden Monaten des Jahres Schiffsbruch. Die Aktie rutschte im Januar zunächst von über 22 EUR auf ein Kursniveau von 16 EUR. Mit den vorläufigen Zahlen für 2015 Anfang Februar wurde der Abwärtstrend dann noch durch die ausgegebene Prognose, welche einen „gemäßigten Geschäftsverlauf“ für das erste Halbjahr 2016 beinhaltete, verstärkt. Daraufhin fiel der Aktienkurs auf Schlusskursbasis noch einmal bis auf ein Tief von 12,30 EUR. In den Monaten danach erholte sich das Papier wieder und erzielte mit gestrigem Schlusskurs seit Anfang des Jahres eine negative Performance von -34,31%.

 

 


Chart: Siltronic AG | Powered by GOYAX.de
 

 

Nur unwesentlich besser lief das Jahr bisher für die Aktie von GFT Technologies. Hatte das Papier im letzten Börsenjahr noch mit einem Plus von über +150% geglänzt, so steht in den ersten fünf Monaten des neuen Jahres ein satter Kursrückgang von -32,55% zu Buche. Vor allem zu Beginn des Jahres büßte der Top3-Performer aus 2015 stark ein. Gewinnmitnahmen dürften im unsicheren Börsenumfeld des Januar und Februar der Auslöser für den Kursrückgang gewesen sein. Darüber hinaus konnte GFT Technologies Anfang März mit dem moderaten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 Anleger nicht überzeugen, in die Aktie zurückzukehren.

 


Chart: GFT Technologies SE | Powered by GOYAX.de
 

Die weiteren Verliererplätze belegen das Biotech-Unternehmen Quiagen N.V. (ISIN: NL0000240000) mit einem Minus von 22,69%, der Telekommunikations-Anbieter Freenet AG (ISIN: DE000A0Z2ZZ5) mit -21,38% und der international führende Anbieter von Telekommunikations-Infrastrukturlösungen ADVA Optical Networking SE (ISIN: DE0005103006) mit -20,23%.  

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Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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