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Die Capital Stage AG (ISIN: DE0006095003) hat einen weiteren Küstenwindpark von der im General Standard notierten Energiekontor AG (ISIN: DE0005313506) gekauft.

Bereits im November 2015 hat der Hamburger Betreiber von Wind- und Solarparks einen Windpark in der Nähe von Bremerhaven (Niedersachsen) mit einer Leistung von 38,5 MW von dem Bremer Projektentwickler erworben. Finanziert wurde der neuerliche Erwerb unter anderem mit dem Geld aus der letzten Kapitalerhöhung. 


Erfolgreich platzierte Kapitalerhöhung schafft neuen Spielraum für Akquisitionen

Am 20. April teilte Capital Stage mit, dass man eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts erfolgreich durchgeführt hat. 7.243.940 neue Aktien wurden an internationale institutionelle Investoren sowie an im Aufsichtsrat vertretene Großaktionäre und an den Vorstand ausgegeben.

Die Aktienanzahl erhöhte sich im Zuge der Kapitalerhöhung von 75.483.512 auf nunmehr 82.727.452. Der eingenommene Bruttoemissionserlös belief sich auf 48.896.595 EUR. Capital Stage kündigte seinerzeit an, den Erlös vor allem für den weiteren Ausbau des Portfolios zu verwenden.


18 MW-Küstenwindpark soll jährlich rund 4 Mio. EUR zum Umsatz beitragen

Der heute vermeldete Kauf eines weiteren Küstenwindparks in der Nähe von Bremerhaven wird den Portfolio-Anteil der Windenergie bei Capital Stage von 18% auf 21% erhöhen. Der Windpark hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 40 Mio. EUR. Darin enthalten ist allerdigns auch bereits der Fremdkapitalanteil.

Bei dem Projekt handelt es sich um einen Repoweringwindpark. Die alten Anlagen werden bis Ende März 2017 durch neue Windkraftanlagen des Typs Gamesa 128-4,5 mit einer Nabenhöhe von 120 Metern ersetzt und sollen dann eine Gesamtleistung von 18 MW produzieren.

Für drei der Anlagen ist eine staatlich garantierte Einspeisevergütung von 8,40 Euro-Cent und für eine Anlage eine von 8,30 Euro-Cent je Kilowattstunde (kWh) bis zum Jahr 2032 festgelegt. Für das erste volle Betriebsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzbeitrag von etwa 4 Mio. EUR.

Mit dem zweiten Erwerb eines Windparks von Energiekontor prüfen die beiden Unternehmen aktuell weitere Kooperationsmöglichkeiten. Eine enge Partnerschaft ist hier für die Zukunft das erklärte Ziel.


Aktie in 2016 bisher im Abwärtstrend, kommt jetzt die Trendwende?

Für die Aktie des Wind- und Solarpark-Betreibers stand das laufende Jahr bis dato ganz im Zeichen einer Flaute. Das Papier stand Ende 2015 noch bei 7,89 EUR und erreichte gestern bei 6,30 EUR auf Schlusskursbasis den vorläufigen Tiefpunkt.

Damit bezifferten sich die Kursverluste in 2016 auf -20,15%. Im heutigen Handel notiert die Aktie mit 6,37 EUR zum späten Vormittag mit +1,11% im Plus. Der Erwerb des Windparks, der noch unter den üblichen Vorbehalten einer solchen Transaktion steht, und die Ankündigung, dass in Kürze weitere Akquisitionen erfolgen, könnten jedoch für eine Trendwende sorgen.

Im Mai empfahlen zuletzt Warburg Research (4. Mai) mit einem Kursziel von 9,70 EUR und das Bankhaus Lampe (9. Mai) mit einem Kursziel von 10,60 EUR die Aktie von Capital Stage zum Kauf.

Ausgehend von diesen Kurszielen ergibt sich aktuell ein Upside-Potenzial von 52,28% bis 66,41%.   

 


Chart: Capital Stage AG | Powered by GOYAX.de

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