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Laut dem Wall Street Journal führen die Medienkonzerne ProSiebenSat. 1 Media AG (ISIN: DE000PSM7770) und die Axel Springer SE (ISIN: DE0005501357) Gespräche über eine mögliche Fusion.

Ein erster Fusionsversuch war schon vor fast zehn Jahren an den Bedenken des Bundeskartellamtes gescheitert. Axel Springer wollte ProSiebenSat. 1 damals für 2,5 Mrd. EUR übernehmen. Nach jahrelangen Gerichtsverfahren wurde eine Übernahme jedoch als rechtsmäßig angesehen. Da man sich von einer Fusion immer noch Synergieeffekte erhofft, begann man nun mit erneuten Gesprächen.

Das damals noch größere Unternehmen Axel Springer hat aber mit seinen weniger als 5 Mrd. EUR Marktwert nicht mal die Hälfte des auf 10 Mrd. EUR geschätzten Wertes des Konkurrenten. ProSiebenSat. 1 legte in den vergangenen sechs Jahren eine Performance von 4500% hin.

 

Neuer Kandidat für den DAX

Bei einer Fusion der beiden MDAX-Konzerne entstünde ein DAX-Kandidat mit einem Wert von 15 Mrd. EUR. Ob das Kräfteverhältniss dann zu Gunsten von ProSiebenSat. 1 ausfällt ist abzuwarten.

Die Anleger reagierten am Montag positiv auf die Bekanntgabe der Verhandlungen. Der Kurs der ProSiebenSat. 1 Aktie legte um rund 6% und die von Axel Springer gar um 11% zu.

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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