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Die Sixt SE (ISIN: DE0007231326) blickt auf ein herausragendes Jahr 2017 zurück, das Bestmarken bei Umsatz und Profitabilität setzte und wichtige strategische Fortschritte gebracht hat.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 287,3 Mio. Euro um 31,6 % über dem Vorjahreswert und erheblich über den ursprünglichen Erwartungen. Der operative Konzernumsatz legte dank des Wachstums auf breiter Basis im In- und Ausland um 8,7 % auf 2,31 Mrd. Euro zu. Die Aktionäre des internationalen Mobilitätsdienstleisters sollen an dieser Geschäftsentwicklung und an der exzellenten Eigenkapitalausstattung mit einer Gesamtdividende für das Jahr 2017 von 4,00 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 1,65 Euro) und 4,02 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr: 1,67 Euro) teilhaben. Darin enthalten ist eine Sonderdividende von 2,05 Euro pro Aktie für beide Aktiengattungen. Für das laufende Geschäftsjahr geht der Vorstand von weiteren Zuwächsen bei Umsatz und Ertrag aus.

Sixt gibt heute die vorläufigen Eckdaten des Konzernabschlusses 2017 auf der Jahrespressekonferenz in München bekannt.

Erich Sixt, Vorstandsvorsitzender der Sixt SE: "2017 war für Sixt nicht einfach ein weiteres Rekordjahr, sondern brachte einen großen Sprung nach vorne. Mit einer operativen Umsatzrendite von mehr als 12 % untermauern wir unsere Position als einer der profitabelsten Mobilitätsdienstleister weltweit. Der positive Ergebnisbeitrag unseres USA-Geschäfts sowie die sehr erfreuliche Entwicklung unseres neuen Corporate Landes Italien zeigen, dass bei Sixt Expansion und Wachstum Hand in Hand mit Rentabilität gehen. Gerade die USA bieten unserem Unternehmen auch in den kommenden Jahren noch ein enormes Wachstumspotenzial. Wenn wir es richtig nutzen, werden die USA schon in wenigen Jahren der größte Einzelmarkt von Sixt noch vor Deutschland sein."

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Erfolgreiche Expansion im Ausland geht weiter

Erstmals seit dem Markteintritt im Jahr 2011 hat das Vermietgeschäft von Sixt in den USA mit einem substanziell positiven Ergebnis abgeschlossen. Dazu trug zum einen das anhaltend starke operative Wachstum im größten Autovermietmarkt der Welt bei: So erhöhte sich der operative Vermietumsatz im vergangenen Jahr auf rund 322 Mio. Euro, womit Sixt bereits zum viertgrößten Autovermieter in den USA aufstieg (Quelle: Auto Rental News). Zum anderen zahlte sich die Konzentration auf das Kerngeschäft an großen, wachstumsstarken Flughafen- und Downtown-Stationen aus.

Ende 2017 verfügte Sixt über 51 Stationen in den USA. Im laufenden Jahr wurde zudem bereits eine Filiale am Flughafen San Antonio, Texas eröffnet; weitere Stationen sind unter anderem in New York, an den Airports von Denver und Salt Lake City sowie auf Hawaii geplant. Sieben der

20 weltgrößten Sixt-Stationen entfallen bereits auf die Vereinigten Staaten.

In Italien gelang 2017 der erfolgreiche Markteintritt als neuem Corporate Land. Insgesamt wurden im Jahresverlauf 21 eigene Vermietstationen aufgebaut. Dabei lag der Fokus zunächst auf den großen Geschäfts- und Feriendestinationen im Norden des Landes. Die neue Tochtergesellschaft verzeichnete 2017 eine deutlich über den Erwartungen liegende Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Im laufenden Jahr richtet sich die Expansion auf den weiteren Ausbau des Stationsnetzes im Süden. Bis zur Jahresmitte werden mindestens fünf weitere Standorte hinzukommen.

Auch andere wichtige Corporate Länder wie Spanien und Frankreich erzielten 2017 erneut hohe Umsatzzuwächse. Der Anteil des Auslands insgesamt an den Vermietungserlösen nahm weiter auf 55,4 % zu (2016: 53,3 %).

One-Stop-Shopping: Sixt bereitet neue Plattform für Mobilität aus einer Hand vor

Die Vorbereitungen für den Start einer innovativen Mobilitätsplattform laufen mit Hochdruck: Sixt wird Kunden noch in diesem Jahr ein neuartiges Produktangebot aus einer Hand unterbreiten, das den Mobilitätsbedarf in vielfältiger Weise abdecken kann. Mobilitätsangebote wie Carsharing, klassische Autovermietung oder Transferservices, die bislang eigenständige Produkte sind, sollen künftig unter einem Dach und unter einer Marke verbunden und integriert werden. Für den Kunden bedeutet das volle Flexibilität.

Aktionärsfreundliche Dividendenpolitik mit Sonderausschüttung

Vorbehaltlich der Zustimmung durch den Aufsichtsrat wird der Vorstand der ordentlichen Hauptversammlung am 21. Juni 2018 vorschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 auf 1,95 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 1,65 Euro) und 1,97 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr: 1,67 Euro) anzuheben. Hinzu kommt eine Sonderausschüttung von 2,05 Euro pro Aktie für beide Aktiengattungen.

