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Der Windanlagen-Hersteller Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554) hat sich einen großen Folgeauftrag mit Taaleritehdas in Finnland gesichert.

Der zweite Rahmenvertrag mit dem finnischen Vermögensverwalter beinhaltet die Lieferung von Anlagen für sechs Windparkprojekte auf Sicht der nächsten zwei Jahre. Zudem meldete Nordex im Januar bereits zwei Aufträge aus Irland und aus der Türkei. Die Aktie blieb in den vergangenen Wochen dennoch im Korrekturmodus.


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Auftragslage bleibt zum Start ins Jahr 2016 positiv

Der heute gemeldete Großauftrag aus Finnland bestätigt, dass Nordex auch weiterhin gut im Geschäft ist. Nachdem mit Taaleritehdas bereits in 2012 ein Vertrag über die Lieferung von 36 Anlagen des Typs N117/2400 geschlossen wurde, folgte nun ein weiterer und umfangreicherer Auftrag.

Insgesamt sollen 72 Turbinen des Typs N131/3000 für sechs verschiedene Windparks geliefert werden. Der Gesamtauftrag umfasst ein Volumen von 216 MW. Nordex profitierte bei der Auftragsvergabe vor allem von seinem Anti-Icing-System, das die Leistung der Anlagen in Kälteregionen aufgrund von geringeren Stillstandzeiten um bis zu 10% steigern kann.

Die ersten 17 Anlagen mit einem Volumen von 51 MW für die Windparks „Limakko“ und „Kantti“ sollen noch in diesem Jahr geliefert und installiert werden.

Schon in der vorletzten und letzten Woche vermeldete Nordex bereits jeweils einen Auftrag. Für den Bau des 35 MW-Windparks „Glencarbry“ (Irland) in der Nähe von Hollyford wird man voraussichtlich im Oktober dieses Jahres fünf Anlagen des Typs N90/2500 und sieben des Typs N100/3300 liefern. Zudem sicherte sich Nordex einen Premium Service Vertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren zur Wartung der Anlagen. Insgesamt erhöht man damit die installierte Leistung in Irland auf über 700 MW.

Darüber hinaus hat Nordex vom türkischen Bestandskunden Bilgin Enerji Aufträge für vier weitere Projekte erhalten. Die 33 bestellten Anlagen haben ein Gesamtvolumen von 100 MW. Fünf Anlagen des Typs N100/3300 sind für den Windpark „Badirma“ im Westen der Türkei vorgesehen. Je zehn Anlagen des Typs N117/3000 werden für zwei Projekten im westlichen Anatolien geliefert. Im März sollen die ersten zehn zunächst im Windpark „Bergama“ errichtet werden, im Juli folgt dann der Bau weiterer zehn Anlagen für den Windpark „Soma“. Für das vierte Projekt „Mazi“ in Izmir liefert Nordex im November dann noch acht Anlagen des Typs N117/3000.


Nordex-Aktie korrigiert seit dem Erreichen des Mehrjahreshochs deutlich

Die Aktie des TECDAX-Unternehmens aus Hamburg stieg im Verlaufe des vergangenen Jahres von 15,14 EUR bis Mitte Dezember auf ein Mehrjahreshoch bei 33,90 EUR und erreichte damit in der Spitze eine Performance von knapp +124%. Der Titel gehörte damit zu den großen Gewinnern im TECDAX.

Im Sog der fallenden Börsen entschieden sich Anleger zuletzt aber offensichtlich für Gewinnmitnahmen. Die Aktie verlor vom Mehrjahreshoch ausgehend bis gestern -16,79%.

Trotz der zwei vermeldeten Aufträge in Irland und der Türkei schaffte es das Papier nicht, die Korrektur zu beenden und wieder in die Aufwärtsbewegung zu gelangen. Auch im heutigen Handel weist die Aktie von Nordex bisher lediglich ein Tagesplus von +0,66% auf. Angesichts des neuerlichen Großauftrags aus Finnland ist dieser moderate Anstieg als eher enttäuschend zu sehen.

Schaut man auf die letzten Empfehlungen und Kursziele der Analysten, so wird klar, dass es bei der Frage, wie es nun mit der Nordex-Aktie weitergeht, keine einhellige Meinung herrscht. Goldman Sachs beispielsweise hat mit einem Kursziel von 42 EUR im Januar eine klare Kaufempfehlung für die Aktie ausgesprochen, ebenso die Commerzbank, die das Kursziel bei 40 EUR sieht. Warburg Research stufte das Papier mit einem Kursziel von 35 EUR hingegen mit „Halten“ ein und BNP Paribas gab für den Titel bei deren erstem Coverage gar eine Verkaufsempfehlung mit einem Kursziel von nur 25 EUR. BNP Paribas begründete dies mit der bereits hohen Bewertung des Titels.

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Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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