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Die Capital Stage AG (ISIN: DE0006095003) hat die Ergebnisprognose im Rahmen der vorläufigen Zahlen für die ersten neun Monate des Jahres erhöht.

Operativ stehen alle Signale weiterhin auf „grün“, so dass der Solar- und Windparkprojektierer aus Hamburg weiterhin positive Aussichten gibt. Zudem teilte das Unternehmen heute in einer Meldung mit, dass man sich von der Schweizer Finanzbeteiligung Helvetic Energy GmbH trennen und diese veräußern wird. Damit konzentriert man sich künftig ausschließlich auf das Kerngeschäft.

"Grün" reagierte auch die Aktie auf die Anhebung der Prognose und auf die vorläufigen Zahlen. Im heutigen Xetra-Handel legte sie bis zum Mittag um 3,58% auf 9,00 EUR zu. Seit Jahresanfang stieg das Papier gar um über 87% an.


Ergebnisprognose nochmals deutlich angehoben

Bei Capital Stage fließt nicht nur erneuerbarer Strom aus der immer stärker anwachsenden Anzahl an Solar- und Windparks, sondern auch die operativen Gewinne.

Im Juli hob das Unternehmen seine Prognose zuletzt an und das Q3 scheint offensichtlich auch sehr gut gelaufen zu sein, denn der Vorstand erhöhte die Ergebnisprognosen nochmals: Die EBITDA-Prognose um 6 Mio. EUR auf 86 Mio. EUR (+7,5%) und die EBIT-Prognose von 48 Mio. EUR auf 52 Mio. EUR (+8,33%).

Die Prognose für den operativen Cashflow wurde von 79 Mio. EUR auf 81 Mio. EUR angehoben. Auch beim Umsatz geht Capital Stage inzwischen von 110 Mio. EUR, statt der bisher 107,5 Mio. EUR aus. Bei den Umsatzzahlen ist zu beachten, dass der Umsatz der Helvetic Energy in Höhe von 7,5 Mio. EUR aufgrund des avisierten Verkaufs bereits heraus gerechnet wurde. Also nicht wundern, dass im Juli noch von einer Umsatzprognose von 115 Mio. EUR die Sprache war.

Es läuft jedenfalls noch besser als ohnehin schon erwartet. Auf 9-Monatssicht gesehen, ergibt sich auf Basis der vorläufigen Kennzahlen ein erheblicher Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

So steigerte Capital Stage den Umsatz von 60,8 Mio. EUR auf 94,4 Mio. EUR um 55%. Das EBIT verbesserte man gar um knapp 60% auf 53,5 Mio. EUR (9M 2014: 33,5 Mio. EUR). Der operative Cashflow legte um 26,65% auf 53,7 Mio. EUR zu (9M 2014: 42,4 Mio. EUR).

Der endgültige 9-Monatsbericht wird am 30. November veröffentlicht.


Aktie legt binnen drei Monate nochmals um knapp 14% zu

Die Anteilsscheine von Capital Stage haben sich seit Ende August noch einmal um 14% verteuert (Artikel: Capital Stage baut Bestandsportfolio weiter aus). Damit performte die Aktie in diesem Jahr bisher überdurchschnittlich gut. Wer die Aktie seit Jahresbeginn besitzt und in sein Depot schaut, kann sich momentan über eine grüne 87% freuen.

Bedenkt man, dass das Unternehmen weitere Akquisitionen auf dem Schirm hat, so sollen z.B. die restlichen finanziellen Mittel aus der strategischen Partnerschaft mit den Gothaer Versicherungen bis zum zweiten Quartal 2016 investiert werden, so dürfte die positive Entwicklung bei den Ergebniszahlen noch weiter fortgesetzt werden.

Es ist daher davon auszugehen, dass die Aktie bei stabilem Börsenumfeld noch zulegen kann. Zuletzt hatte die DZ Bank Anfang November im Zuge ihres ersten Coverage der Aktie das Kursziel auf 10,40 EUR festgelegt.

Was für eine Erfolgsgeschichte Capital Stage in den letzten Jahren bereits war, kann man der aktuellen Q4-Unternehmenspräsentation entnehmen. Es ist durchaus beeindruckend, wenn man sich die Compound Annual Growth Rate (CAGR), also die durchschnittlichen jährlichen Zuwachsraten, in Bezug auf Portfolioausbau und Umsatz, EBIT etc. ansieht.

Die Aktie konnte seit August 2011 den SDAX, RENIXX und den Öko DAX stets outperformen. Besonders seit Anfang dieses Jahres ging die Performanceschere deutlich auseinander.

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