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Die Schaltbau Holding AG (ISIN: DE0007170300) will den Umsatz und das EBIT im laufenden Geschäftsjahr um mehr als 10% verbessern. Beim Gewinn sollen es gar über 20% werden.

Dies verkündete das Münchener Unternehmen gestern Abend in einer Meldung. Darüber hinaus gab man bekannt, dass der Hauptversammlung am 14. Juni eine zum letzten Jahr unveränderte Dividende von 1 EUR vorgeschlagen werden soll.


Umsatz und EBIT in 2015 deutlich verbessert

Nachdem das Unternehmen bereits am 19. Januar dieses Jahres erste vorläufige Zahlen zum Umsatz bekannt gegeben hatte, hat Schaltbau gestern erweiterte vorläufige Zahlen und eine Präzisierung des Umsatzergebnisses veröffentlicht.

Rechnete man im Januar noch mit einem Umsatz in Höhe von 495 Mio. EUR (+15%), so wurde dieser nun auf 496,7 Mio. EUR (+16%) nach oben korrigiert. Das heißt, im vierten Quartal 2015 hat Schaltbau 136,5 Mio. EUR umgesetzt. Noch nicht darin enthalten, ist allerdings die Ende letzten Jahres akquirierte Albatros Gruppe, die in 2015 rund 30 Mio. EUR umgesetzt hat.

Im Weiteren berichtete Schaltbau über eine sehr deutliche Verbesserung beim EBIT. Dieses ist um +34% auf nunmehr 36,5 Mio. EUR angestiegen. Im Q4 hat man somit ein EBIT von 9 Mio. EUR erzielt.

Beim Gewinn hingegen blieb man klar unter dem Ergebnis des Vorjahres. In 2014 betrug dieser 4,04 EUR je Aktie, was jedoch vor allem dem Sondereffekt von 12,4 Mio. EUR aus der Neubewertung der Anteile an der RAWAG zu verdanken war. In 2015 beträgt das Ergebnis je Aktie auf Basis der vorläufigen Zahlen 2,90 EUR.


Prognose für 2016: Über 10% mehr Umsatz und über 20% mehr Gewinn

Schaltbau ist auf einem guten Weg, Umsatz. EBIT und auch den Gewinn weiter zu steigern. Das letzte Jahr ist ein Beweis dafür, auch wenn der Gewinn je Aktie dem Papier nach deutlich zurückging.

Die gestern in der Meldung mitgeteilte Prognose für das Jahr 2016 unterstreicht dies: Der Vorstand rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatz von 550 Mio. EUR, 10,73% mehr als in 2015.

Das EBIT soll um 13,7% auf 41,5 Mio. EUR verbessert werden und der Gewinn soll sogar mit mindestens 3,50 EUR je Aktie um 20,69% besser als im abgelaufenen Jahr ausfallen.


Aktie bietet weiterhin Upside-Potenzial 

Seit unserem letzten Artikel zu Schaltbau (Schaltbau erweitert Spektrum und wächst in 2015 weiter) aus Oktober 2015 hat sich der Aktienkurs in der Range von etwa 45 EUR bis 52 EUR bewegt. Aktuell notiert das Papier bei 47,85 EUR und liegt damit quasi wieder auf dem Niveau aus letztem Herbst

Auf Grundlage der vorläufigen Zahlen und vor allem unter Berücksichtigung der vom Vorstand ausgegebenen Jahresziele sollte in Kürze jedoch ein nachhaltiger Ausbruch aus der Range nach oben hin erfolgen.

Die Analysten von der Landesbank Baden Württemberg und von der DZ Bank hatten Mitte Januar noch einmal ihre Kaufempfehlungen bestätigt und Kursziele von 58 EUR bzw. 61 EUR ausgegeben. Demnach bietet die Aktie weiterhin zwischen rund 21% bis 27% an Upside-Potenzial.

Sollte Schaltbau das Minimalziel beim Gewinn von 3,50 EUR je Aktie in 2016 erreichen, so ergibt sich hier aktuell ein KGVe von 13,67. Bei Erreichen des Kursziels von 61 EUR läge das KGVe mit 17,43 immer noch in einem angemessenen Rahmen.

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