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Der Wind- und Solarparkbetreiber Capital Stage AG (ISIN: DE0006095003) wächst weiterhin zweistellig und verfolgt damit erfolgreich seine Strategie des substanziellen Ausbaus des Bestandsportfolios.

Die Hamburger profitieren dabei insbesondere von der im November 2014 geschlossenen strategischen Partnerschaft mit der Gothaer Versicherung. Der Versicherungskonzern hatte der CSG IPP GmbH, einer 100-prozentigenn Tochter der Capital Stage, mittels Genussrechtskapital 150 Mio. EUR an Investitionskapital zugeführt.


Zukäufe lassen Umsatz, EBIT und operativen Cashflow zweistellig wachsen

Das Portfolio an Wind- und Solarparks konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres weiter ausgebaut werden. Infolgedessen steigerte man bereits im ersten Quartal den Umsatz um mehr als 60% auf 19,5 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresquartal, während das EBIT gar um knapp 88% auf 6,8 Mio. EUR verbessert werden konnte.

Eine Woche vor Veröffentlichung der Halbjahreszahlen (31. August 2015) verkündete man vorab, dass das Wachstum ungebrochen stark anhält. So ist der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres von 39,5 Mio. EUR (1. HJ 2014) auf 56,4 Mio. EUR angestiegen. Ein Plus von 42,79%. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg mit 40,1% ebenfalls deutlich auf nunmehr 27,6 Mio. EUR und der operative Cashflow verbesserte sich mit 22,8 Mio. EUR ebenfalls um deutliche 11,77%.


Deutlich verbesserte Jahreszahlen aufgrund des Wachstums erwartet

Bereits Ende Juli hatte Capital Stage seine Jahresprognose auf Grundlage der positiven Entwicklungen um nahezu 10% erhöht. Der Vorstand geht für 2015 seither von einem Umsatz von 115 Mio. EUR aus. Zuvor lagen die Erwartungen bei 105 Mio. EUR. Darüber hinaus wurde die Prognose für das EBIT von 43 Mio. EUR auf über 48 Mio. EUR angehoben.

Sollten diese Ziele erreicht werden, so läge der Umsatz im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 um 47,81% höher, während das EBIT um 43,33% verbessert werden würde. Der operative Cashflow wird mit 79 Mio. EUR 41,32% über dem des Vorjahres erwartet.   

Akquisitionen stehen weiter im Mittelpunkt

Nachdem Capital Stage bereits einige Akquisitionen unter Dach und Fach gebracht hat, soll bis Ende des Jahres auch noch die verbliebene Summe von den 150 Mio. EUR, welche die Gothaer Versicherung eingebracht hat, investiert werden. Zusammen mit den eigenen Mitteln, stehen dem Wind- und Solarparkbetreiber somit aktuell insgesamt noch rund 70 Mio. EUR an Investitionsmitteln zur Verfügung.

Laut Capital Stage ist die Pipeline für mögliche Akquisitionsziele auch noch prall gefüllt. Derzeit prüft das Unternehmen weitere potenzielle Investitionen in seinen Kernmärkten Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien.

Im Februar hatten die Hamburger mit der 90 Mio. EUR-Akquisition eines britischen Solarparkportfolios, bestehend aus sieben Solarparks mit einer Spitzenleistung von 53,4 MW, den Einstieg in den britischen Markt gemacht. Im April und Juli baute man das britische Geschäft durch den Kauf zweier Solarparks vom Euskirchener Projektentwickler F&S solar concept weiter aus.

Aber auch in Italien und Deutschland schlug Capital Stage zu: Im Juni erwarb das Unternehmen zunächst in Italien für 100 Mio. EUR neun Solarparks mit einer Spitzenleistung von insgesamt 29,1 MW. Im August kaufte man von der GP Joule, einem internationalen Kraftwerkprojektierer, einen 14 MW-Solarpark im Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt) für rund 17 Mio. EUR ab.

Aufwärtstrend wird vom organischen Wachstum bestätigt

Aktionäre der Capital Stage können sich seit zehn Monaten über einen überdurchschnittlichen Anstieg der Aktie freuen. Ausgehend vom 52-Wochentief im Oktober letzten Jahres bei 3,57 EUR stieg der Kurs bis Anfang August 2015 auf das 52-Wochenhoch bei 8,21 EUR. Nahezu 130% an Kursgewinn kamen so ins Depot der Aktionäre.

Und wie viel Zuspruch das Unternehmen von ihren Aktionären zuletzt bekam, verdeutlicht auch die Annahmequote im Rahmen der angebotenen Wahldividende: 80% betrug diese, d.h. vierfünftel der Aktionäre entschieden sich für einen Bezug der Dividende in Form von Aktien, statt sie sich bar auszahlen zu lassen. Nie zuvor wurde in Deutschland eine solch hohe Quote bei einer Wahldividende erzielt.

Nach den allgemeinen Turbulenzen an den Börsen rutschte die Aktie von Capital Stage zuletzt bis auf 7,23 EUR. Nach der Vorab-Meldung zu den Halbjahreszahlen legte sie heute zum Nachmittag bereits wieder um 9,19% zu und notiert derzeit bei 7,90 EUR.

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