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Die Deutsche Annington Immobilien SE (ISIN: DE000A1ML7J1) hat ihr operatives Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO) im ersten Halbjahr 2015 auf 264 Mio. EUR steigern können.


Operatives Ergebnis durch Zukäufe und Sanierungen mehr als verdoppelt

Nach 130 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum ist das mehr als eine Verdoppelung. Zum guten Ergebnis beigetragen haben besonders die Zukäufe Dewag, Franconia, Gagfah und Vitus. Die Deutsche Annington konnte aber auch ihre eigenen Mieteinnahmen durch die zunehmende Sanierung des Bestandes erhöhen. Der Leerstand erreichte bei sinkender Tendenz Ende Juni einen Wert von 3,5% und soll Ende des Jahres bei 3% liegen.


Prognose auf Rekordwert angehoben

Für das zweite Halbjahr hat der größte deutsche Wohnungskonzern die Prognose nun angehoben. Besonders durch die Erträge der kürzlich erworbenen Süddeutsche Wohnen (Südewo), soll das operative Ergebnis (FFO) nun im Gesamtjahr bei einem Rekordwert von 560 bis 580 Mio. EUR liegen. Zuvor lag die Prognose bei 530 bis 550 Mio. EUR. Die Mieteinnahmen sollen auf rund 1,4 Mrd. EUR ansteigen.

Die Dividende will man in diesem Jahr ebenfalls steigern. Sie soll nun mit 0.94 EUR je Aktie um 27% höher liegen als im vergangenen Jahr. Mit der Dividende und den guten Aussichten beweist der Konzern nun, dass sich die häufig durch Kapitalerhöhungen finanzierten Akquisitionen auszahlen.

Weitere Zukäufe sollen bei geeigneten Portfolios nicht ausgeschlossen werden. Das Unternehmen sieht sich auch weiterhin auf dem Markt um, will aber nicht nur durch diese, sondern auch durch Synergieeffekte wachsen.


Vonovia: Imageverbesserung durch Namensänderung

Mittlerweile verfügt die Deutsche Annington über 350.000 Wohnungen und hat einen Börsenwert von fast 14 Mrd. EUR. Bei der Börsennotierung Mitte 2013 lag der Wert noch bei 4 Mrd. EUR. Positiv verändern soll sich weiterhin auch das Image des Bochumer Konzerns. Ab September wird die Deutsche Annington in Vonovia umbenannt, um das Heuschreckenimage durch den ehemaligen und nicht sehr sanierungsfreudigen Investor Terra Firm loszuwerden.

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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