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Im zweiten Quartal dieses Jahres verbucht die Aareal Bank AG (ISIN: DE0005408116) einen Rekordgewinn von 233 Mio. EUR.

Der hohe Gewinnzuwachs entstand durch den Zugangsgewinn von 154 Mio. EUR aus der Übernahme der Westdeutschen ImmobilienBank AG (WestImmo). Diese konnte für 336 Mio. EUR erworben werden und war damit um den Zusatzgewinn günstiger als das Eigenkapital. Bereinigt um diesen Sondereffekt ergibt sich aber immer noch ein Gewinnzuwachs von 21% von 65 Mio. EUR im Vorjahresquartal auf 79 Mio. EUR.


Geringeres Neukundengeschäft geplant

Die zusätzlichen Sonderbelastungen von 19 Mio. EUR für die Europäische Bankenabgabe (7 Mio. EUR) und die Integration der WestImmo sowie der in 2014 erworbenen Corealcredit konnte durch den Verkauf einer Immobilie und den auf 191 Mio. EUR gestiegenen Zinsüberschuss wieder eingeholt werden.

Beim Neugeschäft gab es wie durch die selektive Linie erwartet einen Rückgang. Hier sank das Volumen von 2,6 Mrd. EUR im Vorjahresquartal auf 1,8 Mrd. EUR. Für das Gesamtjahr wird ein Volumen von 6 bis 7 Mrd. EUR erwartet, was auch eine gering bleibende Risikovorsorge von bis zu 150 Mio. EUR ermöglicht.


Steigender Wettbewerbsdruck

Das operative Ergebnis soll vor allem wegen eines unter dem zunehmenden Wettbewerbsdruck stehenden Zinsüberschusses in 2015 bei 400 bis 430 Mio. EUR liegen und damit unter dem Rekordwert von 436 Mio. EUR in 2014. In den kommenden Monaten fallen auch Einnahmen weg, weil vorzeitig Kredite zurückgezahlt wurden, die nun noch als Sondereffekte verbucht werden.

Der Kurs der Aktie der Aareal Bank gab seit der Veröffentlichung der Zahlen am Dienstag um rund 8% im Vergleich zum Schlusskurs vom Montag nach und setzte erst bei knapp 34,60 zu einer leichten Erholung an. Aktuell notiert die Aktie bei 34,83 EUR. Gründe für die gesehenen Abschläge an der Börse dürften allen voran das rückläufige Neukundengeschäft sowie die eingetrübten Aussichten durch das weiterhin Niedrigzinsumfeld sein.

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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