Die gesamte Ausschüttungssumme würde auf Basis dieses Vorschlags von 77,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 188,1 Mio. Euro steigen.

Dr. Julian zu Putlitz, Finanzvorstand der Sixt SE: "Sowohl mit dem geplanten, kräftigen Anstieg der ordentlichen Dividende als auch mit der Sonderdividende tragen wir der exzellenten Eigenkapitalausstattung unseres Konzerns Rechnung. Diese hat sich durch die gute Ergebnisentwicklung und die Veräußerung der Beteiligung an DriveNow nochmals deutlich erhöht. Wir können somit trotz ambitionierter Wachstumspläne und erheblicher Investitionen in neue Mobilitätskonzepte unsere Aktionärinnen und Aktionäre weiterhin sehr attraktiv am Unternehmenserfolg beteiligen."

Wichtige Konzern-Kennzahlen im Geschäftsjahr 2017

  • Der operative Konzernumsatz (ohne Erlöse aus dem Verkauf gebrauchter Leasingfahrzeuge) nahm um 8,7 % auf 2,31 Mrd. Euro zu (2016: 2,12 Mrd. Euro). Der Zuwachs hatte mit Blick auf Regionen und Geschäftsbereiche eine breite Basis. Wichtigster Faktor war das unverändert starke Wachstum in der Autovermietung in Westeuropa und in den USA.
  • Der Gesamtumsatz des Konzerns nahm um 7,9 % auf 2,60 Mrd. Euro zu nach 2,41 Mrd. Euro im Vorjahr.
  • Die Vermietungserlöse konnten um 10,0 % und damit wie in den Vorjahren stärker als das Marktwachstum insgesamt auf 1,69 Mrd. Euro gesteigert werden (2016: 1,53 Mrd. Euro). Im Ausland betrug das Wachstum 14,2 %, aber auch in Deutschland gelang dank nochmals intensivierter Vertriebsaktivitäten eine Umsatzsteigerung auf bereits sehr hohem Niveau von 5,2 %.
  • Der operative Leasingumsatz erreichte 443,9 Mio. Euro, ein Anstieg um 5,6 % gegenüber dem Vorjahreswert (420,3 Mio. Euro). Basis war das anhaltend starke Wachstum des Vertragsbestands im Geschäftsfeld Online Retail (Privat- und Gewerbekundenleasing).
  • Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT), die wichtigste Erfolgsgröße des Sixt-Konzerns, erhöhte sich um 31,6 % und damit deutlich stärker als der Umsatz auf 287,3 Mio. Euro (2016: 218,3 Mio. Euro). Die operative Umsatzrendite (EBT/operativer Konzernumsatz) stieg um 2,1 Prozentpunkte auf 12,4 % - ein Spitzenwert in der Branche.
  • Der Konzernüberschuss wurde von 156,6 Mio. Euro um 30,5 % auf 204,4 Mio. Euro verbessert.

Ausblick auf das Jahr 2018

Sixt geht im Geschäftsbereich Autovermietung für das Jahr 2018 von einer weiter steigenden Nachfrage aus, die vor allem vom dynamischen Auslandsgeschäft getragen werden wird. Mehraufwendungen fallen durch weitere Expansionsmaßnahmen wie die Ausweitung des Stationsnetzes in ausgewählten Ländern und für den Aufbau einer integrierten Mobilitätsplattform für die Sixt-Angebote an.

Der Geschäftsbereich Leasing wird im Jahr 2018 das Fundament für mittelfristiges Vertrags- und Ergebniswachstum - insbesondere in den Geschäftsfeldern Online Retail und Flottenmanagement - legen und die internationale Ausrichtung vorantreiben. Dies erfordert weitere Investitionen in IT und Personal, die das Segmentergebnis auf kurze Sicht beeinflussen. Zunehmende Bedeutung gewinnt aufgrund des wachsenden Vertragsbestands die Vermarktung von Leasingrückläufern auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

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Mit Blick auf die vielfältigen Wachstumsinitiativen im Sixt-Konzern und die freundlichen konjunkturellen Rahmenbedingungen geht der Vorstand für das Jahr 2018 von einem deutlichen Wachstum des operativen Konzernumsatzes gegenüber dem Vorjahr aus. Beim Ergebnis vor Steuern (ohne Berücksichtigung des Gewinns aus dem Verkauf der DriveNow-Beteiligung) erwartet er aufgrund der außergewöhnlich starken Ertragsentwicklung im Jahr 2017 und der anhaltend hohen Investitionen in Expansionsmaßnahmen und neue Services einen leichten Zuwachs gegenüber 2017.

Mit Vollzug des Verkaufs der 50-%-Beteiligung an DriveNow hat die Sixt Gruppe im Geschäftsjahr 2018 zudem einen Ertrag vor Steuern in Höhe von rund 200 Mio. Euro erzielt. Neben diesem einmaligen Ergebniseffekt erwartet der Vorstand aus dem Verkauf der At-Equity konsolidierten Beteiligung an dem Joint Venture keine wesentlichen Auswirkungen auf Konzernumsatz oder -ergebnis.

Aktuell (15.03.2018 / 08:08 Uhr) notieren die Aktien der Sixt SE im Frankfurter-Handel mit einem Plus von +0,35 EUR (+0,40 %) bei 87,95 EUR.


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