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Im Rahmen einer Ausschreibung hat Senvion S.A. (ISIN: LU1377527517) den Zuschlag für einen Servicevertrag der innogy SE (ISIN: DE000A2AADD2)  für den Offshore-Windpark Nordsee Ost erhalten.

Die Vertragsdauer beträgt vier Jahre. Senvion verantwortet den Service für die insgesamt 48 Windturbinen bereits seit der Installation im Jahr 2014. Der bestehende Vertrag wurde nun vor Ablauf der eigentlichen Vertragslaufzeit durch eine neue Servicevereinbarung abgelöst, die auch neue Konzepte wie gemeinsame Serviceteams und dauerhaft schiffsbasierte Services umfasst.

Nordsee Ost besteht aus 48 Senvion 6.2M126 Turbinen und befindet sich zu 100 Prozent im Besitz von innogy. Jede Windturbine verfügt über eine installierte Kapazität von 6,15 Megawatt (MW) bei einer Gesamthöhe von etwa 160 Metern über dem Meeresspiegel. Der Windpark Nordsee Ost befindet sich rund 30 Kilometer nördlich der Insel Helgoland.

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David Hardy, Executive Director und CSO von Senvion, erklärt: "Nordsee Ost ist ein herausforderndes Offshore-Projekt, bei dem Senvion bereits während der ersten Betriebsjahre verschiedene innovative Servicelösungen entwickelt hat. Wir sind stolz, dass innogy unserem Service- und Wartungsteam weiterhin das Vertrauen schenkt und uns vorzeitig einen Folgeauftrag erteilt. Wir sehen dies als Ausdruck für die Fähigkeiten unseres Teams, erstklassige Lösungen im besten Interesse unserer Kunden anzubieten. Wir danken innogy für ihr Vertrauen und freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit in den nächsten vier Jahren."

Karina Würtz, General Manager von innogy SE für den Offshore Windpark Nordsee Ost, ergänzt: "Ein proaktiver und vorausschauender Wartungsansatz ist eine wesentliche Voraussetzung, um einen kosteneffektiven Betrieb unseres Offshore-Windparks Nordsee Ost während der gesamten Laufzeit zu gewährleisten. Die neue Servicevereinbarung gibt beiden Vertragspartnern Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Die Umsetzung des neuen Servicekonzepts und der Austausch unserer Techniker mit den Experten von Senvion werden für ein hohes Maß an Betriebssicherheit und Verfügbarkeit der Windturbinen in den nächsten Jahren sorgen."

Gemeinsam mit Investmentpartnern betreibt innogy Offshore-Windparks vor den Küsten Großbritanniens, Deutschlands und Belgiens. innogy war an der Realisierung von insgesamt 2,5 Gigawatt (GW) an Offshore-Windkapazität beteiligt und gehört damit zu den weltweit führenden Betreibern von Offshore-Windparks. Senvion, ein weltweit führender Hersteller von Windturbinen, verfügt derzeit über langfristige Offshore-Serviceverträge für mehr als 200 Windturbinen der 5+ MW Klasse.

Erinnert sei an den Deal E.on - RWE

Im März diesen Jahres wurde es mitgeteilt: RWE soll im Tausch gegen die 76,8 %-Beteiligung an innogy zunächst eine Beteiligung an der E.ON SE in Höhe von durchgerechnet 16,67 % erhalten. Die Aktien würden von E.ON im Rahmen einer 20 %-Sachkapitalerhöhung aus bestehendem genehmigten Kapital ausgegeben. Zudem würde RWE von E.ON - nachdem E.ON die Kontrolle über innogy erlangt hätte - den weitgehenden Teil von E.ONs  Erneuerbaren Energien-Geschäft erhalten und die darin seit dem 1.1.2018 erwirtschafteten Erfolge. Gleiches würde für das gesamte innogy Erneuerbaren Energien-Geschäft sowie innogy's Gasspeichergeschäft und den Anteil am österreichischen Energieversorger Kelag gelten. Ferner würde RWE von E.ON die von der E.ON-Tochter PreussenElektra gehaltenen Minderheitsbeteiligungen an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Emsland und Gundremmingen erhalten. Die Transaktion würde schließlich eine Barzahlung von RWE an E.ON in Höhe von EUR 1,5 Milliarden vorsehen.

Die Transaktion würde den von RWE an innogy gehaltenen Anteil von 76,8 % inklusive der unterstellten Dividenden der innogy SE für die Geschäftsjahre 2017 (zahlbar 2018) und 2018 (zahlbar 2019) von insgesamt EUR 3,24 je Aktie, die RWE bis zum erwarteten Vollzug der Transaktion voraussichtlich noch zufließen werden, mit EUR 40,00 je Aktie bewerten.

E.ON würde den Minderheitsaktionären der innogy ein freiwilliges Übernahmeangebot in bar unterbreiten. Dieses Angebot würde sich zum heutigen Zeitpunkt auf einen Wert von EUR 40,00 je Aktie summieren. Der Gesamtwert würde sich aus dem Angebotspreis von EUR 36,76 je Aktie sowie den Zahlungen aus unterstellten Dividenden der innogy SE für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 von insgesamt EUR 3,24 je Aktie zusammensetzen, die die heutigen Aktionäre weiter erhalten würden. Sofern das Übernahmeangebot bereits vor der Hauptversammlung von innogy abgeschlossen würde, die über die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 entscheidet,  würde E.ON das Angebot erhöhen, um den Gesamtwert zu erreichen. RWE würde sich an dem Angebot nicht beteiligen.

Nach erfolgreicher Durchführung der Transaktion würden die Geschäfte mit Erneuerbaren Energien von E.ON und innogy unter dem Dach von RWE vereint sein. RWE würde damit zu einem führenden europäischen Unternehmen für erneuerbare Energien und Versorgungssicherheit mit einem breit diversifizierten Portfolio aus erneuerbarer und konventioneller Stromerzeugung, die über die bestehende Handelsplattform vernetzt sein würden.

Gremien beider Unternehmen müssen der Transaktion noch zustimmen. Für den Vollzug der Transaktion müssten noch weitere Bedingungen erfüllt werden. Insbesondere wären Freigaben der Kartell- und Aufsichtsbehörden erforderlich.

Aktuell (20.12.2018 / 09:03 Uhr) notieren die Aktien der innogy SE im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -0,22 EUR (-0,54 %) bei 40,36 EUR.


Chart: innogy SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2AADD2

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