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Die VTG Aktiengesellschaft (ISIN: DE000VTG9999), eines der führenden Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen in Europa,

setzt auch im dritten Quartal 2018 die erfolgreiche Entwicklung der Vormonate fort und steigert den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2018 um 3,4 Prozent auf 775,7 Mio. Euro (Vorjahr: 750,2 Mio. Euro). Das EBITDA verbessert sich trotz einiger negativer Sondereffekte um 2,0 Prozent von 250,7 Mio. Euro auf 255,8 Mio. Euro. Zu den zusätzlichen Belastungen gehören hohe Aufwendungen für die am 4. Oktober 2018 abgeschlossene Übernahme der Nacco-Gruppe sowie Rechts- und Beratungskosten, die im Zusammenhang mit dem öffentlichen Übernahmeangebot von Morgan Stanley Infrastructure entstanden. Bereinigt um diese einmaligen Aufwendungen steigt das EBITDA um 4,5 Prozent auf 264,8 Mio. Euro (Vorjahr: 253,3 Mio. Euro). Das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) liegt bei 1,44 Euro und damit 5,7 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert von 1,36 Euro.

"Umsatz und EBITDA des Konzerns knüpfen an die positive Entwicklung der vergangenen Monate an. Erfreulich ist zudem die erneut gestiegene Auslastung in der Waggonvermietung und das insgesamt starke Ergebnis des Geschäftsbereichs", so Dr. Heiko Fischer, Vorsitzender des Vorstands der VTG Aktiengesellschaft. "Mit dem erfolgreichen Abschluss der Nacco-Akquisition Anfang Oktober 2018 haben wir darüber hinaus einen wichtigen Meilenstein für den Konzern erreicht und die Grundlage dafür gelegt, unsere Markposition als größter privater Waggonvermieter in Europa langfristig zu stärken."

Umsatzverbesserung und gestiegene Auslastung im Geschäftsbereich Waggonvermietung

Der Geschäftsbereich Waggonvermietung setzte seinen positiven Trend der letzten Quartale fort. Dank einer höheren Auslastung und einer gestiegenen Flottengröße verbesserte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 von 386,0 Mio. Euro auf 413,5 Mio. Euro, was einer Steigerung von 7,1 Prozent entspricht. Die Auslastung im Kernmarkt Europa verbesserte sich in allen Wagensegmenten gegenüber dem Vorjahr, besonders bei Intermodalwagen. Die Nachfrage war so hoch, dass es in einigen Wagensegmenten vereinzelt zu Überhängen kam, die aber im vierten Quartal 2018 durch die Integration der Nacco-Flotte sowie durch Neubauwagen bedient werden können. Insgesamt hat die VTG in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 211,9 Mio. Euro in das operative Geschäft investiert (Vorjahr: 211,8 Mio. Euro). Über 95 Prozent davon entfielen auf den Geschäftsbereich Waggonvermietung. Die Auslastung der Gesamtflotte lag am Ende der ersten neun Monate 2018 mit 93,3 Prozent um 1,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres (92,1 Prozent) und um 0,3 Prozentpunkte über dem des Vorquartals. Aufgrund der verbesserten Nachfragesituation stieg das EBITDA um 6,9 Prozent auf 268,7 Mio. Euro (Vorjahr: 251,4 Mio. Euro).

Umsatzwachstum im Geschäftsbereich Tankcontainerlogistik - EBITDA in den Logistikeinheiten rückläufig

Der Geschäftsbereich Tankcontainerlogistik erzielte in den ersten neun Monaten 2018 mit 124,9 Mio. Euro ein Umsatzplus von 6,7 Prozent (Vorjahr: 117,0 Mio. Euro). Insbesondere die weiterhin gute Auslastung der chemischen Industrie in Europa führte zu steigenden Transportvolumina. Zudem entwickelten sich die Interkontinentalverkehre von und nach Asien erfreulich, während die Verkehre aus Nordamerika abnahmen. Das EBITDA lag nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei 5,1 Mio. Euro und damit 38,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahres von 8,3 Mio. Euro. Wesentliche Ursache hierfür waren veränderte Transportströme in den Überseerelationen. Diese führten zu einem Anstieg der Kosten durch eine Minderauslastung des Equipments, höhere Standgelder und höheren Leer-Positionierungsaufwand. Zusätzlich sind in Europa durch Engpässe bei Lkw-Verkehren und in der Schieneninfrastruktur Standgelder und Frachtkosten gestiegen. Um diesen gestiegenen Aufwand zu berücksichtigen, wurden die Abgrenzungen für Transportkosten für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahrs im dritten Quartal 2018 um 3,4 Mio. Euro erhöht. Dies hat im Berichtszeitraum zu einem Rückgang der EBITDA-Marge von 7,7 Prozentpunkten auf 29,3 Prozent geführt (Vorjahr: 37,0 Prozent).

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Mit einem Umsatzrückgang von 4,0 Prozent auf 237,3 Mio. Euro verzeichnete der Geschäftsbereich Schienenlogistik in den ersten neun Monaten 2018 eine schwächere Entwicklung als im Vorjahr (247,2 Mio. Euro). Auch das EBITDA war rückläufig und lag mit 4,2 Mio. Euro 17,5 Prozent unter dem Wert des Vorjahres von 5,1 Millionen Euro. Die auf den Rohertrag bezogene EBITDA-Marge sank entsprechend um 3,6 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent (Vorjahr: 22,8 Prozent). Zurückzuführen ist diese Entwicklung im Wesentlichen auf den Verlust zweier Großaufträge im Industriegütersegment. Darüber hinaus haben Verzögerungen in der Projektlogistik und der Bahn-Streik in Frankreich den Umsatz negativ beeinflusst.

Übernahme der Nacco-Gruppe abgeschlossen

Nach dem Bilanzstichtag wurde am 4. Oktober 2018 die Übernahme der Nacco-Gruppe abgeschlossen. Mit der Transaktion hat die VTG einen wichtigen Meilenstein erreicht, um die Waggonvermietung langfristig zu stärken und zukunftsfähig aufzustellen. Durch die Akquisition wird die VTG-Flotte weiter diversifiziert und wächst um rund 11.000 Waggons auf nun insgesamt mehr als 94.000 Wagen weltweit. Die VTG erwartet für 2019 einen Umsatzbeitrag aus der Übernahme von 85 Mio. Euro und einen EBITDA-Beitrag von 70 Mio. Euro (vor Integrations- und Transaktionskosten).

Aktuell (13.11.2018 / 11:07 Uhr) notieren die Aktien der VTG AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,40 EUR (+0,76 %) bei 52,80 EUR.


Chart: VTG Aktiengesellschaft | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000VTG9999

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