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Erst im Mai war der ehemalige Finanzvorstand Burkhard Lohr zum Vorstandschef bei K+S aufgestiegen.

Er kündigte damals an, dass er eine neue Strategie für den Salz- und Düngemittelkonzern entwickeln will, die im Oktober der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Dies ist nun geschehen: Und die Marktteilnehmer sind enttäuscht, vor allem, weil die ganz große Neuausrichtung ausbleibt.

Einige Analysten hatten zuvor darauf spekuliert, dass Lohr gar eine Trennung vom Salzgeschäft in Aussicht stellt. Davon war aber nichts zu hören.

Vielmehr will der Vorstand mit dem Konzept „Shaping 2030“ bis zum Jahr 2030 einen Betriebsgewinn (Ebitda) von drei Milliarden Euro und eine Kapitalrendite von mindestens 15 Prozent erreichen.

Der größte Teil soll dabei die Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts generieren, also beispielsweise auch eine Optimierung von Prozessen.

Und von einer Trennung vom Salz hatte Lohr gar nichts zu berichten. In Summe hört sich die Strategie jedoch seriös und machbar an, wenngleich tatsächlich die Highlights fehlen.

 

Lesen Sie den ganzen Artikel von Gastautor Wolfgang Raum zur K+S AG auf www.plusvisionen.de weiter. 

 

K+S AG
Chart: K+S AG | Powered by GOYAX.de
 
 

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Wolfgang Raum | PlusvisionenWolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins Capital, die Capital Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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