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Evonik Industries AG (ISIN: DE000EVNK013) erhöht bei der Präsentation seiner Halbjahreszahlen erneut die Prognose für das Gesamtjahr.

Nach einem Umsatz- und Gewinnsprung im ersten Quartal dieses Jahres wurde die Prognose bereits angehoben. Im zweiten Quartal setzt der seit April 2013 börsennotierte Spezialchemiekonzern seinen Wachstumskurs nun sogar verstärkt fort.


Dynamisches Wachstum im zweiten Quartal

Der Umsatz des Unternehmens wuchs dank hoher Nachfrage und höheren Preisen bei Tierfuttereiweiß, dem sich verbessernden Chemiegeschäft in allen drei Segmenten sowie der exportfördernden Euroschwäche von April bis Juni um 8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 3,5 Mrd. EUR. Im ersten Quartal verzeichnete man ein Wachstum von 7% auf 3,4 Mrd. EUR. Evonik erwirtschaftet rund 75% seines Umsatzes im Ausland.

Beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) verbucht man einen Anstieg um 40% auf 661 Mio. EUR. Die bereinigte Ebitda-Marge liegt im zweiten Quartal bei 18,8% und im ersten Halbjahr bei 18,9% nach 14,5% im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr summiert sich das Ebitda mit einem Zuwachs von 40% auf 1,3 Mrd. EUR.

Einen starken Anstieg gibt es auch erneut beim Konzernergebnis. Im ersten Quartal wuchs dieses im Vergleich zum Vorjahresquartal um 54% auf 256 Mio. EUR an. Das zweite Quartal verzeichnet mit 418 Mio. EUR ein noch stärkeres Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal (139 Mio. EUR) und dem ersten Quartal.


Prognose 2015 und weitere Erwartungen

Aufgrund des unveränderten Wachstums im operativen Geschäft und den weiter zu erwartenden Effekten des Sparprogramms hat der Konzern die Prognose für den Gesamtjahresumsatz auf 13,5 Mrd. EUR von 12,9 Mrd. EUR in 2014 erhöht. Das Wachstum soll sich im Vergleich zu 2014 somit stärker entwickeln. Im letzten Jahr lag es im Vergleich zum Umsatz in 2013 (12,7 Mrd. EUR) bei 2%. Das zu erwartende Ebitda wurde ebenfalls erneut von zuletzt 2,2 auf 2,4 Mrd. EUR angehoben. In 2014 lag dieses bei über 1,8 Mrd. EUR.

Der Prognose zufolge wird Evonik dann auch das Konzernergebnis von 568 Mio. EUR in 2014 übertreffen. Die Marke von einer Milliarde könnte erreicht werden. Einzig das mit einem Umsatz von 4,6 Mrd. EUR in 2014 größte Segment der Spezialmaterialen bleibt wegen niedriger Rohstoffpreise weiter unter Druck.

Mit einem besseren Ergebnis als in 2013 (2,05 Mrd. EUR) dürfte bei weiterhin guter und dynamischer Entwicklung jedoch frühestens in 2017 zu rechnen sein. Der Aktienkurs legte seit Anfang dieses Jahr stark zu und übertraf erstmals wieder den Eröffnungskurs in 2013. Die Aktie markierte in der letzten Woche ein neues Allzeithoch bei 37,05 EUR. Einem Anstieg über 40 EUR dürfte spätestens in 2016 nichts mehr im Wege stehen.

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